Frühjahrsblüte mit Naschfrucht
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Kupfer-Felsenbirne für einen lebendigen Garten im Frühling und Frühsommer
Die Kupfer-Felsenbirne ist ein robuster, mehrjähriger Zier- und Naschstrauch für Gärten in gemäßigten Lagen Deutschlands. Sie verbindet frühe Blüte, essbare Früchte und eine schöne Laubentwicklung im Jahreslauf.
Kupfer-Felsenbirne als vielseitiger Strauch für Garten und Terrasse
Amelanchier lamarckii wächst buuschig, aufrecht bis locker verzweigt und erreicht in der Regel etwa 3 m Höhe sowie ungefähr 2 bis 3 m Breite. Der Austrieb zeigt sich kupferfarben, im Sommer ist das Laub grün, im Herbst färbt es sich gelb bis rötlich. Das Laub ist sommergrün, die Pflanze zieht sich im Winter natürlich zurück.
Im April und Mai erscheinen weiße, sternförmige Blüten, die auch für Bienen interessant sind. Danach bilden sich kleine, dunkel werdende Beeren. Sie sind essbar, mild süßlich und eignen sich frisch vom Strauch, für Kompott, Gelee oder als Beimischung in Marmeladen. Vögel schätzen die Früchte ebenfalls.
Der passende Standort entscheidet über gutes Anwachsen
Ein sonniger bis halbschattiger Platz fördert Blüte, Fruchtansatz und Herbstfärbung. Die Felsenbirne bevorzugt normale Gartenerde, die humos, durchlässig und eher frisch bleibt. Leicht saure Böden werden gut vertragen, Staunässe sollte vermieden werden.
Als Teil der Sträucher eignet sie sich für Einzelstellung, gemischte Hecken, naturnahe Beete, größere Pflanzgefäße und lockere Gartenränder. In den ersten zwei Jahren entwickelt sie ihr Wurzelsystem; ab dem dritten Standjahr wirkt sie dichter und kommt mit kurzen Trockenphasen besser zurecht.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Gepflanzt wird vorzugsweise von Februar bis Mai oder von Oktober bis Dezember, solange der Boden offen und nicht gefroren ist. Für eine lockere Hecke planen Sie 80 bis 100 cm Abstand ein. Im Kübel ist ein großes Gefäß mit Wasserabzug wichtig.
Ein ruhiger Pflegeplan für viele Jahre Freude
Die Kupfer-Felsenbirne ist bis etwa -28 °C winterhart und übersteht normale deutsche Winter zuverlässig. Junge Pflanzen profitieren im ersten Winter von Mulch im Wurzelbereich. Spätfrost kann einzelne Blüten schädigen, gefährdet den Strauch aber meist nicht.
Gießen Sie im Pflanzjahr regelmäßig, später nur bei längerer Trockenheit oder bei Kultur im Topf. Schneiden Sie sparsam: Nach der Blüte oder an frostfreien Tagen im Spätwinter entfernen Sie abgestorbene, sich kreuzende oder zu dicht stehende Triebe. Die Art gilt als widerstandsfähig gegenüber vielen Krankheiten; in feuchten Jahren helfen ein luftiger Standort und maßvolles Gießen, Blattflecken oder Mehltau vorzubeugen.
PRO TIPP : Kupfer-Felsenbirne
Die Kupfer-Felsenbirne wächst mäßig schnell. Je nach Standort, Bodenfeuchte und Pflege sind etwa 20 bis 40 cm Zuwachs pro Jahr realistisch. In den ersten zwei Jahren steht vor allem die Wurzelbildung im Vordergrund.
Schneiden Sie sparsam nach der Blüte oder an frostfreien Tagen im Spätwinter. Entfernen Sie totes, kreuzendes oder zu dichtes Holz. Starke Rückschnitte sind meist nicht nötig und können Blüte sowie Fruchtansatz mindern.
Diese Kupfer-Felsenbirne erreicht gewöhnlich etwa 3 m Höhe und rund 2 bis 3 m Breite. Der Wuchs bleibt buschig und locker. Durch gelegentliches Auslichten lässt sie sich gut in Form halten.
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