Pfennigkraut - Lysimachia nummularia
Pfennigkraut - Lysimachia nummularia als dichter Bodendecker für feuchte Plätze
Pfennigkraut - Lysimachia nummularia ist die richtige Wahl, wenn eine niedrige Fläche zügig begrünt werden soll, ohne jedes Jahr neu zu pflanzen. Die kriechenden Triebe schließen Lücken zwischen Gehölzen, am Wegrand, vor Mauern oder in der Nähe eines Teichs und bleiben in vielen Regionen Deutschlands zuverlässig winterhart.
In dieser Auswahl finden Sie kräftige Pflanzen für den Gartenboden, für größere Pflanzgefäße und für feuchte Randbereiche. Als naher Verwandter im Felberich verbindet die Art robustes Wachstum mit einem natürlichen, flachen Wuchs, der sich gut lenken lässt.
Setzen Sie die Pflanzen dort ein, wo Erde bedeckt, Feuchtigkeit gehalten und Unkrautdruck reduziert werden soll. Zwischen anderen Stauden wirkt Pfennigkraut verbindend, ohne hoch aufzubauen, und sorgt Saison nach Saison für einen ruhigen grünen Teppich mit gelben Blüten im Frühsommer.
Pfennigkraut - Lysimachia nummularia richtig einsetzen
Die Pflanze eignet sich besonders für halbschattige bis sonnige Plätze, solange der Boden nicht austrocknet. In Nord- und Westdeutschland profitiert sie oft vom gleichmäßigen Niederschlag; in trockeneren Lagen Süd- und Ostdeutschlands hilft eine Mulchschicht und regelmäßiges Wässern in den ersten Wochen. Pflanzen Sie mehrere Exemplare mit etwa 25 bis 35 Zentimetern Abstand, wenn rasch ein geschlossener Bodendecker entstehen soll.
Winterharte Kriechpflanze für Beet, Weg und Teichrand
Die langen, flachen Triebe wurzeln bei Bodenkontakt und breiten sich dadurch gleichmäßig aus. Das macht die Art sinnvoll für Teichränder, feuchte Böschungen, Gehölzsäume und schwer zu bepflanzende Übergänge. In Kübeln kann sie über den Rand hängen, sofern das Substrat frisch bleibt und überschüssiges Wasser ablaufen kann. Zu trockene, heiße Standorte führen zu lückigem Wuchs; frischer bis feuchter Boden bringt das beste Ergebnis.
Welche Bedingungen sorgen für einen sicheren Start
Lockern Sie den Boden vor dem Pflanzen gründlich und mischen Sie bei sandiger Erde reifen Kompost ein, damit Wasser besser gehalten wird. Schwere Lehmböden werden mit etwas Sand nur oberflächlich verbessert, ohne die Feuchte ganz zu verlieren. Nach dem Einsetzen gut angießen und in der Anwachsphase gleichmäßig feucht halten. Ein leichter Rückschnitt im Frühjahr entfernt alte Triebe und fördert einen dichten Neuaustrieb.
Für eine sichere Entscheidung achten Sie vor allem auf Standort, gewünschte Flächengröße und Pflegeaufwand:
- Für schnelle Begrünung mehrere Pflanzen gruppenweise setzen, statt einzelne große Abstände zu wählen.
- Am Teichrand nur in dauerhaft frische Erde pflanzen, nicht in vollständig austrocknende Uferzonen.
- In kleinen Beeten Ausläufer einmal jährlich begrenzen, damit Nachbarpflanzen Raum behalten.
- Zur Vermehrung bewurzelte Triebabschnitte im Frühjahr oder Spätsommer abnehmen und direkt neu setzen.
- Bei Kübelkultur ein durchlässiges Gefäß verwenden und an warmen Tagen die Feuchte kontrollieren.
Nach dem Anwachsen entsteht eine niedrige, trittnahe Teppichpflanze, die Kanten weicher wirken lässt und freie Erde zuverlässig bedeckt. So wächst der Garten Schritt für Schritt zusammen: mit wenig Eingriff, aber mit den richtigen Handgriffen zur passenden Jahreszeit und sichtbarer Entwicklung vom ersten Pflanzjahr an.
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