Blaue Blüten bis November
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Herbst-Aster ‘Marie Ballard’ für einen farbigen Ausklang der Gartensaison
Diese spät blühende Gartenpflanze bringt von August bis in den November blaue Blüten in sonnige Beete, Kübel und Herbststräuße. Sie ist eine gute Wahl für alle, die den Garten nach dem Sommer lebendig und bienenfreundlich halten möchten.
Herbst-Aster ‘Marie Ballard’ für späte Farbe im Garten
Als Aster mit gefüllten, blauen Blüten unterscheidet sie sich durch ihre lange Blütezeit und ihren aufrechten, buschigen Wuchs. Sie zählt zu den langlebigen Stauden und begleitet die Gartensaison zuverlässig bis in den Herbst.
Die Pflanze erreicht ausgewachsen etwa 100 cm Höhe und, je nach Standort, ungefähr 50 bis 60 cm Breite. Ihr sommergrünes Laub ist dicht, frischgrün und bildet einen guten Hintergrund für die Blütenstände.
Die Blüten eignen sich gut zum Schnitt und halten in Herbststräußen besonders schön, wenn sie am Morgen geschnitten werden. Gleichzeitig bieten sie Bienen und anderen Bestäubern spät im Jahr noch wertvolle Nahrung.
Der richtige Standort für eine verlässliche Blüte
In Deutschland gedeiht sie am besten an einem sonnigen, luftigen Platz in einem gemäßigten Klima. Der Boden sollte humos, nährstoffreich und gut drainiert sein, denn stehende Nässe schwächt die Wurzeln und kann die Standfestigkeit mindern.
Im Beet passt sie in den hinteren Bereich von Rabatten, in gemischte Pflanzungen oder als spätes Blühelement neben Gräsern. Auch im großen Kübel auf Balkon und Terrasse gelingt die Kultur, wenn das Gefäß ausreichend tief ist und Wasser gut ablaufen kann.
Pflanzen und pflegen im Rhythmus der Jahreszeiten
Gepflanzt wird von März bis Mai oder von September bis Oktober. Lockern Sie den Boden tiefgründig, mischen Sie reifen Kompost ein und setzen Sie die Pflanze so tief, wie sie zuvor im Topf stand.
Im ersten Jahr bildet sie vor allem ein gutes Wurzelwerk. Ab dem zweiten Standjahr wird der Horst kräftiger, und nach zwei bis drei Jahren zeigt sich die volle Wirkung im Beet.
Lange Freude durch gute Luft und passende Nachbarn
Mit einer Winterhärte bis etwa -22 °C ist diese Sorte für viele Regionen Deutschlands gut geeignet. Nach stärkerem Frost ziehen die oberirdischen Triebe ein, der Wurzelstock bleibt im Boden und treibt im Frühjahr wieder aus.
Kurze Trockenphasen werden nach dem Einwurzeln toleriert, doch während Knospenbildung und Blüte verbessert gleichmäßige Feuchte die Qualität der Blüten. Im Topf ist regelmäßigeres Gießen nötig, besonders an warmen Herbsttagen.
Die Pflanze gilt als robust, sollte aber nicht zu eng und nicht dauerhaft feucht stehen. Gute Luftbewegung hilft, Echtem Mehltau vorzubeugen. Schöne Partner sind Ziergräser, Fetthenne, Sonnenhut und Herbst-Anemonen, die den natürlichen Rhythmus des Gartens saison après saison unterstützen.
PRO TIPP : Herbst-Aster ‘Marie Ballard’
Geeignet sind März bis Mai sowie September und Oktober. In kühleren Lagen ist eine Frühjahrspflanzung sicher, in milden Regionen kann der Herbst genutzt werden, damit die Pflanze vor dem Winter noch einwurzelt.
Im Gartenboden ist sie bis etwa -22 °C winterhart. Die Triebe sterben nach Frost oberirdisch ab. Im Kübel sollten Sie den Topf an eine geschützte Wand stellen und das Gefäß gegen Durchfrieren ummanteln.
Wählen Sie einen sonnigen, luftigen Standort und halten Sie etwa 45 bis 50 cm Abstand. Gießen Sie bodennah, vermeiden Sie Staunässe und teilen Sie ältere Horste nach einigen Jahren, wenn die Blüte nachlässt.
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