Violette Blüte im Halbschatten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Japanische Azalee ‘Geisha Purple’ für violette Blüten im Halbschatten
Die Japanische Azalee ‘Geisha Purple’ ist ein langsam wachsendes, immergrünes Gehölz für geschützte Gartenbereiche und Kübel. Sie verbindet einen dichten, buschigen Wuchs mit einer ruhigen, farbigen Blüte im Frühjahr.
So wächst die Japanische Azalee ‘Geisha Purple’ im Garten
Botanisch gehört sie zu Rhododendron (azalea japonica) Geisha Purple. Ihr Wuchs ist buschig, eher kompakt und mit den Jahren gut verzweigt. In Deutschland erreicht sie bei passenden Bedingungen etwa 120 bis 150 cm Höhe und vorsichtig geschätzt 100 bis 120 cm Breite.
Das Laub bleibt ganzjährig erhalten. Die kleinen, ledrigen Blätter geben Beeten und Kübeln auch im Winter Struktur. Von März bis Juni erscheinen violette Blüten, je nach Region und Witterung früher oder später. Die Pflanze entwickelt sich langsam, wirkt aber nach zwei bis drei Standjahren deutlich dichter.
Der richtige Platz für saure Erde und geschützte Lagen
Unter den Azaleen eignet sich diese Sorte besonders für halbschattige Plätze, etwa am lichten Gehölzrand, im Vorgarten oder in einem japanisch geprägten Gartenbereich. Sie passt zu anderen Sträucher mit ähnlichem Anspruch, etwa zu Kamelien, Skimmien oder niedrigen Rhododendren.
Der Boden sollte sauer, humos und gut drainiert sein. Kalkhaltige Erde führt häufig zu gelben Blättern und schwachem Wuchs. Im Kübel gelingt die Kultur ebenfalls, wenn ein Abzugsloch vorhanden ist und eine hochwertige Moorbeeterde verwendet wird. Für Balkon und Terrasse ist ein windgeschützter Platz mit Morgen- oder Abendsonne ideal.
Pflanzen und pflegen im Rhythmus der Jahreszeiten
Gepflanzt wird vorzugsweise von November bis März, solange der Boden offen ist, oder im zeitigen Frühjahr. Halten Sie 60 bis 80 cm Abstand zu Nachbarpflanzen, damit Luft an die Belaubung kommt und die Pflanze sich ruhig aufbauen kann.
Was Sie nach Frost, Trockenheit und Schnitt beachten
Die Japanische Azalee ist bis etwa -22 °C winterhart und damit für viele Regionen Deutschlands geeignet. In rauen Lagen schützen Reisig, Laubmulch und ein absonniger Standort vor Wintersonne und austrocknendem Wind. Bei starkem Frost können einzelne Knospen leiden, meist treibt die Pflanze im Frühjahr wieder aus.
Trockenheit verträgt sie nur begrenzt. Der Wurzelbereich soll frisch, aber nie nass sein. Gießen Sie mit Regenwasser, sobald die obere Erdschicht abtrocknet. Krankheiten treten bei guter Drainage und luftigem Stand selten auf. Schneiden Sie nur leicht nach der Blüte, entfernen Sie Verblühtes und abgestorbene Triebe. Wichtig ist außerdem die Vorsicht im Familiengarten, denn Pflanzenteile sind bei Verzehr giftig.
PRO TIPP : Japanische Azalee ‘Geisha Purple’
Geeignet sind milde Tage von November bis März, solange der Boden nicht gefroren ist. Im Topf kann auch im zeitigen Frühjahr gepflanzt werden. Wichtig sind saure Erde, gute Drainage und gründliches Angießen.
Die Kultur im Kübel ist möglich. Wählen Sie ein Gefäß mit Abzugsloch, verwenden Sie Moorbeeterde und stellen Sie die Pflanze halbschattig. Im Winter den Topf gegen Durchfrieren schützen und an frostfreien Tagen leicht gießen.
Entfernen Sie Verblühtes vorsichtig und schneiden Sie nur störende oder abgestorbene Triebe. Danach leicht düngen, am besten mit Rhododendrondünger. Regelmäßiges Gießen mit Regenwasser unterstützt neue Knospen.
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