Dichte Ränder, gelbgrüne Blüten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Frauenmantel (x3) für dichte Ränder und weiche Übergänge
Mit drei kräftigen Stauden schaffen Sie schnell ruhige Beetkanten, niedrige Flächen und natürliche Übergänge. Die robuste Alchemilla passt zu klassischen Staudenbeeten ebenso wie zu kleinen Stadtgärten.
Alchemilla mollis für ruhige Pflanzbilder wählen
Alchemilla mollis wächst horstig, leicht ausladend und bleibt dabei gut kontrollierbar. Sie erreicht etwa 50 cm Höhe und meist 40 bis 50 cm Breite, sodass die drei Pflanzen schon nach ein bis zwei Jahren eine geschlossene Wirkung erzielen können.
Als Frauenmantel überzeugt die Staude durch rundliche, fein behaarte Blätter, auf denen Tau und Regen lange sichtbar bleiben. Das Laub ist wintergrün bis halbimmergrün; in strengen Wintern kann es zurückfrieren, treibt aber im Frühjahr wieder frisch aus.
Von Mai bis August erscheinen lockere, gelbgrüne Blütenstände. Sie wirken dezent, lassen sich gut schneiden und verbinden Rosen, Gräser und andere Beetstauden zu einem ruhigen Gesamtbild.
Wo gelingt die Pflanzung am zuverlässigsten
Die Staude gedeiht in sonniger bis halbschattiger Lage. Ein frischer, neutraler bis leicht lehmiger Gartenboden ist ideal, auch feuchte Standorte werden gut vertragen, solange keine dauerhafte Staunässe entsteht. Zwischen anderen Staudenblumen bringt sie Struktur an Wege, Beetränder und kleine Flächen.
Pflege im Jahreslauf mit sicheren Handgriffen
Der Wasserbedarf bleibt moderat. Im Beet genügt nach dem Anwachsen meist das Gießen bei längerer Trockenheit; im Kübel trocknet der Wurzelballen schneller aus und sollte regelmäßig kontrolliert werden. Kurze Trockenphasen werden vertragen, anhaltende Sommerhitze auf sandigem Boden schwächt jedoch das Laub.
Im Frühjahr entfernen Sie alte oder beschädigte Blätter und geben eine dünne Schicht Kompost. Nach der ersten Blüte fördert ein Rückschnitt der Blütenstände frisches Laub und begrenzt die Selbstaussaat. Die Pflanze gilt als robust und wenig krankheitsanfällig, bei sehr feuchter Luft sollte der Bestand dennoch luftig stehen.
Junge Blätter und Blüten sind essbar und können sparsam für Kräutertee, Kräuterquark oder gemischte Salate genutzt werden. Der Geschmack ist mild herb; verwenden Sie nur Pflanzenteile aus ungespritzter Kultur.
So entwickelt sich der Bestand in Beet und Topf
Bereits im ersten Jahr bildet die Staude kräftige Blattschöpfe. Im zweiten und dritten Standjahr wird der Wuchs dichter, wodurch sie sich als Bodendecker, niedrige Einfassung, Unterpflanzung von Sträuchern oder ruhiger Vordergrund im Staudenbeet eignet. Auch im Topf oder Balkonkasten bleibt sie zuverlässig, wenn das Gefäß ausreichend groß ist.
Mit einer Winterhärte bis etwa -28 °C passt sie gut zu den meisten Regionen Deutschlands. Bei Kahlfrost kann eine leichte Abdeckung im Kübel sinnvoll sein, im Garten ist meist kein besonderer Schutz nötig. Für eine niedrige Blütenhecke entlang eines Weges setzen Sie die Pflanzen in gleichmäßigem Abstand und schneiden Verblühtes zeitnah zurück.
PRO TIPP : Frauenmantel (x3)
Günstige Pflanzzeiten sind März bis Mai sowie September bis Oktober. Der Boden sollte frostfrei und leicht feucht sein. Im Herbst gepflanzte Stauden wurzeln vor dem Winter ein und starten im Frühjahr kräftig.
Im Beet reicht nach dem Anwachsen meist Gießen bei längerer Trockenheit. Schneiden Sie verblühte Stängel nach der ersten Blüte zurück, damit frisches Laub nachwächst und die Selbstaussaat begrenzt bleibt.
Das Laub ist wintergrün bis halbimmergrün. In milden Wintern bleibt es sichtbar, bei starkem Frost kann es teilweise einziehen. Entfernen Sie alte Blätter im Frühjahr, sobald der neue Austrieb beginnt.
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