Essbare Früchte, breiter Wuchs
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Großblättrige Maulbeere für süße Ernten und eine breite Gartenkrone
Die Großblättrige Maulbeere ist ein kräftiges Obstgehölz für sonnige, geschützte Plätze. Sie verbindet einen ausladenden Wuchs mit essbaren weißen Früchten und eignet sich besonders für Gärten, in denen ein langlebiger Solitär gefragt ist.
Was die Großblättrige Maulbeere im Garten leistet
Diese Morus alba Macrophylla entwickelt mit den Jahren eine breite, lockere Krone. Sie erreicht unter guten Bedingungen etwa 5 bis 6 m Höhe und ähnlich viel Breite. Ihr sommergrünes Laub ist groß, frischgrün und spendet im Sommer angenehmen Schatten, während es im Herbst natürlich abfällt.
Die unauffällige Blüte erscheint je nach Witterung von April bis Juni und ist für Insekten nutzbar. Ab Juni bis in den August reifen weiße Maulbeeren. Sie schmecken mild süß, eignen sich frisch vom Gehölz, für Desserts oder zum Trocknen und werden meist nach und nach geerntet.
In der Kategorie Kleine Bäume nimmt sie durch ihre Endgröße eine besondere Stellung ein; innerhalb der Bäume passt sie vor allem in Gärten mit ausreichend Abstand zu Wegen, Mauern und Nachbarpflanzungen.
Morus alba Macrophylla richtig pflanzen
Wählen Sie einen vollsonnigen Standort in normaler, tiefgründiger Gartenerde. Die Pflanze toleriert neutrale, kalkhaltige, sandige oder lehmige Böden, solange keine Staunässe entsteht. Die besten Pflanzzeiten liegen in Deutschland von November bis März, an frostfreien Tagen auch im Januar oder Februar.
Der passende Platz für Ernte, Schatten und Abstand
Als Solitär kommt die ausladende Form am besten zur Geltung. In größeren Beeten kann sie mit trockenheitsverträglichen Stauden, Gräsern oder mediterran wirkenden Kräutern kombiniert werden. Für kleine Kübel ist sie auf Dauer nicht geeignet; nur junge Pflanzen lassen sich vorübergehend in sehr großen Gefäßen kultivieren.
Der Maulbeerbaum wächst zügig, braucht aber Zeit, um seine endgültige Krone aufzubauen. Im ersten Jahr steht die sichere Bewurzelung im Vordergrund, im zweiten und dritten Jahr nimmt der Zuwachs deutlich zu. Da die Pflanze zwittrige Blüten bildet, ist in der Regel kein zweites Exemplar für den Fruchtansatz nötig.
Ein robuster Begleiter durch die Jahreszeiten
Die Großblättrige Maulbeere ist bis etwa -22 °C winterhart und damit für viele Regionen Deutschlands geeignet. Junge Triebe können bei späten Frösten zurückfrieren, treiben jedoch meist wieder aus gesundem Holz nach. In rauen Lagen hilft in den ersten Wintern eine Mulchschicht im Wurzelbereich.
Nach dem Anwachsen kommt die Pflanze mit kurzen Trockenphasen zurecht. Bei längerer Sommerhitze oder auf sehr sandigen Böden bleibt regelmäßiges, tiefes Wässern wichtig, besonders während Fruchtbildung und Reife. Krankheiten treten selten auf, wenn der Standort luftig ist und die Erde nicht dauerhaft nass bleibt.
Schneiden Sie im Spätwinter nur abgestorbene, sich kreuzende oder zu dicht stehende Zweige heraus. Starke Rückschnitte sind meist nicht nötig und können die natürliche Krone stören. So bleibt das Gehölz vital und begleitet die erfolgreiche Gartenentwicklung saison après saison.
PRO TIPP : Großblättrige Maulbeere
Die beste Pflanzzeit liegt von November bis März, solange der Boden frostfrei ist. In kalten Regionen empfiehlt sich eine Frühjahrspflanzung, damit die junge Pflanze vor dem ersten Winter gut einwurzelt.
Morus alba Macrophylla bildet zwittrige Blüten. Ein einzelnes Exemplar kann daher in der Regel Früchte tragen. Ein sonniger, warmer Standort fördert den Fruchtansatz und eine gleichmäßige Reife.
Gießen Sie junge Pflanzen bei Trockenheit ein- bis zweimal pro Woche gründlich. Ältere Exemplare sind robuster, profitieren aber während Fruchtbildung und Hitze von tiefem Wässern statt häufigen kleinen Wassergaben.
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