Rotes Laub für feine Akzente
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Japanischer Ahorn 'Garnet' für elegante rote Laubakzente
Der Japanischer Ahorn 'Garnet' bringt feines, tiefrotes Laub und einen natürlich überhängenden Wuchs in halbschattige Gartenbereiche. Er wächst langsam, bleibt gut beherrschbar und eignet sich auch für große Pflanzgefäße.
Acer palmatum dissectum Garnet mit fein geschlitztem Laub
Acer palmatum dissectum Garnet ist ein sommergrüner Fächerahorn mit stark geschlitzten, roten Blättern. Im Frühjahr treiben sie kräftig rot aus, im Sommer bleiben sie je nach Licht dunkler rot bis leicht bronzefarben, bevor sie im Herbst erneut intensive Rottöne zeigen.
Sein Wuchs ist breit, locker und überhängend. Nach einigen Jahren erreicht er etwa 2 m Höhe und meist 1,5 bis 2 m Breite. Die Blüte im April ist klein und unauffällig, der Zierwert liegt vor allem im Laub und in der feinen Silhouette.
Der richtige Platz für sicheren Austrieb
Wer Japanischer Ahorn kaufen möchte, sollte vor allem den Standort bedenken. Ideal ist ein halbschattiger, windgeschützter Platz mit Morgen- oder Abendsonne. Starke Mittagssonne, trockene Hitze und kalter Ostwind können die feinen Blätter schädigen, besonders nach spätem Frost.
Der Boden sollte frisch, humos, durchlässig und eher sauer sein. Staunässe und stark kalkhaltige Erde sind ungünstig. In der Gruppe Sträucher lässt sich diese Sorte gut mit schattenverträglichen Stauden, Farnen, Gräsern oder Rhododendren kombinieren, in modernen und japanisch inspirierten Gärten auch als Solitär.
Pflanzen und Pflegen im Rhythmus der Jahreszeiten
Gepflanzt wird in Deutschland am besten von Februar bis April oder von September bis November, solange der Boden frostfrei ist. Halten Sie 100 bis 150 cm Abstand zu Nachbarpflanzen, damit sich der hängende Aufbau ohne Druck entwickeln kann.
Garnet bleibt mit ruhigen Schnitten gut in Form
Diese Sorte ist bis etwa -22 °C winterhart und kommt im ausgepflanzten Zustand gut durch normale deutsche Winter. Junge Pflanzen und Kübel sollten dennoch mit Vlies, Jute oder einer geschützten Hauswand gegen Wurzelfrost und Spätfröste abgesichert werden.
Nach dem Anwachsen ist die Trockenheitsverträglichkeit mäßig. Kurze trockene Phasen werden toleriert, längere Sommerhitze erfordert regelmäßiges Gießen mit möglichst kalkarmem Wasser. Im Frühjahr genügt eine sparsame Gabe organischer Dünger.
Der Ahorn gilt bei passenden Bedingungen als robust gegenüber vielen Krankheiten. Achten Sie dennoch auf durchlässigen Boden, sauberes Werkzeug und vermeiden Sie starke Rückschnitte. Entfernen Sie tote oder sich kreuzende Zweige am besten im Spätsommer, wenn der Saftdruck geringer ist.
PRO TIPP : Japanischer Ahorn 'Garnet'
Geeignet sind frostfreie Phasen von Februar bis April sowie September bis November. Herbstpflanzung ist oft günstig, weil der Boden noch warm ist und die Pflanze vor dem Winter neue Feinwurzeln bilden kann.
Eine Kübelkultur ist möglich, wenn das Gefäß groß, frostfest und gut drainiert ist. Verwenden Sie humose, leicht saure Erde, gießen Sie gleichmäßig und schützen Sie den Topf im Winter vor starkem Durchfrieren.
Regelmäßiger Formschnitt ist nicht nötig. Entfernen Sie nur abgestorbene, beschädigte oder sich kreuzende Triebe. Der beste Zeitpunkt ist der Spätsommer, da starke Schnitte im Winter zum Bluten führen können.
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