Immergrüner Sichtschutz
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Henrys kletterndes Geißblatt für grünen Sichtschutz das ganze Jahr
Henrys kletterndes Geißblatt ist eine immergrüne Schlingpflanze für Gärten, in denen ein natürlicher Sichtschutz entstehen soll. Sie wächst zügig, bleibt dabei gut lenkbar und passt zu vielen Standorten im gemäßigten Klima Deutschlands.
Warum Lonicera henryi eine verlässliche Wahl am Gartenrand ist
Lonicera henryi bildet lange, biegsame Triebe mit kletterndem bis schlingendem Wuchs. Mit einer Kletterhilfe erreicht die Pflanze nach einigen Jahren etwa 5 m Höhe und je nach Schnitt 2 bis 3 m Breite. Ihr grünes, ledriges Laub bleibt in milden Wintern erhalten und sorgt auch außerhalb der Blütezeit für Struktur.
Von Mai bis September erscheinen schmale, gelbe Blüten, die dezent wirken und zugleich Bienen anziehen. Innerhalb der Geißblätter fällt diese Art durch ihr dauerhaftes Laub und ihre gute Eignung für halbschattige Plätze auf.
Der richtige Standort für dichten Wuchs
Am besten wächst diese Kletterpflanze in Sonne bis Halbschatten, geschützt vor austrocknendem Ostwind. Der Boden sollte frisch, neutral bis leicht humos und gut drainiert sein. Schwere Erde lässt sich mit reifem Kompost und etwas grobem Sand verbessern, damit die Wurzeln nicht im Wasser stehen.
Unter den Kletterpflanzen eignet sie sich besonders für Zäune, Pergolen, stabile Rankgitter und geschützte Fassaden. Auch ein großer Kübel ist möglich, wenn regelmäßig gegossen wird. Als Bodendecker ist sie nur bedingt sinnvoll, weil ihr Wuchs von Natur aus nach oben strebt.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Gepflanzt wird idealerweise von März bis Mai oder von September bis November, solange der Boden offen ist. Setzen Sie die Pflanze leicht schräg zur Rankhilfe, damit die jungen Triebe rasch Halt finden.
Eine Mulchschicht aus Laubkompost hält die Erde frisch, sollte aber nicht direkt am Triebansatz anliegen. So entwickelt die Pflanze im ersten Jahr ein gutes Wurzelwerk, bevor sie ab dem zweiten Jahr stärker in die Höhe geht.
Pflege von Henrys kletterndem Geißblatt im Jahreslauf
Im Frühjahr genügt eine Gabe Kompost oder organischer Gartendünger. Im Sommer wird bei längeren Trockenphasen moderat gegossen, besonders an Hauswänden und im Kübel. Nach der Hauptblüte können zu lange Triebe eingekürzt werden, damit der Sichtschutz dicht bleibt und die Rankhilfe nicht überlastet wird.
Die Winterhärte liegt ungefähr bei -14 °C. In rauen Regionen oder bei Kahlfrost können einzelne Blätter leiden, die Pflanze treibt bei gutem Wurzelzustand meist wieder nach. Staunässe ist kritischer als Kälte. Krankheiten treten selten auf, bei sehr trockenem oder schlecht belüftetem Stand können jedoch Blattläuse oder Mehltau vorkommen. Mit kontrollierter Bewässerung, Luft zwischen den Trieben und einem maßvollen Schnitt bleibt die Pflanze dauerhaft vital und begleitet die Freude am Garten Saison für Saison.
PRO TIPP : Henrys kletterndes Geißblatt
Die besten Pflanzzeiten sind März bis Mai und September bis November. Der Boden sollte frostfrei sein. Nach dem Pflanzen gründlich wässern und in den ersten Wochen gleichmäßig feucht halten.
Eine stabile Rankhilfe ist sinnvoll, etwa ein Spalier, Drahtsystem oder Zaun. Die Triebe schlingen, finden aber an glatten Wänden keinen sicheren Halt. Junge Triebe locker anbinden.
Die Pflanze ist bis etwa -14 °C winterhart. In kalten Lagen können Blätter bei Frost und Wind Schaden nehmen. Eine Mulchschicht schützt die Wurzeln, Kübel sollten zusätzlich isoliert werden.
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