Dichter Sichtschutz das ganze Jahr
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Lorbeerkirsche für eine dichte, grüne Hecke
Die Lorbeerkirsche verbindet kräftigen Wuchs mit ganzjährig grünem Laub. Sie eignet sich besonders, wenn im gemäßigten Klima Deutschlands eine hohe, zuverlässige Hecke entstehen soll.
Lorbeerkirsche für einen ruhigen Sichtschutz im Garten
Prunus laurocerasus Caucasica wächst aufrecht, dicht verzweigt und eher breitbuschig. Unter guten Bedingungen erreicht sie etwa 300 cm Höhe und, je nach Schnitt, ungefähr 150 bis 200 cm Breite. Dadurch entsteht Schritt für Schritt ein grüner Abschluss für Grundstücksgrenzen, Wege oder Gartenräume.
Das immergrüne Laub ist fest, glänzend und sattgrün. Im April und Mai erscheinen weiße, leicht duftende Blütenrispen, die auch für Insekten interessant sind. Im Bereich Sträucher gehört diese Sorte zu den bewährten Lösungen, wenn ein Sichtschutz schnellwachsend und dennoch gut formbar sein soll.
Der richtige Standort für dauerhaft grünes Laub
Am besten entwickelt sich die Pflanze an einem halbschattigen Platz. Sie kommt auch mit hellerem Schatten zurecht, sollte aber nicht dauerhaft in staunassem Boden stehen. Ein neutraler, frischer Gartenboden mit guter Drainage unterstützt die Wurzelbildung und reduziert Stress in trockenen Sommerwochen.
Innerhalb der Lorbeersträucher überzeugt diese Sorte durch ihre Eignung für hohe Hecken. Sie kann auch einzeln als immergrüner Solitär oder in einem großen Kübel verwendet werden, wenn eine regelmäßige Wasserversorgung möglich ist. Für kleine Beete ist sie nur geeignet, wenn ausreichend Platz für Schnitt und Entwicklung bleibt.
So gelingt die Pflanzung Schritt für Schritt
Die besten Pflanzzeiten liegen im März, April, September und Oktober. Setzen Sie die Lorbeerkirsche in gut gelockerten Boden und wässern Sie den Wurzelballen vor dem Pflanzen gründlich. Für eine dichte Hecke planen Sie etwa 60 cm Abstand zwischen den Pflanzen ein.
Eine Mulchschicht aus Laubkompost oder Rindenmaterial hält den Boden länger frisch. Lassen Sie dabei etwas Abstand zum Stamm, damit die Basis gut abtrocknen kann.
Pflege über die Jahreszeiten mit sicheren Handgriffen
Die Lorbeerkirsche ist bis etwa -22 °C winterhart und damit für viele Regionen Deutschlands geeignet. Bei strengem Frost oder kaltem Ostwind können junge Blätter braun werden, meist treibt die Pflanze im Frühjahr wieder aus. Ein windgeschützter Standort vermindert solche Schäden.
Schneiden Sie im Frühjahr erfrorene Spitzen zurück und formen Sie die Hecke nach der Blüte oder im Spätsommer. Verwenden Sie möglichst eine Handheckenschere, damit große Blätter nicht unnötig zerrissen werden. Etablierte Pflanzen vertragen kurze Trockenphasen, brauchen bei längerer Hitze aber zusätzlich Wasser.
Die Sorte gilt als robust, doch Staunässe, verdichteter Boden und sehr enger Stand können Blattflecken oder Schrotschuss begünstigen. Wichtig ist außerdem die Vorsicht im Familiengarten: Blätter, Triebe und Früchte sind bei Verzehr giftig und gehören nicht in Kinderhände.
PRO TIPP : Lorbeerkirsche
Die Lorbeerkirsche stammt ursprünglich aus Regionen Südosteuropas und Vorderasiens, unter anderem aus dem Kaukasusraum. In Deutschland wird sie seit Langem als immergrüne Heckenpflanze kultiviert.
Lorbeerkirsche wächst bei gutem Boden und ausreichender Feuchte meist schnell, oft etwa 30 bis 50 cm pro Jahr. In den ersten Standjahren fördern regelmäßiges Wässern und ein lockerer Boden den Aufbau der Hecke.
Die Sorte Piri bleibt in der Regel kompakter als starkwüchsige Sorten wie Caucasica. Je nach Standort erreicht sie meist etwa 1 bis 1,5 m Höhe und Breite. Für genaue Werte ist das Sortenetikett maßgeblich.
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