Goldgelbe Trauben im Mai
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Goldregen für gelbe Blütentrauben im sonnigen Garten
Der Goldregen, botanisch Laburnum anagyroides, ist ein schnell wachsendes Ziergehölz für sonnige, gut drainierte Standorte. Im Mai und Juni trägt er gelbe, hängende Blütentrauben und setzt als Solitär oder im Gehölzrand einen klaren saisonalen Akzent.
So entwickelt sich Goldregen im Garten
Goldregen wächst aufrecht und kann sich je nach Standort vom großen Strauch zum kleinen Baum entwickeln. Rechnen Sie ausgewachsen mit etwa 2,5 bis 7 m Höhe und 4 bis 6 m Breite, weshalb er genügend Raum bekommen sollte. Das sommergrüne Laub ist frisch grün, dreiteilig und fällt im Herbst ab.
Als Orientierung im Sortiment stehen Blühende Bäume für Gehölze, die den Garten mit einer deutlichen Blüte im Jahreslauf prägen. Die Kategorie Bäume hilft, wenn Sie ein dauerhaftes Gerüstgehölz für Beete, Rasenflächen oder den Vorgarten planen.
Der richtige Standort für eine sichere Pflanzung
Wählen Sie einen sonnigen Platz in normalem, neutralem bis kalkhaltigem Boden. Wichtig ist eine gute Drainage, denn Staunässe schwächt die Wurzeln und kann Krankheiten begünstigen. Gepflanzt wird bevorzugt von Februar bis April oder von September bis November, solange der Boden offen und nicht gefroren ist.
Pflegeleicht durch das Jahr mit Laburnum anagyroides
Ein eingewachsener Goldregen ist im gemäßigten Klima Deutschlands zuverlässig winterhart bis etwa -22 °C. Ältere Pflanzen überstehen Frost in der Regel gut, junge Exemplare profitieren im ersten Winter von einer Mulchschicht im Wurzelbereich. Bei spätem Starkfrost können frische Triebe leicht leiden, sie treiben meist wieder nach.
Im Frühjahr genügt eine dünne Kompostgabe auf mageren Böden. Nach der Blüte können störende oder sich kreuzende Zweige leicht ausgelichtet werden, starke Rückschnitte sollten Sie vermeiden. Im Sommer ist die Pflanze nach dem Anwachsen recht trockenheitsverträglich, braucht bei längeren Hitzephasen aber zusätzlich Wasser.
Gute Kombinationen und wichtige Vorsicht im Alltag
Goldregen wirkt besonders gut einzeln auf einer Rasenfläche, am Rand eines großen Massivs oder vor dunkleren immergrünen Gehölzen. Mit Stauden wie Storchschnabel, Frauenmantel oder Ziergräsern entsteht eine ruhige Unterpflanzung, die den Wurzelbereich beschattet und die Pflege erleichtert.
Die Art gilt als robust und wenig krankheitsanfällig, solange der Boden nicht vernässt. Kontrollieren Sie junge Triebe im Frühjahr auf Blattläuse und schneiden Sie abgestorbene Zweige sauber heraus. Für Kübel auf Balkon oder Terrasse ist Goldregen nur zeitweise in einem sehr großen Gefäß sinnvoll, da er mit den Jahren breit und hoch wird.
Wichtiger Hinweis Alle Pflanzenteile, besonders die Samen, sind bei Verzehr giftig und auch für Haustiere gefährlich. Pflanzen Sie Goldregen daher nicht direkt an Spielbereichen, Ausläufen oder Weiden und entfernen Sie abgefallene Hülsen bei Bedarf regelmäßig.
PRO TIPP : Goldregen
Goldregen ist ein sommergrünes Ziergehölz, botanisch Laburnum anagyroides. Er wächst aufrecht, bildet gelbe Blütentrauben und ist bei Verzehr giftig, auch für Tiere.
Goldregen blüht meist im Mai und Juni. An sonnigen, geschützten Standorten fällt die Blüte zuverlässiger aus; nach kalten Frühjahren kann sie etwas später beginnen.
Goldregen wächst am besten sonnig in durchlässigem, neutralem bis kalkhaltigem Boden. Er eignet sich für gemäßigte Lagen in Deutschland und verträgt Frost bis etwa -22 °C.
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