Duftende Rispen für den Mai
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Doppelter weißer Flieder für duftende Blüten im Frühlingsgarten
Dieser klassisch wirkende Zierstrauch bringt im Mai und Juni gefüllte, weiße Blütenrispen mit angenehmem Duft hervor. Er eignet sich für sonnige Gärten, Schnittblumen und langlebige Pflanzungen mit natürlichem Rhythmus.
Syringa vulgaris Madame Lemoine setzt klare Akzente im Garten
Syringa vulgaris Madame Lemoine wächst buschig und aufrecht, mit einem gut verzweigten Aufbau. Ausgewachsen erreicht die Pflanze etwa 300 cm Höhe und je nach Schnitt sowie Standort ungefähr 200 bis 300 cm Breite. Das sommergrüne Laub ist frischgrün, herzförmig und bildet einen ruhigen Hintergrund für die hellen Blüten.
Unter den Flieder mit weißen Blüten unterscheidet sich diese Sorte durch ihre gefüllten Rispen und ihren klaren Duft. Die Blüten sind bienenfreundlich und lassen sich gut für die Vase schneiden, am besten früh am Morgen, wenn die Rispen gerade geöffnet sind.
Der richtige Platz entscheidet über eine sichere Blüte
Ein sonniger Standort ist wichtig, damit sich viele Blütenknospen bilden. Der Boden sollte drainierend, humos und nicht dauerhaft nass sein. Für eine Auswahl robuster Sträucher ist diese Sorte eine gute Wahl in Einzelstellung, in einer lockeren Blütenhecke, im hinteren Beetbereich oder nahe einer Terrasse.
Gut eingewurzelt ist die Pflanze in vielen Regionen Deutschlands winterhart, ungefähr bis -20 °C. Frost wird in der Regel gut vertragen, junge Pflanzen profitieren jedoch im ersten Winter von einer Mulchschicht. Spätfröste können einzelne Knospen schädigen, vor allem an sehr offenen, windigen Standorten.
So bleibt die Pflege saisonal und überschaubar
Der Wasserbedarf ist moderat. Nach dem Anwachsen kommt die Pflanze mit kurzen Trockenphasen zurecht, bei längerer Sommerhitze sollte jedoch durchdringend gegossen werden. Im Kübel ist mehr Aufmerksamkeit nötig, da der Wurzelraum begrenzt ist und Staunässe unbedingt vermieden werden muss.
Die Sorte gilt als widerstandsfähig gegenüber vielen üblichen Krankheiten. Bei sehr trockenem, warmem Wetter können Mehltau oder Blattläuse auftreten. Ein luftiger Stand, maßvolles Düngen im Frühjahr und das Entfernen stark befallener Triebe helfen, die Pflanze dauerhaft kräftig zu halten.
Schneiden Sie direkt nach der Blüte nur verblühte Rispen und einzelne alte Zweige heraus. Ein starker Rückschnitt im Frühjahr mindert die Blüte, weil die Knospen am vorjährigen Holz sitzen. So bleibt der Aufbau natürlich und die Freude wächst Saison für Saison.
Mit Syringa vulgaris Madame Lemoine entwickelt sich der Garten Jahr für Jahr
Die Wachstumsgeschwindigkeit ist zügig. Im ersten Standjahr bildet die Pflanze vor allem Wurzeln, im zweiten Jahr mehr Seitentriebe und ab dem dritten Jahr meist einen deutlich volleren Blütenansatz. Diese Entwicklung belohnt geduldige Pflege und gute Bodenvorbereitung.
Sehr stimmig wirkt der weiße Syringa neben Rosen, Deutzien, Salbei, Katzenminze oder früh blühenden Stauden. Im großen Kübel ist eine Kultur möglich, wenn das Gefäß tief, standfest und gut drainiert ist. Für eine dauerhafte Entwicklung bleibt der freie Gartenboden jedoch die verlässlichere Lösung.
PRO TIPP : Doppelter weißer Flieder
Pflanzen Sie an frostfreien Tagen von Januar bis Mai oder von September bis Dezember. Herbst und zeitiges Frühjahr sind besonders günstig, weil der Boden feucht ist und die Wurzeln vor Hitze gut anwachsen.
Schneiden Sie direkt nach der Blüte. Entfernen Sie verblühte Rispen und einzelne alte Triebe bodennah. Ein starker Frühjahrsschnitt ist ungünstig, da die Blütenknospen am vorjährigen Holz sitzen.
Eingewurzelt verträgt sie kurze Trockenphasen. Bei längerer Hitze sollten Sie selten, aber durchdringend gießen. Im Kübel trocknet das Substrat schneller aus und braucht regelmäßige Kontrolle.
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