Robuste Blüten fürs Sonnenbeet
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Hohe Fetthenne 'Carmen' für dauerhafte Akzente im Sonnenbeet
Die Hohe Fetthenne 'Carmen' ist eine verlässliche Blütenstaude für sonnige Gartenplätze. Sie verbindet standfesten Wuchs, späte Blüte und einen geringen Wasserbedarf.
So wächst die Hohe Fetthenne 'Carmen' im Garten
Botanisch gehört sie zu Sedum und bildet einen aufrechten, kompakten Horst. Mit etwa 40 cm Höhe und einer ähnlichen Breite bleibt sie gut kontrollierbar und passt auch in kleinere Beete. Das fleischige, sommergrüne Laub speichert Wasser und wirkt während der Gartensaison ordentlich und strukturgebend.
Von August bis Oktober erscheinen rosa bis rote Blütenteller. Sie ziehen Bienen und andere Bestäuber in einer Zeit an, in der viele Sommerblumen bereits nachlassen. Die Stiele eignen sich zudem als Schnittblumen, frisch oder später für einfache Herbststräuße.
Der richtige Platz für kräftige Blütenteller
Am besten entwickelt sich diese Fetthenne an einem sonnigen Standort in normaler Gartenerde. Wichtig ist ein durchlässiger Boden, gern sandig oder kalkhaltig. Staunässe sollte vermieden werden, besonders im Winter, weil sie die Wurzeln stärker belastet als Kälte.
Im Beet, im Steingarten, an sonnigen Böschungen oder in einem größeren Topf zeigt sie ihre Stärken. Zwischen Stauden wie Salbei, Katzenminze, Gräsern oder Herbstastern entsteht ein ruhiges, langlebiges Pflanzbild. Für einen Kübel empfiehlt sich eine Drainageschicht und ein Abzugsloch.
Gute Pflege im Jahreslauf
Die Pflanzzeit liegt im deutschen Klima idealerweise im März, April, Mai oder im September und Oktober. Nach dem Pflanzen wird gründlich angegossen. Später reicht bei eingewurzelten Pflanzen meist wenig Wasser, doch bei langer Trockenheit oder Topfkultur sollte der Ballen nicht völlig austrocknen.
Die Sorte gilt als robust gegenüber vielen typischen Krankheiten. Achten Sie dennoch auf einen luftigen Stand, denn dauerhaft nasse Erde und zu viel Dünger können weiche Triebe fördern.
Starke Wirkung im Beet nach ein bis drei Jahren
Die Hohe Fetthenne ist bis etwa -22 °C winterhart und damit für die meisten Regionen Deutschlands geeignet. Bei Frost zieht sich die Pflanze oberirdisch zurück oder behält trockene Samenstände, während der Wurzelstock geschützt im Boden bleibt. In rauen Lagen und in Töpfen ist Schutz vor Winternässe wichtiger als eine dicke Abdeckung.
Im ersten Jahr steht das Anwachsen im Vordergrund. Ab dem zweiten Jahr wird der Horst dichter, und im dritten Jahr zeigt die Pflanze meist eine gut geschlossene Form. Schneiden Sie die trockenen Stängel im späten Winter oder zeitigen Frühjahr bodennah zurück. So bleibt die Pflanzung gepflegt und begleitet die Freude an der réussite du jardin Saison für Saison zuverlässig.
PRO TIPP : Hohe Fetthenne 'Carmen'
Geeignet sind März bis Mai sowie September und Oktober. Pflanzen Sie nicht in gefrorenen Boden und gießen Sie nach dem Einsetzen gründlich an, damit die Wurzeln guten Bodenschluss bekommen.
Nach dem Anwachsen braucht sie im Beet nur wenig Wasser. Bei langer Trockenheit einmal durchdringend gießen. Im Topf trocknet der Ballen schneller aus und sollte regelmäßig kontrolliert werden.
Ein Rückschnitt ist im späten Winter oder zeitigen Frühjahr sinnvoll. Die trockenen Stängel schützen etwas vor Nässe, geben Struktur im Winter und lassen sich später bodennah entfernen.
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