Dufthecke mit Hagebutten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Kartoffelrose ‘Rubra’ für duftende Blüten und rote Hagebutten
Die Kartoffelrose ‘Rubra’ ist eine robuste Wildrose für Gärten, in denen Blüten, Duft und Fruchtschmuck gleichermaßen zählen. Sie wächst zuverlässig, verträgt Wind und eignet sich gut für naturnahe Pflanzungen in Deutschland.
Kartoffelrose ‘Rubra’ als robuste Wildrose für naturnahe Gärten
Diese Rose entwickelt einen aufrechten, dicht verzweigten und leicht ausladenden Wuchs. Sie erreicht nach einigen Jahren etwa 150 cm Höhe und meist 120 bis 150 cm Breite. Das Laub ist sommergrün, kräftig grün und typisch runzelig, wodurch die Pflanze auch außerhalb der Blütezeit gut erkennbar bleibt.
Von Mai bis September erscheinen einfache, duftende Blüten in Rosa bis rötlichem Rosa. Sie werden gerne von Bienen und anderen Insekten besucht. Ab Spätsommer bilden sich rote Hagebutten, die im Herbst zieren und nach sorgfältiger Verarbeitung für Tee, Mus oder Gelee genutzt werden können. Ihr Geschmack ist fruchtig-säuerlich.
Wo gelingt die Pflanzung im deutschen Klima zuverlässig
Ein sonniger bis halbschattiger Platz fördert Blütenansatz und Fruchtbildung. Die Pflanze kommt mit normaler Gartenerde, frischen bis leicht feuchten Böden sowie sandigen, gut drainierten Standorten zurecht. Als Runzelrose - Rosa rugosa ist sie besonders interessant für windige Lagen, Küstengärten und lockere Wildhecken.
Gepflanzt wird am besten im März, April, November oder Dezember, solange der Boden offen und nicht gefroren ist. Halten Sie 80 bis 100 cm Abstand ein, damit sich die Sträucher gesund entwickeln. Im ersten Jahr regelmäßig mäßig gießen, besonders bei Trockenheit im Frühjahr oder Sommer.
Pflege der Rosa rugosa rubra im Jahreslauf
Die Rosa rugosa rubra ist bis etwa -28 °C winterhart und damit für viele Regionen Deutschlands, auch kältere Lagen, geeignet. Junge Pflanzen profitieren im ersten Winter von einer Mulchschicht. Später zeigt sie sich frostfest und treibt nach normalen Wintern zuverlässig wieder aus.
Sie gilt als widerstandsfähig gegen viele Rosenkrankheiten. Trotzdem helfen ein luftiger Standort und nicht zu stickstoffreiche Düngung, Mehltau und Blattflecken vorzubeugen. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr reicht in gutem Gartenboden meist aus.
Verwendung, Ernte und gute Nachbarn im Garten
Die Kartoffelrose passt in Blütenhecken, Bauerngärten, größere Beete, Böschungen und als Solitär an sonnigen Wegen. In sehr großen Kübeln ist sie möglich, verlangt dort aber regelmäßiger Wasser. In der Gruppe Botanische Rosen ist sie eine gute Wahl für Gärtner, die robuste Pflanzen mit natürlicher Wirkung bevorzugen.
Schöne Begleiter sind Salbei, Katzenminze, Storchschnabel, Gräser und andere locker wachsende Sträucher. In den ersten ein bis drei Jahren legt die Pflanze zügig an Dichte zu. Danach wird sie stabiler, blühfreudiger und liefert im Herbst mehr Hagebutten, sofern einige Blüten nicht abgeschnitten werden.
PRO TIPP : Kartoffelrose ‘Rubra’
Günstig sind März, April, November und Dezember, solange der Boden frostfrei ist. Nach dem Pflanzen gut angießen und den Boden in den ersten Wochen leicht feucht halten.
Planen Sie 80 bis 100 cm Pflanzabstand ein. Der Strauch wird etwa 150 cm hoch und ähnlich breit. Ausläufer können bei Bedarf im Frühjahr oder Herbst abgestochen werden.
Die roten Hagebutten können für Tee, Mus oder Gelee verarbeitet werden. Entfernen Sie vor der Nutzung die reizenden Härchen im Inneren und ernten Sie nur reife, gesunde Früchte.
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