Rotes Laub für Beet und Kübel
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Himmelsbambus 'Firepower' mit dauerhaftem Laubakzent für Garten und Kübel
Dieser immergrüne Zierstrauch bringt Struktur in Beete, Vorgärten und große Gefäße. Seine wechselnden Blattfarben begleiten den Garten ruhig durch die Jahreszeiten, mit zuverlässigen Pflanzen in der Qualität von Willemse.
Nandina domestica Fire Power wächst kompakt und gut überschaubar
Nandina domestica Fire Power besitzt einen buschigen, kompakten Wuchs und bleibt langsam in der Entwicklung. In Deutschland erreicht sie meist etwa 1,2 bis 1,5 m Höhe und 0,8 bis 1,2 m Breite; in sehr geschützten, milden Lagen kann sie höher werden.
Das Laub ist immergrün bis wintergrün, fein gegliedert und wechselt von Grün und Gelb zu Rot, besonders im Herbst und bei kühleren Temperaturen. Wer Himmelsbambus kaufen möchte, wählt hier eine Sorte mit klarer Blattwirkung, ohne dass regelmäßiger Formschnitt nötig ist.
Der richtige Platz sorgt für kräftige Blattfarben
Ein sonniger bis halbschattiger Standort ist ideal. In voller Sonne färben sich die Blätter meist intensiver, während Halbschatten in heißen Sommern vor Trockenstress schützt. Der Boden sollte humos, neutral bis leicht sauer, frisch und gut drainiert sein.
In der Kategorie Sträucher lässt sich diese Nandina gut mit Gräsern, Farnen, Heuchera oder niedrigem Immergrün kombinieren. Sie passt in asiatisch inspirierte Pflanzungen, gemischte Rabatten, kleine Hecken, Kübel und als ruhiger Solitär.
So entwickelt sich der Nandina im Jahreslauf
Im Mai und Juni erscheinen bei passenden Bedingungen dezente helle Blütenrispen. Daraus können später rote Früchte entstehen. Diese sind dekorativ, aber nicht zum Verzehr geeignet; alle Pflanzenteile gelten bei Aufnahme als giftig und sollten von Kindern und Haustieren ferngehalten werden.
Die Sorte wächst langsam. Im ersten Jahr bildet sie vor allem Wurzeln, im zweiten und dritten Jahr verdichtet sich der Aufbau sichtbar. Das Laub bleibt lange präsent, kann bei starkem Frost jedoch teilweise leiden, besonders in exponierten Lagen.
Pflege mit Maß für eine dauerhafte Pflanzung
Die Pflanze ist bis etwa -14 bis -16 °C winterhart und eignet sich damit für viele Regionen Deutschlands. Bei Kahlfrost, Ostwind oder im Kübel ist ein Winterschutz mit Vlies, Laubmulch und einem geschützten Standort sinnvoll. Nach leichten Frostschäden treibt sie meist wieder aus dem gesunden Holz aus.
Gießen Sie im ersten Standjahr regelmäßig, danach mäßig und angepasst an die Witterung. Kurze Trockenphasen werden besser vertragen, sobald die Pflanze eingewurzelt ist; lang anhaltende Trockenheit im Kübel erfordert dennoch Kontrolle. Staunässe bleibt der wichtigste Schwachpunkt.
Ein Schnitt ist selten nötig. Entfernen Sie im Frühjahr erfrorene oder störende Triebe und geben Sie etwas reifen Kompost. Die Sorte gilt als widerstandsfähig gegen viele Krankheiten, bleibt aber in dauerhaft nassem Boden anfällig für Wurzelprobleme. Gute Drainage ist der wichtigste Pflegegriff.
PRO TIPP : Himmelsbambus 'Firepower'
Geeignet sind Februar bis April sowie September bis November, solange der Boden frostfrei ist. In kalten Regionen ist die Herbstpflanzung frühzeitig zu planen, damit die Wurzeln vor dem Winter anwachsen.
Ausgepflanzt ist die Sorte bis etwa -14 bis -16 °C winterhart. Bei Kahlfrost, starkem Wind oder Kübelkultur schützt man den Wurzelbereich mit Laubmulch und stellt Töpfe an eine geschützte Hauswand.
Die Pflanze wächst langsam und benötigt kaum Schnitt. Wichtig sind ein drainierter, frischer Boden, mäßiges Gießen im Sommer und das Entfernen geschädigter Triebe im Frühjahr.
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