Violette Blüten bis in den Herbst
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Kletterrose violett mit eleganter Höhe für sonnige Rankhilfen
Diese Kletterrose bringt lila bis violette Blüten an Mauern, Spalieren und Pergolen. Sie wächst zuverlässig, wenn Standort, Pflanzung und Pflege dem natürlichen Rhythmus der Rose folgen.
Kletterrose violett setzt vertikale Akzente im Garten
Die Kletterrose violett entwickelt einen aufrechten, kletternden Wuchs mit langen, biegsamen Trieben. An einer stabilen Rankhilfe erreicht sie nach einigen Jahren etwa 300 cm Höhe und, je nach Schnitt und Führung, rund 100 bis 150 cm Breite. Unter den Kletterrosen eignet sie sich besonders für schmale Gartenbereiche, in denen Höhe gewünscht ist.
Das Laub ist sommergrün, gefiedert und bildet einen ruhigen Hintergrund für die Blüte. Von Juni bis Oktober erscheinen violett-rosa Blüten in mehreren Schüben, sofern Verblühtes regelmäßig entfernt wird. Ein leichter Duft kann je nach Witterung wahrnehmbar sein. Unbehandelte Blütenblätter lassen sich sparsam für Tee, Zucker oder Gelee verwenden.
Wo Rosa kräftig einwurzelt und lange blüht
Die zur Gattung Rosa gehörende Pflanze bevorzugt in Deutschland einen sonnigen, luftigen Platz. Ein Standort mit mindestens sechs Stunden Sonne unterstützt Blütenbildung und Blattgesundheit. Geeignet sind durchlässige, auch kalkhaltige oder lehmige Böden, wenn Staunässe vermieden wird.
Als veredelte Rose auf Rosa laxa ist sie bis etwa -22 °C winterhart. Bei strengem Frost können Triebspitzen zurückfrieren, die Pflanze treibt im Frühjahr aber meist wieder aus dem gesunden Holz aus. Die Veredelungsstelle sollte leicht angehäufelt werden.
Ein sicherer Start an der Rankhilfe
Setzen Sie die Pflanze leicht schräg zur Rankhilfe und führen Sie die Triebe fächerförmig. Waagerecht oder schräg gebundene Haupttriebe bilden mehr Seitentriebe und damit mehr Blütenansätze. Wer bereits Rosenstöcke im Beet pflegt, kann diese Kletterform gut als höhere Ebene im Hintergrund ergänzen.
Im ersten Jahr steht das Einwurzeln im Vordergrund. Gießen Sie mäßig, aber durchdringend, besonders nach der Pflanzung und in trockenen Wochen. Ab dem zweiten bis dritten Standjahr verträgt die Rose kurze Trockenphasen besser, braucht bei anhaltender Sommerhitze jedoch weiterhin Wasser am Wurzelbereich.
Pflege im Jahreslauf für gesunde Triebe
Im Frühjahr entfernen Sie abgestorbenes Holz und kürzen Seitentriebe auf wenige Augen ein. Eine Gabe Rosendünger oder Kompost nach dem Austrieb unterstützt den neuen Flor. Im Sommer werden verblühte Blütenstände über einem gut entwickelten Blatt zurückgeschnitten, damit die Nachblüte bis in den Herbst gefördert wird.
Die Sorte gilt bei passendem Standort als robust, doch wie viele Rosen kann sie bei feuchter, stehender Luft anfällig für Sternrußtau oder Mehltau werden. Gießen Sie deshalb nicht über das Laub, sammeln Sie krankes Falllaub auf und sorgen Sie durch Schnitt für lockere Triebe. Im Winter schützt eine Schicht Erde oder Mulch die Basis junger Pflanzen.
PRO TIPP : Kletterrose violett
Günstig sind Februar bis Mai sowie Oktober bis Dezember. Pflanzen Sie nur bei frostfreiem, nicht vernässtem Boden. In rauen Lagen ist eine Frühjahrspflanzung besonders sicher.
Schneiden Sie verblühte Blütenstände über einem kräftigen Blatt zurück. Das fördert neue Seitentriebe und eine längere Blüte. Gießen Sie bei Trockenheit direkt am Boden.
Sie ist bis etwa -22 °C winterhart. Häufeln Sie junge Pflanzen im Herbst mit Erde an und schützen Sie die Veredelungsstelle. Zurückgefrorene Spitzen werden im Frühjahr entfernt.
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