Zypressen, aus der Familie der Zypressengewächse, sind in Gartenwelt sehr beliebt, um dichte und strukturierte Hecken zu schaffen. Diese robusten und eleganten Koniferen fügen sich harmonisch in alle Arten von Gärten ein und zeichnen sich durch ihre Vielzahl an Sorten aus. Mit minimalem Pflegeaufwand behalten sie ihre majestätische Erscheinung und ihr immergrünes Laub. Zypressen sind sowohl wegen ihrer dekorativen Wirkung als auch ihrer Fähigkeit, Wind abzuhalten, eine kluge Wahl, um Bereiche elegant zu begrenzen und gleichzeitig einen natürlichen Schutz zu bieten.
Als Bäume oder Sträucher des immergrünen Genres und aus der Familie der Zypressengewächse sind Zypressen Koniferen, die hauptsächlich als Hecken in unseren Gärten dienen. Sie eignen sich auch als Zierpflanzen für Außenbereiche. Der Frühling und der Herbst sind die besten Jahreszeiten, um Zypressen zu kultivieren.
Die Zypresse, insbesondere die Leyland-Zypresse, zeichnet sich durch schnelles Wachstum aus, sodass mehrere Pflanzen schnell eine dichte Hecke oder einen dichten grünen Vorhang bilden. Sie können auch als Windschutz dienen, um Böen abzuhalten. Zudem sind sie resistent gegen Krankheiten und Umweltschadstoffe.
Die verschiedenen Sorten dieses kleinen Baumes
Unter den zahlreichen existierenden Sorten lassen sich mehrere aufzählen, die jeweils spezifische Eigenschaften in Bezug auf Wachstum, Form und Laub besitzen. Dazu gehören:
Die Lambert-Zypresse oder Cupressus lambertiana, ein Obstbaum, dessen junge Triebe schnell wachsen und „macrocarpa“, was „großfrüchtig“ bedeutet. Auch für die Herstellung eines ätherischen Öls, das für seine lindernde Wirkung bei Husten, entzündungshemmende Eigenschaften und zur Verbesserung der Durchblutung bekannt ist, kann die Zypresse genutzt werden.
Für die Gestaltung von Hecken in Gärten sind die Cupressus sempervirens ebenfalls eine beliebte Wahl. Sie gehören zur Familie der Zypressengewächse. Sie sind sowohl als Hecken in Gärten beliebt als auch als Zierelemente für Außenräume. Zudem eignen sie sich hervorragend, um Balkone, Terrassen oder Blumenbeete zu verschönern. Während des größten Teils des Jahres können sie kultiviert werden, wobei bestimmte Jahreszeiten, wie etwa der Frühling, besonders gut zur Pflanzung geeignet sind.
Die Provence-Zypresse Totem wirkt besonders elegant mit ihrem schlanken Wuchs. Sie beeindruckt durch ihr glänzendes grünes Laub und aufrechte Zweige, die einen modernen Akzent im Garten setzen. Ihre aromatischen Nadeln verleihen den Gärten eine zeitgemäße Note.
Und der König der Koniferen, auch als Zypresse Provence Stricta oder italienische Zypresse bekannt, unterscheidet sich durch seinen aufrechten, buschigen Wuchs. Als Zierpflanze oder hervorragende Hecke geeignet, benötigt er zweimal jährlich einen Schnitt, um in Form zu bleiben.
Die immergrünen Zypressen schmücken Gärten sowohl in Heckenform als auch in Blumenbeeten. Sie werden das ganze Jahr über angebaut, doch gilt der Frühling als die beste Pflanzzeit.
Es gibt noch weitere Zypressensorten wie:
- Die Leyland-Zypresse ist bekannt für ihr schnelles Wachstum, was sie ideal macht, um dichte Hecken oder grüne Vorhänge zu bilden. Sie ist resistent gegenüber Krankheiten und Umweltschadstoffen.
- Der Cupressus arizonica ist ein Strauch aus dem Südwesten Nordamerikas. Er wächst bis zu 15 m hoch und hat eine konische Krone mit graugrünen bis blaugrünen Nadeln. Sein Stamm ist gerade mit einem Durchmesser von 50 cm und hat eine glatte braune Rinde im Alter.
- Der Cupressus bakeri ist ein Baum aus dem Südwesten Oregons und dem Norden Kaliforniens. Die Farbe seiner Blätter variiert von graugrün bis opak blaugrün. Er erreicht eine Höhe von bis zu 10 bis 25 m und der Stammdurchmesser liegt zwischen 50 cm und 1 m.
- Der Cupressus cashmeriana stammt aus dem Osten des Himalaya und kann zwischen 20 und 45 m hoch werden. Sein Stamm erreicht einen Durchmesser von 3 m und sein blaugrünes Laub verleiht ihm einen hohen Zierwert.
- Der Cupressus forbesii ist ein Strauch aus den Bergregionen Kaliforniens und wird bis zu 10 m hoch. Er hat Blätter von intensivem Hellgrün oder nur Grün.
- Der Cupressus funebris ist eine der interessantesten Sorten. Ursprünglich in China beheimatet, hat er den Namen „Trauerzypresse“ aufgrund seines hängenden Aussehens. Er erreicht eine Höhe von bis zu 35 m und der Stamm hat einen Durchmesser von 2 m. Seine Zweige sind leuchtend grün.
- Und die glatte Arizona-Zypresse stammt aus dem Südwesten der USA. Ihre bläulichen Blätter, der gerade Stamm mit einer samtig glatten Rinde und ihre Höhe von 10 bis 15 m zeichnen sie aus.
Wie schneidet man seine eigene Zypresse?
Für ein dekoratives Aussehen ist das Beschneiden von Zypressen unerlässlich. Der Beschnitt hängt von den Wünschen des Eigentümers ab und betrifft sowohl die Form als auch die Dichte der Pflanze. Er sollte Ende des Sommers oder Anfang des Frühlings erfolgen. Ein Schnitt Ende August ist ideal, um das Wachstum des Baumes zu kontrollieren, da dieser Zeitpunkt mit der Produktion des Harzes korrespondiert, die das Wachstum stoppt. Im Frühling hingegen beginnt der Harzfluss, wodurch das Wachstum des Baumes gefördert wird. Ohne Beschnitt kann die Zypresse bis zu 20 Meter hoch werden.
Empfehlungen zur Kultivierung dieser Sorte
Diese robuste Pflanze toleriert kalte Temperaturen bis zu -20°C. Sie kann sowohl im Freiland als auch in Töpfen gepflanzt werden. Die Gärtner von Willemse empfehlen, sie an einem halbschattigen oder sonnigen Standort zu platzieren. Ihre immergrünen Blätter können bis zu 400 Jahre halten! Achten Sie daher darauf, dass der Boden, auf dem sie gepflanzt wird, vor allem im Winter, fruchtbar und gut durchlässig ist.
Die Zypresse sollten Sie in gutem, durchlässigem Boden von Januar bis Anfang Dezember anpflanzen. Ist sie einmal etabliert, muss sie nicht mehr bewässert werden, außer in Zeiten längerer Dürre. Ein Übermaß an Wasser führt zur Entwicklung von Krankheitserregern, die sie töten können.
Tipps zur Pflege
Nach der Pflanzung benötigen Zypressen wenig Pflege. Die Gärtner von Willemse empfehlen, im ersten Jahr nach der Pflanzung die Bodenfeuchtigkeit zu erhalten, um ein gutes Anwachsen zu gewährleisten. Regelmäßiges Schneiden sorgt dafür, dass sie ihre Form und Dichte bewahren. Achten Sie jedoch darauf, nicht zu stark zu schneiden, da dies ihrer Gesundheit schaden kann.
Sie sind bekannt für ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Allerdings sind sie anfällig für Pilzkrankheiten, wenn der Boden zu feucht ist, wie Wurzelfäule und Nadelschuppen. Insbesondere dann, wenn die Wachstumsbedingungen nicht optimal sind. Achten Sie daher auf Anzeichen von Krankheiten und schädlichen Insekten und treffen Sie bei Bedarf Vorsorgemaßnahmen.
Wussten Sie schon?
Zypressen lassen sich gut mit anderen Pflanzen kombinieren und werden eingesetzt, um Wildtiere in Gärten anzulocken. Die ausgewachsenen Bäume bieten Lebensraum für viele Tierarten, insbesondere Vögel und Insekten, und tragen so zu einem gesunden ökologischen Umfeld bei. Sie sind bekannt für ihre Fähigkeit, die Luft zu reinigen, indem sie Luftschadstoffe wie Kohlendioxid und Feinstaub absorbieren.







