Weiße Blüten mit Würze
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Bergamotte-Pflanze 'Schneewittchen' für weiße Sommerblüten im Beet
Die Bergamotte-Pflanze 'Schneewittchen' ist eine mehrjährige Monarde mit weißen Blüten und aromatischem Laub. Sie eignet sich für sonnige Beete, in denen eine dauerhafte, bienenfreundliche Staude mit essbaren Pflanzenteilen gefragt ist.
Monarda schneewittchen setzt ruhige Akzente im sonnigen Garten
Monarda schneewittchen wächst buschig und eher aufrecht. Sie erreicht bei guten Bedingungen etwa 80 cm Höhe und meist 40 bis 50 cm Breite. Das Laub ist krautig, aromatisch und zieht im Winter ein, bevor die Pflanze im Frühjahr wieder aus dem Wurzelstock austreibt.
Als Indianernessel bringt diese Sorte von Juni bis September weiße Blüten in den Garten. Sie ist besonders interessant für naturnahe Pflanzungen, weil sie viele bestäubende Insekten anzieht. Blätter und Blüten sind essbar und verfeinern sparsam dosiert Tees, Salate oder Desserts mit einer bergamottartigen Note.
Wo die Bergamotte-Pflanze zuverlässig anwächst
Wählen Sie einen sonnigen Platz mit neutralem, nährstoffreichem und gut drainiertem Boden. Sandige Böden sollten mit Kompost verbessert werden, schwere Lehmböden profitieren von etwas Splitt oder grobem Sand. In Deutschland gelingt die Pflanzung am sichersten von März bis Mai oder im Spätsommer, solange der Boden warm und nicht ausgetrocknet ist.
Zwischen Staudenblumen wie Salbei, Sonnenhut oder feinen Ziergräsern wirkt die weiße Monarde klar und natürlich. Auch im großen Kübel ist sie möglich, wenn das Gefäß Abzugslöcher besitzt und im Sommer regelmäßig gewässert wird.
Pflege im Jahreslauf für vitale Horste
Nach dem Anwachsen verträgt die Pflanze kurze Trockenphasen, ist aber keine ausgesprochene Trockenheitsstaude. Bei länger anhaltender Hitze sollten Sie morgens durchdringend gießen, besonders auf sandigem Boden oder im Topf. Staunässe ist zu vermeiden, da sie die Wurzeln schwächen kann.
Die Sorte gilt als gut winterhart bis etwa -19 °C. Bei Frost sterben die oberirdischen Triebe ab, der Wurzelstock bleibt in gut drainierter Erde in der Regel erhalten. In rauen Lagen schützt eine leichte Laubschicht im ersten Winter. Schneiden Sie abgestorbene Stängel im Spätwinter bodennah zurück.
Monarden sind insgesamt robuste Stauden, können bei Trockenstress und schlechter Luftzirkulation aber Mehltau zeigen. Ein luftiger Stand, ausreichender Pflanzabstand und bodennahes Gießen senken dieses Risiko deutlich. Nach der Blüte fördert das Entfernen verblühter Stängel ein gepflegtes Erscheinungsbild.
Entwicklung, Kombinationen und Nutzung in der Küche
Die Bergamotte-Monarde wächst eher langsam und bildet im ersten Jahr vor allem Wurzeln. Ab dem zweiten Standjahr wird der Horst dichter, im dritten Jahr zeigt sie meist ihre volle Wirkung im Beet. Eine Teilung alle vier bis fünf Jahre kann ältere Pflanzen verjüngen und die Blühfreude erhalten.
Für die Küche ernten Sie junge, unbehandelte Blätter und einzelne Blüten am besten vormittags, sobald sie trocken sind. Ihr würziges Aroma passt zu Kräuteraufgüssen, Obstsalaten und leichten Sommergerichten. Verwenden Sie die Pflanzenteile frisch und maßvoll, damit ihr Geschmack fein bleibt.
PRO TIPP : Bergamotte-Pflanze 'Schneewittchen'
Günstig sind März bis Mai sowie August, wenn der Boden frostfrei und ausreichend warm ist. In rauen Regionen pflanzen Sie besser im Frühjahr, damit die Staude vor dem ersten Winter gut einwurzelt.
Die oberirdischen Triebe sterben bei Frost ab. Der Wurzelstock ist bis etwa -19 °C winterhart, sofern der Boden gut drainiert ist. Im ersten Winter hilft eine lockere Laubschicht in kalten Lagen.
Blätter und Blüten sind essbar und haben ein bergamottartiges Aroma. Ernten Sie nur unbehandelte Pflanzenteile, am besten frisch und trocken, und verwenden Sie sie sparsam für Tee, Salate oder Desserts.
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