Die Passionsblume wird in der Gartenbranche als botanischer Schatz gefeiert – sowohl für ihre köstlichen Früchte der Grenadille als auch für ihre bemerkenswerten ästhetischen Vorzüge. Ursprünglich aus Südamerika, blüht diese widerstandsfähige Kletterpflanze von Juni bis August und schmückt die Rankgitter mit ihren prächtigen Blüten. Sie bietet eine Vielfalt an Sorten, die von Weiß bis Violett in sanften Farbtönen erstrahlen. Neben der Verschönerung des Außenbereichs verleiht die Passionsblume Ihrem Garten eine exotische Note und passt sich mühelos den sommerlichen und klimatischen Bedingungen an.
Die Passionsblume, ursprünglich aus Südamerika und im Sommer wirklich beeindruckend, blüht von Juni bis August. Als Kletterpflanze ist sie sehr robust und vielseitig, jede Sorte mit ihren eigenen Farbtönen von Weiß bis Violett. Die großen Blüten der Passionsblume sind einzigartige Blickfänge und ein faszinierendes Schauspiel. Naschkatzen kommen mit der Passiflora incarnata, die essbare Früchte produziert, die als Maracuja bekannt sind, voll auf ihre Kosten.
Sie verdankt ihren Namen den Jesuitenmissionaren, die sie nutzten, um die Passion Christi darzustellen, da sie an die Nägel der Kreuzigung und eine Dornenkrone erinnerte. Passiflora bedeutet daher Blume der Passion.
Was ist ein Passionsfrucht und warum sie im eigenen Garten anbauen?
Die Passionsfrucht oder Maracuja ist eine Frucht mit Fruchtfleisch, die von der Grenadille (passiflora edulis) stammt. Ursprünglich aus Südamerika, ist die Grenadille eine Kletterpflanze der Familie der Passifloraceae, die etwa 6 Meter lange Stängel entwickelt. Ihre nährstoffreichen Eigenschaften sind für die Gesundheit interessant. Dank ihrer wunderschönen violetten Blüten trägt sie auch zur Verschönerung Ihrer Innenräume bei.
Welche verschiedenen Passiflora-Sorten gibt es?
Es gibt verschiedene Sorten, darunter die violette und die gelbe Grenadille, die aus Paraguay stammt. Die gelbe Grenadille unterscheidet sich von der purpurfarbenen durch unterschiedliche Verbreitungsgebiete und Blütezeiten.
Die gelbe Form ist selbstunfruchtbar, während die purpurfarbene Form selbstfruchtbar ist. Aus diesen beiden Formen gibt es hunderte von Fruchtsorten. Einige sind essbar, andere nicht.
Die bekanntesten und am meisten kultivierten sind Common Purple, Black Knight, Edgehill, Kahuna, Perfecta, Brazilian Golden.
Sie unterscheiden sich in der Farbe der Schale und der Größe der Frucht. Die Früchte der Sorten Perfecta, Black Knight und Edgehill sind rote Grenadillen und groß, während die Brazilian Golden, eine gelbe Grenadille, kleinere Früchte hervorbringt.
Bei Reife hat die purpurfarbene Grenadille einen Durchmesser von 3 bis 4 Zentimetern und enthält zahlreiche kleine schwarze Samen, umhüllt von einer fleischigen Schale. Sie schmeckt süß, während die gelbe Form säuerlicher ist.
Die Passionsfrucht kann sowohl im Garten in Kombination mit anderen Arten als auch im Innenbereich für die dekorativen Eigenschaften ihrer Blüten angepflanzt werden.
Wer duftende Blüten liebt, sollte die Sorte Frederick wählen, deren schmackhafte Früchte im Herbst geerntet werden.
Willemse bietet Ihnen auch andere Sorten wie die Passiflora edulis mit ihren essbaren Früchten an.
Eine vielfältige Auswahl, die zu den schönsten Passionsblumen zählt. Alle Passiflora-Arten sind Kletterpflanzen, die im Erwachsenenalter 4 bis 7 Meter hoch werden können.
Sie zeichnen sich durch ihre Widerstandskraft aus, vorausgesetzt, sie bekommen genügend Licht.
Wo und wie pflanzt man die Passionsblumen am besten?
Von Februar bis Mai oder von September bis Dezember gepflanzt, genießt die Passionsblume viel Sonne. Die Pflanzung sollte an einem nach Süden ausgerichteten, freien Standort erfolgen, um optimalen Lichteinfall zu gewährleisten. Diese Blume eignet sich hervorragend für ein sonniges und warmes südländisches Klima, verträgt aber Temperaturen bis -5°C. Ein besonderer Boden ist nicht notwendig, da sie sich mit allen Bodentypen verträgt, was die Kultur erleichtert. Wichtiger ist, dass die Passionsblume eine Kletterhilfe hat.
Pflanzen Sie Ihre Passionsblume in ausreichend große Töpfe mit gutem Substrat. Die Erde sollte feucht sein, jedoch nicht durchnässt stehen. Ein Topf mit Ablauflöchern und einer Schicht Kies oder Blähton von 3 bis 4 Zentimetern auf dem Boden sorgt für eine gute Wasserentwässerung. Sobald Ihre Pflanze größer geworden ist, sollten Sie sie am Ende des Winters in einen größeren Topf umpflanzen.
Auch die oberirdischen Teile (Blätter und Blüten) können für phytotherapeutische Infusionen verwendet werden.
Wie pflegt man Passionsblumen richtig und setzt sie in Szene?
Junge Pflanzen benötigen regelmäßige Bewässerung und zusätzliche Düngung, außer im Winter, wo weniger gegossen werden sollte und auf Dünger verzichtet wird.
Bei starkem Frost ist es ratsam, Ihre Passionsblumen in Töpfen zu schützen, indem Sie diese ins Haus holen und in einem Raum mit Temperaturen von 7 bis 10°C aufstellen. Vergessen Sie nicht, verwelkte Blüten regelmäßig zu entfernen, sobald sie auftreten.
Die Passionsblume ist eine Kletterpflanze aus der Familie der Passifloraceae. Sie wird im Frühjahr oder Herbst gepflanzt. Verschiedene Arten der Passionsblume verleihen dem Garten eine ansprechende Ästhetik mit ihren farbenfrohen Blüten. Ursprünglich aus Südamerika stammend, sind sie als Kletterpflanzen sehr widerstandsfähig und aufgrund ihrer leckeren Früchte, den essbaren und köstlichen Passionsfrüchten, wie sie die Passiflora incarnata oder Passiflora edulis bieten, bei Genießern beliebt. Dieser exotische Genuss ist sowohl in Fruchtsalaten als auch pur ausgezeichnet. Außerdem können die oberirdischen Pflanzenteile in der Phytotherapie für Tees verwendet werden.
Es gibt eine beeindruckende Vielfalt an Passionsblumen, von denen einige im Garten besonders hervorstechen: die Trikolore-Passionsblume, die Lavender Lady-Passionsblume und die Victoria-Passionsblume.
Die Trikolore-Passionsblume passt sich jedem Boden an. Mit einer Höhe von 2 bis 3 Metern zieht sie durch ihre vielfältigen Farben Blicke auf sich. Diese Pflanze kann in Töpfen oder Kübeln mit einem moderaten Bewässerungsgrad wachsen und verleiht dem Garten mit ihren farbenfrohen Blüten einen originellen Charme. Die Blütezeit reicht von Juni bis September, und im Winter ist Schutz nötig.
Die Lavender Lady-Passionsblume ist einfarbig und blüht von Juni bis Oktober. Sie klettert und erreicht eine Höhe von 4 bis 5 Metern pro Jahr. Sie gedeiht in normalem Boden und braucht nur wenig Wasser. Ihre leuchtend violetten Blüten bieten ein farbenprächtiges Schauspiel. Da diese Passionsblume kälteempfindlich ist, empfiehlt es sich, sie in einem Topf zu pflanzen, um sie bei Kälte leicht umstellen zu können.
Die Victoria-Passionsblume, auch Passiflora caerulea oder Blaue Passionsblume genannt, blüht rosa von Juni bis Oktober. Sie ist eine Kletterpflanze, die bis zu 4 bis 5 Meter hoch wird und benötigt daher eine Kletterhilfe. Mit etwas Wasser wächst die Victoria-Passionsblume problemlos in gutem, sandigem Boden. Im Winter ist jedoch besondere Vorsicht geboten.
Um den Garten optisch aufzuwerten, können Sie die Passionsblume mit anderen Kletterpflanzen wie Jasmin oder Kletterrosen kombinieren. Größere, robustere Pflanzen wie Wilder Wein, Glyzinie oder Efeu können jedoch das Wachstum der Passionsblume beeinträchtigen. Auch niedrigere Kletterpflanzen wie Clematis teilen sich den Platz mit der Passionsblume, was ihr Gedeihen hemmen könnte.
Setzen Sie die Passionsblume im Frühjahr in einen gut durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Ob im Topf oder Kübel – wenn die Passionsblume an einem sonnigen Ort steht, kommt ihre optische Wirkung voll zur Geltung. Sie gedeiht in der Sonne und benötigt ein gewisses Maß an Bewässerung. Mit geringem Pflegeaufwand wächst sie nach korrekter Pflanzung fast von selbst.
Für die Pflanzung der Passionsblume sollten die Grundschritte unbedingt beachtet werden: Zuerst die Pflanze etwa eine Viertelstunde wässern, dann ein großes Loch graben und den Boden umgraben. Anschließend die Jungpflanze hineinsetzen, bedecken und gemäß der Temperatur bewässern.
Die Vorteile des Anbaus von Passionsblumen
Der Anbau von Passionsblumen bietet zahlreiche Vorteile:
Als Zierpflanze: Passionsblumen entwickeln spektakuläre und farbenfrohe Blüten, die einen Garten, eine Terrasse oder einen Balkon wunderbar schmücken können.
Essbare Früchte: Einige Passiflora-Sorten produzieren essbare Früchte, genannt Maracuja, die reich an Vitaminen und antioxidativen Substanzen sind. Die Früchte werden oft in Getränken, Desserts und Soßen verwendet.
Diese Pflanze ist einfach zu kultivieren: Passionsblumen sind relativ pflegeleicht und verlangen nur wenig Aufmerksamkeit. Sie können in einer Vielzahl von Böden und Klimazonen gedeihen und sind oft resistent gegen Krankheiten und Schädlinge.
Sie ziehen Bestäuber an: Die Blüten der Passionsblume locken Bienen, Schmetterlinge und andere Bestäuber an und fördern so die lokale Biodiversität.
Medizinische Eigenschaften: Passionsblumen wurden in der traditionellen Medizin zur Behandlung diverser Gesundheitsprobleme, wie Schlaflosigkeit, Angstzuständen und Menstruationsbeschwerden, eingesetzt.
Geringe Kosten: Passionsblumen können aus Samen oder Stecklingen gezogen werden, was sie im Vergleich zu anderen Zierpflanzen relativ kostengünstig macht.
Langlebigkeit: Passionsblumen sind mehrjährige Pflanzen, die über mehrere Jahre hinweg Blüten und Früchte hervorbringen können, was sie zu einer nachhaltigen Wahl für Gärtner macht.













