Rosa Teppich für Steingärten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Kriechendes Schleierkraut 'Rosea' als feiner rosa Bodendecker für sonnige Gartenplätze
Diese niedrige Staude bringt einen zarten, rosafarbenen Blütenteppich in trockene, steinige Gartenbereiche. Sie eignet sich besonders für Steingärten, Mauerkronen, Kiesbeete und breite Fugen, in denen ein ruhiger, flacher Bewuchs gewünscht ist.
Gypsophila repens Rosea setzt sonnige Flächen niedrig in Szene
Innerhalb der Kategorie Schleierkraut überzeugt diese Sorte durch ihren tapissierenden Wuchs und ihre gute Anpassung an magere Böden. Sie erreicht etwa 10 cm Höhe und breitet sich bei passenden Bedingungen auf ungefähr 30 bis 40 cm aus, meist schrittweise über zwei bis drei Jahre.
Das feine, schmal wirkende Laub ist graugrün bis frischgrün und bleibt in milden Wintern teils erhalten. In kälteren Lagen Deutschlands kann es sich nach starkem Frost teilweise zurückziehen, treibt im Frühjahr aber zuverlässig wieder aus, wenn der Standort gut drainiert ist.
Von Mai bis August erscheinen kleine, rosa Blüten, die auch Bienen und andere Bestäuber anziehen. Die Wirkung bleibt zurückhaltend und natürlich, ideal für Gärten mit mineralischem Charakter.
Wo gelingt die Pflanzung im deutschen Garten am zuverlässigsten
Bei Staudenblumen für trockene Plätze zählt vor allem der Boden. Wählen Sie einen vollsonnigen Standort mit sandiger, kalkhaltiger oder steiniger Erde. Schwere, lehmige Böden sollten vor der Pflanzung verbessert werden, denn dauerhafte Nässe ist der wichtigste Schwachpunkt dieser Pflanze.
Geeignete Pflanzzeiten sind März bis Mai sowie September. Im Herbst gepflanzte Exemplare wurzeln vor dem Winter noch an, wenn der Boden nicht vernässt und nicht gefroren ist.
So bleibt das kriechende Schleierkraut 'Rosea' über Jahre vital
Die Sorte ist sehr winterhart, bis etwa -28 °C, und kommt mit Frost in Deutschland gut zurecht. Entscheidend ist ein trockener Wurzelbereich im Winter. Staunässe, verdichteter Boden und zu viel Kompost fördern Wurzelprobleme, während ein magerer Standort die Pflanze kompakt hält.
Nach der ersten Hauptblüte kann ein leichter Rückschnitt die Polster ordnen und neue Verzweigung anregen. Im Frühjahr entfernen Sie abgestorbene Triebe behutsam. Dünger ist meist nicht nötig; auf sehr armen Böden genügt eine kleine Gabe reifer Kompost am Rand.
Willemse empfiehlt, junge Pflanzen im ersten Standjahr regelmäßig zu kontrollieren. Später ist Gypsophila repens Rosea recht trockenheitsverträglich, braucht bei längeren Hitzeperioden im Topf aber weiterhin Wasser.
Welche Kombinationen passen zu trockenen, steinigen Standorten
Als Bodendecker eignet sich diese Staude für Steingärten, Beetränder, Trockenmauern, Tröge und niedrige Pflanzgefäße. Sie wächst nicht aggressiv, sondern bildet flache Polster, die Lücken füllen, ohne kräftige Nachbarn zu bedrängen.
Gute Partner sind Sedum, Thymian, Polsterphlox, niedrige Glockenblumen, kleine Gräser und Lavendel an sonnigen, eher mageren Plätzen. In den ersten Monaten steht die Wurzelbildung im Vordergrund, ab dem zweiten Jahr wirkt die Pflanzung geschlossener und pflegeleichter.
PRO TIPP : Kriechendes Schleierkraut 'Rosea'
Geeignet sind März bis Mai sowie September. Pflanzen Sie nur in frostfreien, gut abgetrockneten Boden. Im Herbst sollte die Staude noch einige Wochen Zeit zum Anwurzeln haben.
Ein vollsonniger Platz mit sandigem, steinigem oder kalkhaltigem Boden ist ideal. Wichtig ist eine sehr gute Drainage, besonders im Winter. Dauerhaft nasse Erde verträgt sie schlecht.
Im ersten Sommer braucht die Pflanze bei Trockenheit gründliche Wassergaben. Nach dem Anwachsen ist sie trockenheitsverträglich, sollte im Topf aber bei längeren Hitzeperioden kontrolliert werden.
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