Duftende Stauden wecken den Geruchssinn im Garten.
Der aktuelle Gartentrend geht zu duftenden Stauden, die Außenbereiche in wahrhaftige Sinnesoasen verwandeln. Diese Pflanzen, die den Geruchssinn stimulieren, bieten über die Jahreszeiten hinweg eine Vielzahl von betörenden Düften. Sie fügen sich harmonisch in jeden Gartenstil ein und bereichern die optischen Genüsse um eine olfaktorische Dimension. Beliebt sind sie wegen ihrer Fähigkeit, jedes Jahr zurückzukehren und dadurch eine nachhaltige und ästhetische Lösung zu bieten, die zur Entspannung und zu unvergesslichen Duft-Erinnerungen einlädt.
Was sind duftende Stauden und warum sollten sie im Garten angepflanzt werden?
Stauden bieten wichtige Vorteile für Ihren Garten, Balkon oder Ihre Terrasse: Einmal gepflanzt, erfreuen sie viele Jahre lang.
Stauden bezeichnet alle Pflanzen, die über mehrere Jahre hinweg leben. Im Gegensatz zu Gehölzen wie Bäumen und Sträuchern verschwinden sie im Winter vollständig von der Erdoberfläche. Sie überwintern als Wurzeln mit feinen Wurzelhaaren – das sind die feinsten Nebentriebe der Hauptwurzeln – oder als verdickte Teile wie Zwiebeln, Rhizome oder Knöllchen. Wenn das Frühjahr Einzug hält, treiben sie wieder aus und verschönern Ihren Garten.
Unsere Auswahl an duftenden Stauden wird Ihre Sinne sowohl mit ihrem Aussehen und ihren Farben als auch mit ihren Düften erfreuen. Da sie sehr anpassungsfähig sind, passen die meisten von ihnen perfekt in Ihren Garten. Achten Sie jedoch darauf, Schattenpflanzen nicht in die volle Sonne zu setzen und umgekehrt Sonnenanbeter nicht in den Schatten. Wir empfehlen auch, die Pflanzen mit ihren außergewöhnlichen Düften nicht alle an einem Ort zu pflanzen, damit Sie jeden Duft in seiner Einzigartigkeit wahrnehmen können.
Wie lassen sich duftende Stauden mit anderen Pflanzen kombinieren?
Pflanzen Sie die besonders dekorativen Arten einzeln oder in kleinen Gruppen, wie etwa Pfingstrosen oder Phlox.
Die kleineren Pflanzen sind in der Regel pflegeleichter. Sie eignen sich für Steingärten, Staudenbeete oder Wegränder. Lavendel oder Nachtkerzen werden mit ihrem Duft bezaubern und können entlang von Wegen gepflanzt werden. Lavendel passt zudem hervorragend zu Rosen und dient als natürlicher Schutz gegen Blattläuse. Im schattigen Wald findet das Maiglöckchen zweifellos seinen Platz und füllt sowohl Garten als auch Innenräume mit seinem außergewöhnlichen Duft... Es ist die Schnittblume des Monats Mai.
Wenn Sie duftende Stauden für Ihren Garten auswählen, orientieren Sie sich auch an ihrer Blütezeit. Zum Beispiel blüht der Phlox paniculata von Juli bis September, während das weiße Maiglöckchen im April und Mai blüht. Die Pfingstrose 'Sorbet' blüht in den Monaten Mai bis Juni und bietet eine prächtige rosafarbene Blüte und einen sehr sanften Duft. Die Pfingstrose 'Red Charm' blüht jedes Jahr vor dem Sommerbeginn. Die Nelken 'Dancing Geisha' hingegen blühen drei Monate lang, von Juni bis August. Darüber hinaus eignen sich manche duftenden Stauden hervorragend für die Herstellung von Blumensträußen. Wenn Ihr Ziel ist, schöne Sträuße aus duftenden Stauden zu kreieren, setzen Sie auf hochwachsende Pflanzen wie die Pfingstrose 'Red Charm', das riesige Maiglöckchen oder den Phlox.
Wo pflanzt man duftende Stauden und wie pflegt man sie?
Im Garten sind duftende Stauden für jeden Gärtner, auch Anfänger, leicht zu kultivieren! Stauden pflanzt man in der Regel im Herbst oder am Ende des Winters, wenn das Wetter milder ist. Wenn Sie sich für duftende Stauden mit Frühlingsblüte entscheiden, pflanzen Sie sie am besten früh im Herbst, ab September. So können sie im Boden Wurzeln schlagen und sich etablieren, um den Winter zu überstehen und im Frühling zu erblühen. Wenn Ihr Gartenboden schwer ist, sollten robuste duftende Stauden vorzugsweise im Frühjahr oder frühen Herbst gepflanzt werden, damit sie sich noch vor dem Winter und den Regenfällen ansiedeln können.
Um den vollen Genuss Ihrer duftenden Stauden im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon zu erfahren, platzieren Sie sie an strategischen Stellen, also dort, wo Sie häufig vorbeikommen. So werden Phlox, Nelken und Lavendel den Bereich entlang der Wege oder am Rand von Terrassen und Becken mit ihrem feinen Duft bereichern.
Duftende Stauden sind im Garten leicht unterzubringen: Die kleineren eignen sich für Steingärten und Böschungen, während die größeren den Beeten Höhe verleihen und harmonisch mit einjährigen oder zweijährigen Pflanzen kombiniert werden können. Auf Terrassen bringen duftende Stauden natürlich eine wohltuende Atmosphäre in Kübel und Töpfe.
Wie pflegt man duftende Stauden, um sie zur Geltung zu bringen?
Der Pflegeaufwand für duftende Stauden ist gering. Mit den richtigen Werkzeugen und gelegentlich per Hand genügt es, Unkraut zu entfernen, die Ausbreitung wuchernder Pflanzen einzudämmen und den Boden vor dem Winter mit etwas Mist oder Dünger zu verbessern.
Duftende Stauden lassen sich einfach vermehren, meistens durch Teilung der Horste. Für einige duftende Stauden, wie etwa Nelken, eignet sich auch die Stecklingsvermehrung oder das Absenken. Üblicherweise führt das Zurückschneiden der Blütenstängel nach der Blüte zur späteren Sommerblüte. Im Herbst sollten duftende Stauden bis zum Boden zurückgeschnitten werden.
Verteilen Sie die duftenden Stauden, um ihren einzigartigen Duft voll auszukosten.
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