Späte Blüten für sonnige Plätze
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Japanischer Hibiskus ‘Hamabo’ für späte Blüten im sonnigen Garten
Der Japanische Hibiskus ‘Hamabo’ ist ein winterharter Blütenstrauch für Gärten, Terrassen und größere Kübel. Er überzeugt durch seine späte Blüte, seinen buschigen Wuchs und eine Pflege, die auch für aufmerksame Einsteiger gut zu bewältigen ist.
Hibiscus syriacus Hamabo bringt späte Blüten in den Garten
Hibiscus syriacus Hamabo wächst aufrecht buschig und erreicht nach einigen Jahren etwa 2,50 m Höhe bei rund 1,50 bis 2 m Breite. Das Laub ist sommergrün, frischgrün und bildet einen ruhigen Hintergrund für die hellen Blüten.
Von Juli bis Oktober erscheinen weiß bis zart rosa Blüten, die auch als Schnittblumen genutzt werden können. Wer Hibiskus für einen langen Blütenzeitraum sucht, findet in dieser Sorte eine zuverlässige Wahl für Beet, Einzelstellung, lockere Blütenhecke oder großen Kübel.
Der passende Platz für eine sichere Entwicklung
Wählen Sie einen sonnigen, möglichst warmen und windgeschützten Standort. Ein normaler Gartenboden ist geeignet, wenn er neutral bis schwach alkalisch, nährstoffreich und gut drainiert ist. Staunässe sollte vermieden werden, besonders im Winter.
Wenn Sie Sträucher für eine sonnige Gartensituation vergleichen, ist diese Sorte interessant, weil sie bis etwa -19 °C winterhart ist. In rauen Regionen Deutschlands empfiehlt sich in den ersten Wintern ein leichter Schutz aus Laub oder Reisig am Wurzelbereich.
Japanischer Hibiskus ‘Hamabo’ richtig pflanzen und pflegen
Die beste Pflanzzeit liegt im März und April oder im September und Oktober. Im Kübel braucht die Pflanze ein ausreichend großes Gefäß mit Wasserabzug und eine strukturstabile Erde. In Trockenphasen bleibt regelmäßiges Gießen wichtig, besonders während der Knospenbildung.
Mit den Jahren zu einem verlässlichen Gartenstrauch
Im ersten Jahr steht die Wurzelbildung im Vordergrund, im zweiten und dritten Jahr wird der Aufbau dichter und die Blüte nimmt zu. Eine maßvolle Gabe Kompost im Frühjahr unterstützt den Austrieb, während ein Rückschnitt die Verzweigung fördert.
Die Sorte gilt als robust und zeigt bei guter Luftzirkulation eine gute Widerstandskraft gegenüber vielen Krankheiten. Achten Sie dennoch auf Blattläuse an jungen Trieben und auf gelbliche Blätter bei zu nassem oder sehr kalkhaltigem Boden. In eingewachsenem Zustand verträgt sie kurze Trockenphasen, längere Dürre schwächt jedoch Knospen und Blüte.
PRO TIPP : Japanischer Hibiskus ‘Hamabo’
Geeignet sind März und April sowie September und Oktober. Pflanzen Sie in lockeren, drainierten Gartenboden und wässern Sie den Ballen vorher gründlich. Im Herbst sollte der Standort vor dem ersten starken Frost gut eingewurzelt sein.
Schneiden Sie im Spätwinter oder frühen März. Entfernen Sie schwache, abgestorbene und nach innen wachsende Triebe. Ein leichter Rückschnitt fördert die Verzweigung und unterstützt eine gleichmäßige Blüte am jungen Holz.
Eine Kübelkultur ist möglich. Stellen Sie den Topf geschützt auf, umwickeln Sie ihn bei Frost und schützen Sie die Oberfläche mit Laub. Gießen Sie an frostfreien Tagen sparsam, damit der Ballen nicht völlig austrocknet.
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