Orange Lampions für den Herbst
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Lampionblume Gigantea bringt klare Herbstakzente in Beet und Vase
Die Lampionblume Gigantea ist eine ausdauernde Staude für sonnige bis halbschattige Gartenplätze. Sie überzeugt durch orangefarbene Lampions im Spätsommer und Herbst und lässt sich frisch oder getrocknet vielseitig verwenden.
Lampionblume Gigantea richtig auswählen für Beet, Kübel und Schnitt
Botanisch gehört sie zu Physalis franchetii gigantea (alkekengi) und bildet einen buschigen, aufrechten bis leicht ausladenden Wuchs. Unter guten Bedingungen erreicht sie etwa 100 cm Höhe und 50 bis 70 cm Breite. Ihr Laub ist sommergrün, mittelgrün und eher schlicht, damit die Fruchtkelche ab August deutlich wirken.
Die orangefarbenen Hüllen entwickeln sich nach der Blüte von August bis Oktober und bleiben oft bis in den November dekorativ. Die vollständig reifen orangefarbenen Beeren können je nach Reifezustand säuerlich-fruchtig schmecken, diese Sorte wird jedoch vor allem als Zier- und Trockenpflanze genutzt. Grüne Pflanzenteile und unreife Früchte sollten nicht verzehrt werden.
Wo der Standort die Herbstwirkung zuverlässig unterstützt
Setzen Sie die Pflanze von Mai bis Juli in lockeren, humosen und gut drainierten Boden. In vielen Regionen Deutschlands ist ein sonniger Platz ideal, in warmen Lagen gelingt auch Halbschatten. Staunässe ist der wichtigste Punkt zur Vorsicht, besonders auf schweren Lehmböden.
Im Beet passt sie zu spätsommerlichen Stauden, Gräsern und niedrigen Gehölzen, im Kübel zu kompakten Begleitpflanzen. Als Begleiter zu Kulturen aus Obst- und Gemüsesamen setzt sie auch im Nutzgarten eine klare saisonale Note. Willemse empfiehlt einen Pflanzabstand von etwa 40 bis 50 cm, damit die Triebe gut abtrocknen.
So gelingt das Pflanzen mit wenigen sicheren Handgriffen
Bereiten Sie den Boden tiefgründig vor und mischen Sie reifen Kompost ein, wenn der Standort nährstoffarm ist. Bei Topfkultur braucht die Lampionblume ein Gefäß mit Wasserabzug und eine strukturstabile Erde. Gießen Sie nach dem Pflanzen gründlich an und halten Sie die Erde in den ersten Wochen gleichmäßig frisch.
So entwickelt sich die Lampionblume Gigantea über mehrere Jahre
Im ersten Jahr baut die Staude vor allem Wurzeln und kräftige Triebe auf. Ab dem zweiten Standjahr wirkt sie voller und bildet meist mehr Lampions. Ihr Wachstum ist zügig, daher ist sie für naturnahe Beete, lockere Gruppen, größere Kübel und als auffällige Schnittstaude gut geeignet.
Die Pflanze ist in gut drainiertem Boden winterhart, ungefähr bis minus 15 bis minus 20 Grad Celsius. Bei starkem Frost frieren die oberirdischen Teile zurück, der Wurzelstock treibt im Frühjahr wieder aus. Nach dem Anwachsen verträgt sie kurze Trockenphasen, braucht im Kübel aber regelmäßiges Wasser.
Die Sorte gilt als robust gegenüber vielen üblichen Krankheiten. Achten Sie dennoch auf ausreichenden Abstand, damit das Laub nach Regen abtrocknet. Im Spätwinter entfernen Sie abgestorbene Stängel bodennah, im Frühjahr gibt eine dünne Kompostgabe neue Kraft für die nächste Gartensaison.
PRO TIPP : Lampionblume Gigantea
Ideal ist die Pflanzung von Mai bis Juli, wenn keine starken Fröste mehr zu erwarten sind. Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Platz und gießen Sie nach dem Einsetzen gründlich an.
Die Staude ist in drainiertem Boden gut winterhart. Die Triebe können im Winter zurückfrieren, der Wurzelstock treibt im Frühjahr wieder aus. Staunässe im Winter sollte vermieden werden.
Nur vollständig reife, orangefarbene Beeren kommen infrage und schmecken eher säuerlich. Unreife Früchte sowie grüne Pflanzenteile sollten nicht verzehrt werden. Die Sorte wird vor allem als Zierpflanze genutzt.
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