Rote Blüten für kühle Lagen
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Blutrotes Fingerkraut für rote Sommerblüten im naturnahen Garten
Das Blutrote Fingerkraut bringt von Juni bis September ruhige, rote Farbakzente in Beete, Steingärten und größere Töpfe. Die winterharte Staude wächst langsam, bleibt kompakt und eignet sich gut für Gärtner, die eine pflegeleichte, langlebige Pflanze suchen.
Warum Blutrotes Fingerkraut gut in den Garten passt
Potentilla atrosanguinea bildet einen buschigen, leicht aufrechten Wuchs und erreicht etwa 40 cm Höhe sowie rund 30 bis 40 cm Breite. Das Laub ist sommergrün, fein geteilt und zieht sich im Winter zurück, bevor die Pflanze im Frühjahr wieder austreibt.
Sein besonderer Wert liegt in den roten Blüten, die auch in halbschattigen Lagen gut zur Geltung kommen. Sie werden von Bienen besucht und passen zu naturnahen Pflanzungen, niedrigen Staudenrändern und Steingärten. Zwischen Fingersträucher und niedrige Sträucher gesetzt, schafft es eine klare, bodennahe Verbindung.
Der richtige Standort für eine zuverlässige Blüte
Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz mit normaler Gartenerde. Der Boden sollte durchlässig sein, denn dauerhafte Winternässe schwächt die Wurzeln. In trockenen Böden kommt die Pflanze nach dem Einwachsen zurecht, braucht im ersten Sommer aber regelmäßige Wassergaben.
Im Beet wirkt das Blutrote Fingerkraut in kleinen Gruppen besonders ruhig. Es eignet sich auch als niedriger Bodendecker mit roter Blüte, für den Vordergrund von Rabatten, für trockene Mauerkronen oder für Kübel mit Ablaufloch. Gute Partner sind Storchschnabel, niedrige Gräser, Katzenminze und silbrige Stauden.
Potentilla atrosanguinea richtig pflanzen und angießen
Gepflanzt wird am besten von November bis März, solange der Boden frostfrei und nicht vernässt ist. In kälteren Regionen Deutschlands ist eine Frühjahrspflanzung oft einfacher, weil die Staude vor dem ersten Winter gut einwurzeln kann. Halten Sie etwa 40 cm Abstand zwischen den Pflanzen.
Pflege im Jahreslauf für gesunde Stauden
Das Blutrote Fingerkraut ist bis etwa -22 °C winterhart und für viele deutsche Gärten, auch in kühleren Höhenlagen, geeignet. Bei strengem Kahlfrost kann das oberirdische Laub vollständig absterben; der Wurzelstock treibt im Frühjahr meist zuverlässig wieder aus. Eine leichte Abdeckung mit Reisig ist nur bei jungen Pflanzen sinnvoll.
Schneiden Sie im zeitigen Frühjahr trockene Triebe bodennah zurück. Während der Blütezeit fördert das Entfernen verwelkter Blüten ein gepflegtes Bild, ist aber nicht zwingend nötig. Düngen Sie sparsam mit reifem Kompost, denn zu viel Stickstoff macht den Wuchs weich. Die Staude gilt als robust gegenüber Krankheiten; achten Sie vor allem auf gute Drainage, damit keine Wurzelfäule entsteht.
Im ersten Jahr steht das Einwurzeln im Vordergrund. Ab dem zweiten Jahr wird der Horst dichter, und nach zwei bis drei Standjahren zeigt die Pflanze ihre verlässlichste Blüte. So begleitet sie die erfolgreiche Gartenentwicklung Schritt für Schritt und bereitet Freude saison après saison.
PRO TIPP : Blutrotes Fingerkraut
Pflanzen Sie es von November bis März an frostfreien Tagen. In kühlen Regionen Deutschlands ist das Frühjahr besonders günstig, damit die Staude vor dem Winter gut einwurzelt.
Nach der Pflanzung braucht sie gleichmäßig frische Erde. Ist sie gut eingewurzelt, verträgt sie kurze Trockenphasen, sollte bei längerer Hitze im Kübel oder auf sehr trockenem Boden aber gegossen werden.
Die Staude ist bis etwa -22 °C winterhart. Das Laub zieht im Winter ein. Schneiden Sie trockene Reste im Frühjahr zurück und schützen Sie junge Pflanzen bei Kahlfrost leicht mit Reisig.
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