Buntes Laub auf elegantem Stamm
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Harlekinweide auf Stamm für feine Farbe im Garten
Die HarlekinWeide auf Stamm bringt mit ihrem rosafarbenen, weiß-grün panaschierten Austrieb eine klare Struktur in Beet, Vorgarten und Kübel. Der veredelte Hochstamm bleibt überschaubar und eignet sich gut für Gärtner, die einen ruhigen, pflegeleichten Blickpunkt suchen.
Harlekinweide auf Stamm als ruhiger Blickpunkt im Garten
Salix integra Hakuro Nishiki wächst als veredelter Stamm mit einer kompakten, rundlichen Krone. Je nach Schnitt und Standort erreicht sie etwa 120 bis 150 cm Höhe und 80 bis 120 cm Breite. Das Laub ist sommergrün, fein gezeichnet und zeigt im Frühjahr junge Triebe in Rosa, später Weiß und Grün.
Als Solitär wirkt sie besonders aufgeräumt, im gemischten Beet setzt sie einen hellen Laubakzent ohne viel Platz zu beanspruchen. In der Kategorie Weide fällt sie durch ihren Hochstamm und die farbige Belaubung auf. Mit ihrer moderaten Größe fügt sie sich auch zwischen kleinere Bäume ein, ohne diese zu bedrängen.
Wo der Standort die Laubfarbe zuverlässig unterstützt
Ein sonniger bis halbschattiger Platz ist ideal. In voller Sonne färbt der junge Austrieb meist deutlicher, der Boden sollte dann aber frisch bleiben. Geeignet sind humose, nährstoffreiche Gartenböden, gern tiefgründig und gleichmäßig feucht. Sehr trockene Sandböden sollten vor der Pflanzung mit Kompost verbessert werden.
Gepflanzt wird an frostfreien Tagen von Februar bis Mai oder von September bis Dezember. Im Kübel gelingt die Kultur ebenfalls, wenn das Gefäß ausreichend groß ist und Wasser gut ablaufen kann.
So entwickelt sich Salix integra Hakuro Nishiki in den ersten Jahren
Im ersten Standjahr bildet die Pflanze vor allem neue Wurzeln. Ab dem zweiten Jahr wird die Krone dichter, und regelmäßiger Schnitt fördert junge, farbintensive Triebe. Die Blüte ist bei dieser Sorte nicht der wichtigste Zierwert. Kleine Kätzchen können im Frühjahr erscheinen, bleiben aber eher dezent.
Die Harlekinweide ist bis etwa -19 °C winterhart und damit für viele Regionen Deutschlands geeignet. Spätfrost kann junge Triebspitzen leicht schädigen, die Pflanze treibt in der Regel wieder nach. Trockenheit verträgt sie nur begrenzt, besonders im Kübel und in heißen Sommerwochen.
Pflege im Jahreslauf für eine dichte Krone
Der wichtigste Pflegeschritt ist der Rückschnitt im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr vor dem Austrieb. Kürzen Sie die Kronentriebe deutlich ein und entfernen Sie abgestorbene oder nach innen wachsende Zweige. Ein leichter Formschnitt nach dem ersten Austrieb kann die runde Krone erhalten.
Gießen Sie bei längeren Trockenphasen mäßig, aber durchdringend. Eine Kompostgabe im Frühjahr reicht im Garten meist aus. Die Sorte gilt bei luftigem Standort als robust gegenüber Krankheiten. Achten Sie dennoch auf Staunässe, stark austrocknende Kübel und gelegentliche Blattläuse an jungen Trieben.
PRO TIPP : Harlekinweide auf Stamm
Geeignet sind frostfreie Tage von Februar bis Mai sowie von September bis Dezember. In kühlen Regionen Deutschlands ist der Frühling günstig, damit die Pflanze vor dem Winter gut einwurzelt.
Die Kultur im Kübel ist möglich. Wählen Sie ein großes Gefäß mit Abzugslöchern, verwenden Sie humose Erde und gießen Sie regelmäßig. Im Winter den Topf vor starkem Durchfrieren schützen.
Schneiden Sie die Krone im Spätwinter oder zeitigen Frühjahr kräftig zurück. Das fördert junge, farbige Triebe und erhält die runde Form. Entfernen Sie zusätzlich schwache und nach innen wachsende Zweige.
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