Rote Früchte aus dem Kübel
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Chinesischer Guavenbaum für aromatische Früchte im geschützten Garten
Der Chinesische Guavenbaum, botanisch Psidium cattleianum, ist ein immergrüner Obststrauch mit buschigem Wuchs, weißen Blüten und roten, essbaren Früchten. In Deutschland eignet er sich besonders für den Kübel und für sehr milde, geschützte Lagen.
Chinesischer Guavenbaum für Kübel und geschützte Gartenplätze
Diese Guave unterscheidet sich durch ihr festes, glänzendes Laub, ihren kompakten bis buschigen Aufbau und ihre gute Eignung für die Kultur im großen Topf. Ausgepflanzt kann sie in sehr milden Regionen etwa 3 bis 4,5 m hoch und 2 bis 3 m breit werden. Im Kübel bleibt sie meist niedriger und lässt sich gut durch Schnitt führen.
Die weißen, leicht duftenden Blüten erscheinen meist von Juli bis September. Bei ausreichend Wärme folgen im Spätsommer rote Früchte mit süß-säuerlichem, aromatischem Geschmack. Sie schmecken frisch, in Desserts oder zu Konfitüre verarbeitet. Als selbstfruchtbare Pflanze benötigt Psidium cattleianum keinen zweiten Strauch, dennoch verbessert ein warmer Standort den Fruchtansatz.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Pflanzen Sie von März bis Mai oder im September und Oktober, wenn keine starken Fröste drohen. Wählen Sie einen sonnigen, windgeschützten Platz und ein nährstoffreiches, neutrales, sehr gut drainiertes Substrat. Wer Obstbäume und Sträucher mit mediterranem Charakter sucht, sollte in Deutschland vor allem die Kübelkultur einplanen.
Psidium cattleianum richtig schneiden und durch das Jahr pflegen
Der Chinesische Guavenbaum wächst zügig und bildet mit der Zeit eine dichte Krone. Im ersten Jahr steht die Einwurzelung im Vordergrund, im zweiten und dritten Jahr wird der Aufbau sichtbar kräftiger. Schneiden Sie im zeitigen Frühjahr schwache, nach innen wachsende oder zu lange Triebe zurück, damit Licht und Luft in die Pflanze gelangen.
Gießen Sie mäßig, aber regelmäßig, besonders im Kübel und während warmer Sommerwochen. Kurze Trockenphasen verträgt die Pflanze nach dem Anwachsen besser als Staunässe. Von April bis August unterstützt ein organischer Flüssigdünger oder ein Langzeitdünger für Fruchtgehölze das Wachstum. Krankheiten treten selten auf, kontrollieren Sie im Winterquartier aber auf Schildläuse und Spinnmilben.
Wo der Fruchtstrauch dauerhaft gut zur Geltung kommt
Mit seinem immergrünen Laub passt der Strauch als Solitär auf Terrasse und Balkon, in große Kübel, in mediterrane Beete oder in sehr milden Lagen auch als lockere Hecke. An Küstenstandorten toleriert er Wind und salzhaltige Luft recht gut, doch starke Winterkälte bleibt der wichtigste Punkt der Kultur.
Die Frosthärte liegt nur bei etwa -5 °C. In den meisten Regionen Deutschlands sollte die Pflanze daher hell, kühl und frostfrei überwintert werden, zum Beispiel bei 5 bis 10 °C. Leichte Nachtfröste können ältere Pflanzen kurzzeitig verkraften, anhaltender Frost schädigt jedoch Blätter und junge Triebe. So bleibt der Chinesische Guavenbaum saisonübergreifend vital und bereitet Freude an der eigenen Ernte.
PRO TIPP : Chinesischer Guavenbaum
Nur in sehr milden, geschützten Lagen ist das mit Winterschutz gelegentlich möglich. Da die Frosthärte bei etwa -5 °C liegt, ist eine helle, frostfreie Überwinterung im Kübel meist sicherer.
Bei warmer, sonniger Kultur erscheinen die Blüten meist von Juli bis September. Die roten Früchte reifen je nach Sommer und Standort ab August bis September, im Kübel oft zuverlässiger an einem geschützten Platz.
Gießen Sie mäßig und regelmäßig, sobald die obere Erdschicht antrocknet. Staunässe vermeiden, besonders im Übertopf. Im Winterquartier braucht die Pflanze deutlich weniger Wasser.
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