Gelbe Matten für feuchte Ränder
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Pfennigkraut als zuverlässiger Teppich für feuchte Gartenbereiche
Das Pfennigkraut ist ein niedriger, schnell wachsender Bodendecker für frische bis feuchte Standorte. Mit seinen runden Blättern und den gelben Sommerblüten begleitet es die Gartengestaltung ruhig, dauerhaft und gut kontrollierbar.
Wie Pfennigkraut den Boden ruhig und dicht bedeckt
Lysimachia nummularia wächst kriechend, teppichbildend und bei Mauern oder Gefäßen auch leicht überhängend. Die Pflanze erreicht meist nur etwa 3 bis 5 cm Höhe und breitet sich auf rund 20 bis 30 cm aus, bei günstigen Bedingungen auch weiter über Ausläufer.
Das Laub ist immergrün bis wintergrün, rundlich und dicht angeordnet. Von Mai bis August erscheinen einfache gelbe Blüten, die auch von Insekten besucht werden. Dadurch eignet sich Pfennigkraut gut für naturnahe Bereiche, ohne viel Pflegeaufwand zu verlangen.
Der richtige Platz für eine gesunde Entwicklung
Am besten gedeiht die Pflanze in Sonne bis Halbschatten, wenn der Boden humos, nährstoffreich und gleichmäßig frisch bleibt. Sie passt an Teichränder, Bachläufe, feuchte Beetränder, lichte Gehölzränder und in größere Tröge. In Kombination mit Uferpflanzen schließt sie offene Bodenstellen und mildert harte Übergänge am Wasser.
Als robuste Begleiterin für Wasserpflanzen steht sie nicht dauerhaft im tiefen Wasser, sondern bevorzugt den feuchten Randbereich. Kurze Trockenphasen werden nach dem Anwachsen eher toleriert, längere Sommerdürre führt jedoch zu schlaffem Laub. Dann hilft gründliches Wässern statt täglicher kleiner Wassergaben.
Gute Pflanzung in Beet, Kübel und am Teichrand
Gepflanzt wird vorzugsweise von März bis Mai oder von September bis Oktober. Lockern Sie den Boden spatentief, mischen Sie reifen Kompost ein und setzen Sie die Jungpflanzen so, dass der Wurzelballen bündig mit der Erdoberfläche abschließt.
So bleibt Lysimachia nummularia über Jahre vital
Pfennigkraut ist sehr winterhart und verträgt in Deutschland Frost bis etwa -28 °C. Bei Kahlfrost können einzelne Triebe zurücktrocknen, die Pflanze treibt im Frühjahr aber in der Regel wieder aus der Basis aus. Ein leichter Laubschutz ist nur in sehr rauen Lagen oder bei Topfkultur sinnvoll.
Die Art gilt als widerstandsfähig gegenüber den meisten Krankheiten. Staunässe ohne Luftaustausch, sehr verdichteter Boden und dauerhafte Trockenheit schwächen sie jedoch. Schneiden Sie im Frühjahr abgestorbene Triebe zurück, teilen Sie zu dichte Polster alle zwei bis drei Jahre und freuen Sie sich saison après saison an einer stabilen, gepflegten Bodenfläche.
PRO TIPP : Pfennigkraut
Pfennigkraut ist Lysimachia nummularia, ein niedriger, winterharter Bodendecker mit rundem, meist immergrünem Laub. Er wächst kriechend und eignet sich für feuchte Beete, Teichränder, Kübel und lichte Gehölzbereiche.
Stechen Sie die Ausläufer möglichst vollständig mit Wurzeln aus und wiederholen Sie dies nach jedem Neuaustrieb. Eine klare Rasenkante hilft, die Pflanze zu begrenzen. Kleine Reste können erneut anwachsen.
Pfennigkraut blüht je nach Standort und Witterung meist von Mai bis August. Die Blüten sind gelb und erscheinen zuverlässiger, wenn der Boden frisch bis feucht bleibt und die Pflanze genug Licht erhält.
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