Frühblüte mit essbarer Ernte
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Japanische Quitte Cido für frühe Blüten und aromatische Früchte
Die Japanische Quitte Cido bringt schon am Ende des Winters Farbe in den Garten und liefert im Herbst essbare, säuerlich-aromatische Früchte. Sie eignet sich für Gärtner, die einen robusten Blütenstrauch mit zusätzlichem Erntewert suchen.
Warum die Japanische Quitte Cido gut in kleine Gärten passt
Diese Japanische Zierquitte wächst langsam, buschig und leicht ausladend. Sie erreicht meist etwa 150 cm Höhe und je nach Schnitt sowie Standort rund 120 bis 150 cm Breite. Damit bleibt sie gut kontrollierbar und passt auch in kleinere Gärten.
Das sommergrüne Laub ist schlicht, oval und frischgrün. Von Februar bis April erscheinen rote Blüten, oft noch vor dem vollen Austrieb. Sie sind für frühe Insekten wertvoll. Ab September reifen gelbe, harte Früchte mit quittenähnlichem Duft. Roh sind sie sehr sauer, gekocht ergeben sie Gelee, Saft, Sirup oder eine aromatische Zugabe zu Apfelkompott.
Chaenomeles japonica Cido richtig setzen
Chaenomeles japonica Cido bevorzugt in Deutschland einen sonnigen bis halbschattigen Platz. In kühleren Lagen ist ein geschützter Standort günstig, damit die frühe Blüte weniger unter Spätfrösten leidet. Der Boden darf neutral bis kalkhaltig, lehmig oder auch leicht tonig sein, muss aber gut drainieren.
Im Kübel braucht sie ein großes Gefäß mit Abzugslöchern und strukturstabilem Substrat. Staunässe ist der wichtigste Punkt, den es zu vermeiden gilt.
So bleibt der Strauch gesund durch Frost und Trockenphasen
Die Sorte ist sehr winterhart und verträgt ungefähr bis -25 °C. Holz und Wurzeln kommen mit normalem deutschem Winter gut zurecht. Offene Blüten können bei starkem Spätfrost leiden, während geschlossene Knospen meist weiter nachtreiben.
Nach dem Einwurzeln übersteht die Pflanze kurze Trockenphasen, besonders im Beet. Bei längerer Sommerhitze und im Kübel sollte jedoch regelmäßig gegossen werden. Krankheiten treten selten stark auf. Kontrollieren Sie im Frühjahr junge Triebe auf Blattläuse und entfernen Sie schwaches oder nach innen wachsendes Holz nach der Blüte mit Handschuhen.
Verwendung im Garten und Entwicklung über die Jahre
In einer Pflanzung mit dem Schwerpunkt Sträucher setzt die Cido schöne Akzente in der niedrigen Hecke, im gemischten Beet, als Einzelstrauch oder im großen Kübel. Sie harmoniert mit Frühlingszwiebeln, frühen Stauden, Felsenbirne, Schlehe oder niedrigen Gräsern.
Im ersten Jahr steht das Anwachsen im Vordergrund. Im zweiten Jahr verzweigt sie sich stärker, ab dem dritten Jahr zeigt sie meist eine stabilere Blüte und einen zuverlässigeren Fruchtansatz. Ein maßvoller Schnitt nach der Blüte erhält die Form, ohne die Blütenknospen des kommenden Jahres unnötig zu entfernen.
PRO TIPP : Japanische Quitte Cido
Geeignet sind März und April sowie November und Dezember, solange der Boden frostfrei ist. In kalten Regionen ist die Frühjahrspflanzung oft sicherer, weil die Pflanze vor dem ersten Winter gut einwurzelt.
Die Früchte sind essbar, aber roh sehr sauer und hart. Geerntet wird meist von September bis November. Gekocht entfalten sie ein quittenähnliches Aroma und eignen sich für Gelee, Saft, Sirup oder Kompott.
Schneiden Sie direkt nach der Blüte. Entfernen Sie abgestorbene, schwache oder nach innen wachsende Triebe. Ein starker Winterschnitt ist ungünstig, weil dabei Blütenholz für das nächste Frühjahr verloren gehen kann.
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