Duft für halbschattige Beete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Duft Veilchen 'Königin Charlotte' bringt feinen Frühlingsduft in den Garten
Dieses duftende Veilchen ist eine zuverlässige Wahl für halbschattige Plätze, an denen im Frühjahr früh Farbe und Duft gewünscht sind. Es wächst niedrig, bleibt natürlich im Ausdruck und begleitet den Garten über viele Jahre.
Das Duftveilchen überzeugt durch Duft und bodennahen Wuchs
Das Duft Veilchen 'Königin Charlotte', botanisch Viola odorata königin charlotte, bildet einen niedrigen, eher ausbreitenden Horst. Es erreicht etwa 15 cm Höhe und kann sich bei passenden Bedingungen nach und nach auf 20 bis 30 cm Breite entwickeln. So entsteht ein feiner, pflegeleichter Bodendecker mit Duft.
Die violetten Blüten erscheinen meist von März bis Mai und verströmen einen angenehmen, klassischen Veilchenduft. Das Laub ist wintergrün bis immergrün, in strengen Wintern kann es teilweise zurückziehen und im Frühjahr wieder austreiben. Die Blüten sind schnittgeeignet und auch für kleine Sträuße oder einzelne Duftakzente im Haus nutzbar.
Wo gelingt eine dichte Pflanzung am besten
Am besten wächst die Pflanze im Halbschatten, etwa unter lichten Gehölzen, am Beetrand oder an einer kühlen Terrassenseite. Der Boden sollte neutral, humos, durchlässig und gleichmäßig frisch sein. Staunässe schwächt die Wurzeln, anhaltende Trockenheit bremst Blüte und Ausbreitung.
Im Sortiment der Stiefmütterchen fällt diese Sorte durch ihren Duft und ihren mehrjährigen Charakter auf. Als Vertreter der Stauden eignet sie sich für naturnahe Beete, kleine Flächen unter Sträuchern, den Topf auf Balkon und Terrasse sowie zum Verwildern an geschützten Stellen. Ihre essbaren, unbehandelten Blüten verfeinern Desserts, Salate oder Sirup mit mildem Veilchenaroma.
Viola odorata königin charlotte richtig pflanzen und einwachsen lassen
Die beste Pflanzzeit liegt in Deutschland von September bis Dezember, solange der Boden offen ist. So kann die Pflanze vor dem Frühjahr Wurzeln bilden. Bei Frühjahrspflanzung ist ebenfalls Erfolg möglich, wenn regelmäßig gegossen wird und der Standort nicht austrocknet.
Pflege über das Jahr und Verhalten bei Frost
Das Veilchen ist gut winterhart und verträgt in durchlässigem Boden Fröste bis etwa minus 20 Grad. Im Topf sollte der Ballen vor starkem Durchfrieren geschützt werden, etwa durch eine Wandnähe und etwas Vlies. Nach Frostphasen werden beschädigte Blätter im Spätwinter einfach entfernt.
Ab dem zweiten Standjahr genügt meist mäßiges Gießen bei längerer Trockenheit. Kurze trockene Phasen werden besser vertragen, wenn die Pflanze eingewurzelt ist, dauerhaft trockene Sommerstandorte sind jedoch ungünstig. Krankheiten treten selten auf, bei zu nassem Boden können Wurzelprobleme entstehen. Schnecken können junge Blätter gelegentlich anfressen, besonders im Frühjahr.
PRO TIPP : Duft Veilchen 'Königin Charlotte'
Ideal ist die Pflanzung von September bis Dezember, solange der Boden nicht gefroren ist. Dann wurzelt die Pflanze vor dem Frühjahr ein und startet kräftiger in die Blütezeit.
Ein Topf ist gut möglich, wenn er Abzugslöcher hat und die Erde frisch, humos und durchlässig bleibt. Im Winter den Topf geschützt stellen, damit der Wurzelballen nicht stark durchfriert.
Entfernen Sie welke Blüten und beschädigte Blätter. Gießen Sie bei längerer Trockenheit mäßig weiter. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr unterstützt einen dichten, gesunden Austrieb.
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