Apricotblüten für Bienen
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Fingerhut 'Suttons Apricot' für sanfte Blütenakzente im Beet
Fingerhut 'Suttons Apricot' bringt aufrechte Blütenkerzen in warmen Apricot- bis Lachstönen in den Garten. Die Sorte eignet sich für naturnahe Beete, halbschattige Plätze und Kübel mit guter Wasserversorgung.
Was Fingerhut 'Suttons Apricot' im Garten auszeichnet
Diese Fingerhut-Sorte wächst straff aufrecht und erreicht etwa 100 cm Höhe bei ungefähr 40 bis 50 cm Breite. Im ersten Standjahr bildet sie eine Blattrosette mit grünen, leicht behaarten Blättern; in milden Wintern bleibt das Laub teilweise erhalten, bei stärkerem Frost zieht es sich zurück. Innerhalb der Kategorie Digitale fällt sie durch ihre weiche, apricotfarbene Blüte auf, ohne im Beet zu dominant zu wirken.
Die Blütezeit liegt meist von Mai bis Juli. Die glockenförmigen Blüten sind für Bienen und andere Bestäuber interessant und lassen sich auch als Schnittblume verwenden. Alle Pflanzenteile sind jedoch bei Verzehr giftig, auch für Haustiere. Pflanzen Sie Fingerhut daher nicht direkt an Spielbereiche oder an Stellen, an denen Tiere regelmäßig knabbern.
Der richtige Standort für sichere Blüten
Am besten wächst die Pflanze an einem sonnigen bis halbschattigen Platz in frischem, humosem und eher nährstoffreichem Boden. Leicht saure Erde wird gut vertragen. In Deutschland ist ein Standort mit Morgen- oder Abendsonne besonders günstig, da der Boden dort im Sommer weniger schnell austrocknet.
Der Fingerhut ist bis etwa -22 °C winterhart und kommt mit normalen Frösten gut zurecht. Staunässe im Winter schwächt jedoch die Wurzeln. Kurze Trockenphasen werden nach dem Anwachsen überstanden, bei längerer Sommerhitze braucht die Pflanze aber Wasser. Im Kübel ist ein gleichmäßig feuchtes Substrat wichtiger als im Gartenboden.
Digitalis purpurea Sutton's Apricot richtig pflanzen
Gepflanzt wird in frostfreien Phasen von Januar bis Mai oder wieder von September bis Dezember. Zwischen klassischen Stauden setzt diese Sorte einen hohen, lockeren Akzent, besonders neben Frauenmantel, Akelei, Farnen, Ziergräsern oder niedrigen Rosen. Sie passt ins Beet, in ein Wildpflanzenbeet, an Gehölzränder und in größere Kübel, ist aber keine Heckenpflanze und kein Bodendecker.
Pflege im Jahreslauf und passende Begleiter
Im Frühjahr entfernen Sie vertrocknete Blätter und geben bei schwachem Wachstum etwas Kompost. Während der Blüte hilft regelmäßiges Wässern bei Trockenheit, besonders im Kübel. Verblühte Stiele können Sie abschneiden, wenn keine Selbstaussaat gewünscht ist. Lassen Sie einige Samenstände stehen, erneuert sich der Bestand oft von selbst.
Fingerhut ist bei passendem Standort recht widerstandsfähig gegen Krankheiten. Probleme entstehen vor allem durch dauerhafte Nässe, verdichteten Boden oder zu enge Pflanzung. Nach zwei bis drei Jahren können einzelne Pflanzen nachlassen, doch durch junge Rosetten bleibt die Pflanzung lebendig. So begleitet die Sorte die Entwicklung des Gartens ruhig und zuverlässig Saison für Saison.
PRO TIPP : Fingerhut 'Suttons Apricot'
Gepflanzt wird in frostfreien Zeiten von Januar bis Mai oder von September bis Dezember. In rauen Lagen ist Frühjahrspflanzung sinnvoll, damit die Pflanze vor dem Winter gut einwurzelt.
Geeignet sind sonnige bis halbschattige Plätze mit frischem, humosem und nährstoffreichem Boden. Vermeiden Sie Staunässe und sehr trockene Standorte, besonders in heißen Sommerwochen.
Alle Pflanzenteile sind bei Verzehr giftig, auch für Hunde, Katzen und Weidetiere. Setzen Sie die Pflanze nicht an Fressplätze oder stark genutzte Spielbereiche.
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