Dichte Polster für Sonne
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Bärenfell Schwingel für dichte grüne Polster im sonnigen Garten
Dieses feinblättrige Ziergras bildet ruhige, kompakte Kissen und eignet sich gut für klare Pflanzbilder. Es wächst langsam, bleibt niedrig und begleitet den Garten zuverlässig über viele Jahre.
Bärenfell Schwingel als ruhiger Teppich für sonnige Plätze
Festuca gautieri (scoparia) ist ein immergrünes, horstbildendes Gras mit sehr feinem, frischgrünem Laub. Der Wuchs ist kompakt und polsterartig, meist etwa 20 bis 35 cm hoch und je nach Standort ungefähr 25 bis 40 cm breit. Dadurch wirkt die Pflanze geordnet, ohne starr zu erscheinen.
Im Mai und Juni erscheinen zarte grüne Blütenähren. Sie bleiben dezent und stehen nicht im Vordergrund, geben dem Polster aber eine leichte, natürliche Struktur. In der Gruppe Schwingel zählt diese Sorte zu den zuverlässigen Bodendeckern für sonnige, eher magere Gartenbereiche.
Wo gelingt die Pflanzung am zuverlässigsten
Am besten wächst dieses Bodendeckergras für sonnige Standorte in durchlässiger, sandiger bis kiesiger Erde. Staunässe ist der wichtigste Punkt, den Sie vermeiden sollten, besonders im Winter. In schweren Böden hilft eine Drainageschicht aus Kies und das Einarbeiten von Sand oder Splitt.
Geeignet ist die Pflanze für Steingärten, Kiesgärten, Trockenmauern, niedrige Einfassungen, kleine Böschungen und größere Pflanzgefäße. Die Gruppe Gräser ergänzt solche Pflanzungen mit feinen Texturen und bringt Ruhe zwischen Stauden mit kräftigeren Blättern.
Pflege nach Jahreszeiten mit wenigen Handgriffen
Das immergrüne Laub bleibt auch im Winter sichtbar. Bei Frost bis etwa -22 °C ist Festuca gautieri gut winterhart, sofern der Boden nicht nass steht. Einzelne Halme können nach Kahlfrost braun werden, treiben im Frühjahr aber meist aus der Basis nach.
Im Frühjahr kämmen Sie abgestorbene Halme vorsichtig mit der Hand oder einem kleinen Rechen aus. Ein kompletter Rückschnitt ist nur bei stark verfilzten Pflanzen sinnvoll und sollte nicht zu tief erfolgen. Düngen Sie sparsam, denn zu viele Nährstoffe machen den Wuchs locker und weniger stabil.
Entwicklung und Kombinationen im Garten
Im ersten Jahr steht das Anwurzeln im Vordergrund. Ab dem zweiten Jahr schließen sich die Polster dichter, und nach zwei bis drei Jahren entsteht eine gleichmäßige Fläche. Die Trockenheitsverträglichkeit ist gut, sobald die Pflanze eingewachsen ist, doch lange Sommerdürre im Topf verlangt gelegentliches Wässern.
Festuca passt zu Thymian, Sedum, niedrigen Nelken, Lavendel oder kleinwüchsigen Stauden für den Steingarten. Die Pflanze gilt als robust und wenig krankheitsanfällig. Achten Sie dennoch auf Luftzirkulation und vermeiden Sie dauerfeuchte Standorte. Der Pollen kann bei empfindlichen Personen eine Atemwegsallergie auslösen.
PRO TIPP : Bärenfell Schwingel
Geeignet sind März bis Mai sowie September bis Oktober. In diesen Zeiten ist der Boden meist ausreichend warm oder feucht, sodass die Wurzeln vor Sommerhitze oder Winterfrost gut anwachsen können.
Nach dem Pflanzen gründlich angießen. Später nur bei längerer Trockenheit wässern, besonders im Topf. Im Beet verträgt die Pflanze Trockenheit gut, sobald sie eingewurzelt ist.
Ein tiefer Rückschnitt ist meist nicht nötig. Kämmen Sie braune oder abgestorbene Halme im Frühjahr vorsichtig aus. Nur stark verfilzte Polster können moderat eingekürzt werden.
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