Weißer Teppich für Halbschatten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Kleines Immergrün 'Gertrude Jekyll' für helle Akzente im Halbschatten
Diese niedrige Vinca minor bringt mit weißen Blüten von Februar bis Mai Ruhe in schattige Gartenbereiche. Sie eignet sich als zuverlässiger Bodendecker, wenn der Boden frisch bleibt und die Fläche Schritt für Schritt zuwachsen darf.
Vinca minor Gertrude Jekyll überzeugt als heller Bodendecker
Als niedrige Form von Immergrün bleibt diese Sorte mit etwa 10 cm Höhe sehr flach und breitet sich kriechend aus. Je nach Boden und Pflege kann eine Pflanze nach 2 bis 3 Jahren ungefähr 30 bis 50 cm Breite einnehmen.
Das Laub ist ganzjährig grün, klein, ledrig und dicht angeordnet. Die weißen Blüten wirken besonders klar an Wegrändern, unter lichten Sträuchern oder in ruhigen Pflanzflächen, wo blaue Sorten zu kräftig erscheinen würden.
Der passende Platz entscheidet über eine dichte Fläche
Am besten steht die Pflanze halbschattig, in normaler Gartenerde, neutralem bis leicht lehmigem Boden und mit gleichmäßiger Frische. Zwischen Gehölzen und anderen Stauden schließt sie Lücken, ohne hohe Pflanzen zu verdecken.
Für trockene Sandböden oder heiße Südlagen ist sie weniger geeignet. Im Kübel ist eine Verwendung möglich, wenn das Substrat nicht austrocknet und überschüssiges Wasser gut ablaufen kann.
Ein ruhiger Pflegeplan begleitet die Pflanze durch das Jahr
Im ersten Frühjahr und Sommer sollte bei längerer Trockenheit etwa einmal pro Woche durchdringend gegossen werden. Nach dem Einwurzeln verträgt die Pflanze kurze trockene Phasen, braucht für eine geschlossene Fläche aber weiterhin einen frischen Boden.
Nach der Hauptblüte können zu lange Triebe mit der Schere eingekürzt werden. Entfernen Sie im ersten Jahr Unkraut von Hand, damit die jungen Ranken Licht und Platz haben. Eine dünne Laub- oder Kompostgabe im Herbst unterstützt den Boden.
Die Sorte ist bis etwa -28 °C winterhart und kommt in den meisten Regionen Deutschlands ohne Winterschutz aus. Bei Kahlfrost können einzelne Blätter leiden, der Austrieb erholt sich in der Regel im Frühjahr.
So entwickelt sich Vinca minor Gertrude Jekyll im Garten
Das Wachstum ist moderat. Im ersten Jahr liegt der Schwerpunkt auf der Bewurzelung, im zweiten und dritten Jahr wird die Fläche sichtbar dichter. Begrenzen Sie Ausläufer an Beeträndern, wenn klare Linien erhalten bleiben sollen.
Die Pflanze gilt als robust und wenig anfällig für Krankheiten, sofern der Standort nicht dauerhaft nass und luftarm ist. Achten Sie auf Staunässe im Winter und auf sehr trockene Wurzelbereiche im Sommer. Sie ist nicht für den Verzehr bestimmt.
Willemse empfiehlt sie für Unterpflanzungen, Grabbepflanzungen, Böschungen und schattige Randbereiche. Gute Partner sind Farne, Funkien, Seggen und frühe Zwiebelblumen, die vor dem vollständigen Flächenschluss Licht erhalten.
PRO TIPP : Kleines Immergrün 'Gertrude Jekyll'
Ideal ist die Pflanzung von September bis Dezember, solange der Boden nicht gefroren ist. Alternativ gelingt sie im Frühjahr. Nach dem Setzen gründlich angießen und den Boden in den ersten Wochen gleichmäßig feucht halten.
Im ersten Jahr regelmäßig wässern, besonders bei trockenen Wochen. Entfernen Sie Unkraut von Hand und kürzen Sie zu lange Triebe nach der Blüte leicht ein. So bildet sich eine dichte, gleichmäßige Fläche.
Das Laub ist immergrün und bleibt meist auch im Winter erhalten. Bei starkem Kahlfrost können einzelne Blätter Schaden nehmen. Die Pflanze ist bis etwa -28 °C winterhart und treibt im Frühjahr zuverlässig weiter.
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