Rosa Blüte im Herbst
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Herbstkamelie ‘Cleopatra’ bringt rosa Blüten in den späten Garten
Diese immergrüne Camellia sasanqua öffnet ihre schlichten rosa Blüten von Oktober bis Dezember. Sie ist eine gute Wahl, wenn ein halbschattiger Platz auch im Winter Struktur behalten soll.
Herbstkamelie ‘Cleopatra’ als ruhiger Blickpunkt im Beet
Die Sorte wächst langsam, buschig und aufrecht bis leicht rundlich. Bei guter Entwicklung erreicht sie etwa 2,5 m Höhe und, je nach Schnitt und Standort, rund 1,5 bis 2 m Breite. Ihr immergrünes, dunkelgrünes Laub wirkt das ganze Jahr gepflegt und bildet einen klaren Hintergrund für die späte Blüte.
Unter den Kamelien zeichnet sich diese Herbstsorte durch ihre Blütezeit vor dem eigentlichen Winter aus. Die rosa Blüten erscheinen vor allem in milden Herbstwochen und wirken besonders wertvoll, wenn viele Stauden bereits zurückgehen. Das Plante-Bleue-Label weist auf eine kontrollierte, verantwortungsbewusste Pflanzenproduktion hin.
Wo sie im Garten zuverlässig ankommt
Setzen Sie die Pflanze in den Halbschatten, geschützt vor kaltem Ostwind und harter Wintersonne. Ein lockerer, humoser, saurer und kalkarmer Boden ist wichtig; Staunässe verträgt sie schlechter als kurze Trockenphasen. Im Beet, am Gehölzrand oder in einem großen Kübel auf einer geschützten Terrasse bleibt sie gut beherrschbar.
Als Vertreterin der Sträucher eignet sie sich für ruhige immergrüne Pflanzungen, zum Beispiel mit Farnen, Schattengräsern, Rhododendren oder niedrigen Heidepflanzen. In Deutschland ist ein milder, temperierter Standort ideal; in rauen Lagen empfiehlt sich Kübelkultur mit Winterschutz.
Camellia sasanqua Cleopatra richtig pflanzen
Die beste Pflanzzeit liegt im September, Oktober oder November, solange der Boden noch Wärme speichert. Arbeiten Sie großzügig Rhododendronerde oder Laubkompost ein und halten Sie etwa 100 cm Abstand zu Nachbarpflanzen, damit Luft und Wurzeln Raum bekommen.
Ein ruhiger Pflegeplan durch die Jahreszeiten
Gießen Sie mäßig, aber regelmäßig mit Regenwasser, besonders im ersten Jahr und bei trockenen Herbstwochen. Im Frühjahr genügt ein Dünger für Moorbeetpflanzen in kleiner Gabe. Schneiden Sie nur behutsam nach der Blüte oder im zeitigen Frühjahr, vor allem um trockene Triebe zu entfernen.
Die Winterhärte liegt bei etwa -11 °C. Ausgepflanzte Exemplare kommen in geschützten, milden Lagen gut zurecht, bei strengem Frost sollten Wurzelbereich und Knospen jedoch mit Vlies, Laub oder Reisig geschützt werden. Die Pflanze ist insgesamt wenig krankheitsanfällig; achten Sie auf gute Drainage, Luftbewegung und kalkarmes Wasser, um Wurzelfäule und Blattchlorosen zu vermeiden. Nach ein bis drei Jahren wird der Aufbau dichter und die Blüte verlässlicher.
PRO TIPP : Herbstkamelie ‘Cleopatra’
Ideal sind September bis November, solange der Boden noch warm ist. So kann die Pflanze vor dem Winter einwurzeln. In rauen Regionen ist eine Frühjahrspflanzung im Kübel ebenfalls sinnvoll.
Sie ist bis etwa -11 °C winterhart. In milden, geschützten Lagen kann sie ausgepflanzt werden. Bei Kahlfrost, Ostwind oder Wintersonne schützen Sie Wurzelbereich und Krone mit Mulch und Vlies.
Sie braucht saure, humose und gut drainierte Erde, ähnlich wie Rhododendren. Kalkhaltige Böden vermeiden, da sie Blattchlorosen fördern. Im Kübel eignet sich Moorbeet- oder Rhododendronerde.
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