Aromatische Feijoa-Ernte
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Brasilianischer Guavenbaum für mediterrane Ernten im eigenen Garten
Der Brasilianische Guavenbaum bringt immergrünes Laub, essbare Früchte und einen ruhigen, buschigen Wuchs in sonnige Gärten. Er eignet sich besonders für milde Regionen Deutschlands und für große Kübel auf Terrasse oder Balkon.
Feijoa sellowiana richtig einschätzen vor der Pflanzung
Feijoa sellowiana wächst aufrecht bis buschig und erreicht im Freiland unter günstigen Bedingungen etwa 3 m Höhe, meist mit 2 bis 3 m Breite. Das Laub bleibt ganzjährig erhalten, wirkt ledrig und silbrig unterlegt. Als robuste Guave fällt sie durch ihre zurückhaltende, mediterrane Ausstrahlung und ihre grün abreifenden Früchte auf.
Die Blüte erscheint meist im Frühsommer, bei Wärme und guter Lichtversorgung. Sie ist bienenfreundlich und kann später aromatische Früchte hervorbringen, die im Oktober und November geerntet werden. Ihr Geschmack erinnert an Ananas, Erdbeere und milde Exotik; das Fruchtfleisch wird ausgelöffelt oder für Kompott, Desserts und Chutneys genutzt.
Der passende Standort für sonnige Lagen und durchlässige Böden
Pflanzen Sie den Strauch an einen sonnigen, windgeschützten Platz, am besten vor einer warmen Mauer oder in einem Innenhof. Innerhalb der Kategorie Obstbäume und Sträucher passt er zu Gärten, in denen ein essbarer Blickfang mit wenig Schnittaufwand gesucht wird.
Ein neutraler, nährstoffreicher und gut drainierter Gartenboden ist ideal. In sandigen Böden hilft Kompost, Wasser und Nährstoffe besser zu halten.
Brasilianischer Guavenbaum im Kübel und als fruchtende Hecke
Der Strauch lässt sich einzeln setzen, als lockere fruchtende Hecke verwenden oder im großen Kübel kultivieren. Im Kübel bleibt er kompakter und ist für Balkon und Terrasse gut geeignet, solange das Gefäß frostfest ist, Wasser ablaufen kann und das Substrat strukturstabil bleibt.
Seine Winterhärte liegt bei etwa minus 8 Grad Celsius. In Weinbauklima kann er mit Winterschutz im Freien bleiben; in kälteren Teilen Deutschlands ist ein heller, kühler Überwinterungsplatz sicherer. Kurze Trockenphasen verträgt eine eingewachsene Pflanze, im Topf ist sie jedoch auf gleichmäßige Wassergaben angewiesen.
Ein ruhiger Pflegeplan durch das Gartenjahr
Im Frühjahr entfernen Sie erfrorene oder nach innen wachsende Triebe und geben eine maßvolle Kompostgabe. Im Sommer wird tief, aber nicht täglich gegossen. Nach der Ernte im Herbst reduzieren Sie die Wassermenge und bereiten Kübelpflanzen auf die Überwinterung vor.
Die Pflanze gilt als vergleichsweise widerstandsfähig gegen Krankheiten, wenn sie luftig steht und nicht vernässt. Punkte der Aufmerksamkeit sind Spätfrost, kalte Ostwinde und zu nasse Wintererde. In den ersten ein bis drei Jahren baut sie vor allem Wurzeln und Gerüst auf; mit Geduld steigt die Erntesicherheit. Willemse begleitet diese Entwicklung mit Pflanzen, die für eine nachhaltige Gartenkultur ausgewählt werden.
PRO TIPP : Brasilianischer Guavenbaum
Geeignet sind März bis Mai sowie September und Oktober. In kälteren Regionen ist die Frühjahrspflanzung sicherer, weil die Pflanze vor dem ersten Winter mehr Zeit zum Einwurzeln hat.
Eine Kübelkultur ist gut möglich. Wählen Sie ein großes Gefäß mit Abzugslöchern, ein durchlässiges Substrat und einen sonnigen Standort. Im Winter sollte der Kübel vor starkem Frost geschützt werden.
Im Freiland hilft ein geschützter Platz mit Mulch im Wurzelbereich. Kübelpflanzen überwintern hell und kühl. Gegossen wird sparsam, nur damit der Ballen nicht vollständig austrocknet.
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