Narzissen sind eine wundervolle Bereicherung für jede Gärtnerei und bieten eine beeindruckende Farbvielfalt, die die Frühlingslandschaft bereichert. Diese Blumenzwiebeln, geschätzt für ihre Schönheit und Pflegeleichtigkeit, begeistern jedes Jahr mit ihren leuchtenden Blüten. In gut durchlässigen Böden gedeihen sie prächtig in der Sonne und sind somit ideal, um Beete und Rabatten zu schmücken. In Kombination mit anderen Frühjahrsblühern schaffen Narzissen ein visuelles Konzert, das das Auge erfreut und das Herz erwärmt, sobald der Frühling erwacht.
Narzisse ist eine beliebte Zwiebelpflanze, die im Frühling herrliche Blüten hervorbringt. Diese Staude aus der Familie der Amaryllisgewächse bildet schmale Blätter und hohe Blütenstängel, die trompetenförmige Blüten tragen. Narzissen gibt es in einer Vielzahl von Farben, von reinem Weiß bis zu leuchtendem Gelb und kräftigem Orange. Sie sind leicht zu kultivieren und pflegearm, was sie zur beliebten Wahl sowohl bei Hobbygärtnern als auch bei Profis macht. Sie zaubern lebendige Farbtupfer in jeden Frühlingsgarten.
Ursprung der Pflanze
Die Narzisse, ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und den Hochgebirgen Westeuropas, ist eine Zwiebelpflanze mit eindrucksvollen Blüten und zartem Duft. Diese bezaubernde und leuchtende Art symbolisiert Liebe und Sehnsucht und findet sowohl als Schnittblumenstrauß als auch im Blumenkasten großen Anklang. Benannt nach dem schönen Jüngling aus der griechischen Mythologie, Sohn der Nymphe Liriope und des Flussgottes Kephissos, der wegen seiner Zurückweisung der Nymphe Echo von den Göttern verurteilt wurde, sich unsterblich in sein Spiegelbild im klaren Wasser eines Flusses zu verlieben — daher der Begriff Narzissmus. Die faszinierenden Blütenblätter in warmen, angenehmen Farbtönen erhellen bunte Pflanzengruppen, Steingärten, Rasenflächen und triste Terrassen.
Die verschiedenen Arten der Narzisse
Es gibt zahlreiche Sorten von Narzissen auf dem Markt, jede mit ihren eigenen einzigartigen Eigenschaften. Einige sind besser für warme, trockene Klimazonen geeignet, während andere in feuchteren, kälteren Bedingungen gedeihen. Narzissen werden im Herbst gepflanzt, um im folgenden Frühjahr zu blühen. Die Zwiebeln sollten etwa zwei- bis dreimal so tief wie ihre Höhe gepflanzt werden, mit der Spitze nach oben. Narzissen (auch als Osterglocken bekannt) sind ebenso pflegeleicht wie resistent gegenüber Krankheiten. Unter den Sorten finden sich beispielsweise die Dichter-Narzisse Actea, die Cyclamen-Narzisse, Jumper February Gold oder die Sorte Fortune, die in diversen Farben den Garten oder das Zuhause bereichern. Ihre leuchtend gelbe Farbe harmoniert gut mit Magnolien und Traubenhyazinthen. Von den rund sechzig Sorten zeichnen sich viele wie die Narzissen Obdams mit rein weißen Blüten, die Narzissen Orchidées Vanilla Peach und Valdrome, die mehrfarbigen Sentinelle oder die romantischen Replete aus. Einige Arten, wie die Narzissen Rip van Winkle und Jet Fire, überraschen mit besonders beeindruckenden Blütenblättern, ideal für Massenpflanzungen oder Steingärten. Die Narzissen harmonieren zudem wunderbar mit Sommer- und Herbstzwiebelpflanzen wie Hyazinthen, Tulpen und Schneeglöckchen.
Wie diese Pflanze kultivieren?
Jede Art von Gartenerde eignet sich für diese bemerkenswerte Pflanze, die überhaupt nicht anspruchsvoll ist. Es wird jedoch empfohlen, sie in gut durchlässiger, nährstoffreicher Erde mit Kiesbeimischung zu pflanzen, um den Wurzelwachstum zu fördern. Diese sehr robuste Art kann selbst die härtesten Winter überstehen. Wichtig ist, dass Licht das Gedeihen von Narzissen stark unterstützt, sowohl in sonnigen als auch schattigen Lagen. Die Pflanze sollte zudem gut mit kaliumreichem Dünger und Wasser versorgt werden, wobei jedoch Staunässe vermieden werden muss, um Fäulnis der Zwiebeln zu verhindern. Sobald die Blüten und Blätter vollständig getrocknet sind, sollten sie entfernt werden, um eine noch prächtigere Blüte zu fördern.
Um ein besseres Anwachsen zu gewährleisten, empfehlen die Experten von Willemse, die Pflanzung der Narzissen zwischen September und Dezember durchzuführen. Einige Arten, wie die kleinwüchsigen Formen, gedeihen ebenso gut im Topf wie im Freiland. Dabei darf der Abstand zwischen den Zwiebeln 5 Zentimeter nicht überschreiten. Nach einigen Wochen erscheint aus der Erde ein wundervolles lineares, blaugrünes Laub, das sich im Herbst gelb färbt und erst nach vollständigem Abtrocknen entfernt werden sollte, um die Pflanze nicht zu schwächen. Bemerkenswert ist, dass sie sich zeitgleich mit den zentral bekrönten oder glockigen Blüten in verschiedenen Farben von reinem Weiß bis goldgelbem entfalten. Ob einzeln oder in Gruppen, verschönern diese Blumen den Garten und die Balkone vom Frühjahr bis zum Sommer.
Die Vermehrung der Narzissenzwiebeln
Narzissenzwiebeln sind leicht zu vermehren und anzubauen, selbst für Gartenneulinge. Die einfachste Methode zur Vermehrung ist die Teilung. Diese eignet sich ideal für Zwiebeln, die bereits geblüht haben und neue Seitentriebe gebildet haben. Laut den Willemse-Experten ist es ratsam, die Zwiebeln Ende Sommer oder im Frühherbst zu teilen. Dazu die Erde um die Zwiebel mit einem Bettelweib oder einer Handschaufel ablösen. Es ist zudem ratsam, die Zwiebeln und Seitentriebe vorsichtig aus der Erde zu nehmen. Dabei darf die Hauptzwiebel keinesfalls beschädigt werden. Achten Sie darauf, dass jeder Trieb gesunde Wurzeln sowie genügend Nährstoffe enthält, um gut anzuwachsen. Nach der Entfernung der Triebe empfehlen die botanischen Experten Willemse, jede Zwiebel in einem neuen Bereich des Gartens zu pflanzen. Setzen Sie sie in der richtigen Tiefe, nämlich etwa dreimal so tief wie ihre Höhe. Die Zwiebeln sollten in einem gut durchlässigen Boden mit organischem Material gepflanzt werden.
Einige Tipps zur Pflege der Narzissenzwiebeln
Nachdem Sie Ihre Narzissenzwiebeln vermehrt haben, ist eine korrekte Pflege entscheidend. Nur so lässt sich ihre Schönheit und Lebensdauer maximieren. Im Folgenden einige Ratschläge von Willemse zur Pflege der Narzissenzwiebeln: Narzissen benötigen eine regelmäßige Bewässerung, um optimal zu wachsen und zu blühen. Wir empfehlen, sie einmal wöchentlich zu gießen, bei trockener Erde auch häufiger. Für die optimale Blüte und das Wachstum brauchen sie Nährstoffe. Daher sollte mit einem Langzeitdünger gedüngt werden, sobald sich das Wachstum einstellt. Wenn die Blüten verblüht sind, raten die Baumschulisten Willemse zum Zurückschneiden. Dies verhindert die Samenbildung, lässt die Pflanze sich auf neue Blütenproduktion konzentrieren.
Narzissen können von Pilzkrankheiten wie Wurzel- und Kronenfäule betroffen werden. Vermeiden Sie dies, indem Sie die Zwiebeln in gut durchlässigem Boden pflanzen und Staunässe vermeiden.
Wussten Sie schon?
Narzissen sind aufgrund ihrer vielseitigen Einsatzmöglichkeiten in Gärten, Parks und Grünanlagen sehr beliebt. Sie werden oft in Gruppen gepflanzt, um bunte Ränder oder blühende Beete zu schaffen. Aus diesem Grund werden sie auch gerne zur Verschönerung von Terrassen und Balkonen verwendet, denn sie lassen sich bestens in Töpfen oder Blumenkästen ziehen. Mit ihrer Farbpalette, die von reinem Weiß über leuchtendes Gelb bis hin zu Orange und Rosatönen reicht, sind gefüllte Narzissen besonders prächtig und bei Gärtnern sehr geschätzt.
Darüber hinaus finden Narzissen Verwendung in der Parfümherstellung. Aus ihren Blüten gewonnene ätherische Öle finden in luxuriösen Düften Einsatz. Häufig werden sie mit blumigen Noten in Damendüften kombiniert, aber auch in Herrenparfums findet man sie aufgrund der holziger und erdiger Nuancen.
Neben ihrem Einsatz in der Parfümerie sind Narzissen für ihre medizinischen Eigenschaften bekannt. Sie enthalten Alkaloide mit krampflösender und schmerzlindernder Wirkung und wurden in der traditionellen Medizin zur Behandlung von Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und Gelenkschmerzen eingesetzt. Zudem kommen sie in der Homöopathie zur Behandlung emotionaler Störungen wie Angstzuständen und Depressionen zum Einsatz.
Allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass Narzissen giftig für Menschen und Haustiere sind. Alle Pflanzenteile, einschließlich der Zwiebeln, enthalten giftige Alkaloide, die bei Hautkontakt Reizungen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall verursachen können. Daher ist es wichtig, Narzissen umsichtig zu handhaben und sicherzustellen, dass sie nicht für Haustiere oder Kinder erreichbar sind.
Zusätzlich haben Narzissen einen kulturellen und symbolischen Wert. In der griechischen Mythologie war Narziss ein schöner junger Mann, der sich in sein Spiegelbild im Wasser verliebte und beim Versuch, es zu küssen, ertrank. Diese Geschichte hat den Begriff Narzissmus geprägt, der für übermäßige Selbstverliebtheit steht. In der Popkultur werden Narzissen oft mit Eitelkeit und Arroganz assoziiert.
Trotz ihrer Giftigkeit und der Verbindung zur Eitelkeit bleiben Narzissen eine beliebte Pflanze in Gärten, Parks und Grünflächen weltweit. Ihre Schönheit und ihr Duft machen sie bei Gärtnern, Parfümliebhabern und Menschen, die nach natürlichen Heilmitteln suchen, gleichermaßen beliebt. Zudem werden Narzissen oft in Blumenarrangements aufgrund ihrer Eleganz und langen Haltbarkeit verwendet.


















