Purpurblüte für kleine Gärten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Magnolie ‘Susan’ für eine ruhige Blütenwirkung im kleinen Garten
Die Magnolie ‘Susan’ ist ein kompakt wachsendes Ziergehölz für Gärten, Vorgärten und große Kübel. Sie verbindet einen buschigen Aufbau mit violetten, leicht duftenden Blüten und lässt sich auch auf begrenztem Raum gut einplanen.
So wächst Magnolia Susan im Garten heran
Magnolia Susan entwickelt sich aufrecht bis buschig und erreicht nach einigen Jahren etwa 200 cm Höhe, meist bei 150 bis 200 cm Breite. Der Wuchs ist moderat, sodass sich die Pflanze gut formen lässt, ohne häufig geschnitten zu werden. Das Laub ist sommergrün, frischgrün und fällt im Herbst ab.
Unter den Magnolien ist diese Sorte besonders interessant für kleinere Gärten, weil sie nicht so ausladend wird wie viele baumartige Arten. Die violetten Blüten erscheinen vor oder mit dem Austrieb, meist im März und April; in günstigen, warmen Lagen kann im August oder September eine leichte Nachblüte folgen.
Der richtige Platz für sichere Knospen
Wählen Sie einen sonnigen bis halbschattigen Standort, möglichst geschützt vor kaltem Ostwind. In vielen Regionen Deutschlands ist ein Platz vor einer Hecke, Mauer oder im lichten Gehölzrand sinnvoll, weil Spätfröste die frühen Blütenknospen schädigen können.
Der Boden sollte frisch, humos, sauer bis schwach sauer und gut drainiert sein. Kalkreiche, verdichtete oder staunasse Erde führt leicht zu schwachem Wachstum oder gelblichen Blättern. Sträucher mit ruhigem Wuchs, etwa niedrige Rhododendren, Azaleen oder Felsenbirnen, passen als Begleiter, wenn sie nicht zu stark konkurrieren.
Pflanzung und Pflege nach dem Rhythmus der Jahreszeiten
Die beste Pflanzzeit liegt im März und April oder im Oktober und November. Im Beet wirkt die Pflanze als Solitär, in einem lockeren Blütengehölz, am Rand eines Innenhofs oder in einem großen Kübel mit gleichmäßig feuchtem Substrat. Schnitt ist selten nötig, da dieses Gehölz altes Holz nur langsam regeneriert.
Magnolie ‘Susan’ dauerhaft gesund halten
Die Magnolie ‘Susan’ ist bis etwa -16 °C winterhart und kommt in gemäßigten deutschen Lagen gut zurecht. Junge Pflanzen profitieren in den ersten Wintern von einer Mulchschicht im Wurzelbereich. Bei angekündigtem Spätfrost kann ein luftiges Vlies über den Knospen helfen, Blütenschäden zu begrenzen.
Nach dem Anwachsen verträgt sie kurze Trockenphasen besser, bleibt aber keine ausgesprochene Trockenpflanze. In heißen Sommern sind durchdringende Wassergaben wichtiger als häufiges oberflächliches Gießen. Gegen Krankheiten zeigt sie sich robust; achten Sie vor allem auf Staunässe, sehr kalkhaltiges Wasser und Trockenstress im Kübel.
PRO TIPP : Magnolie ‘Susan’
Sie erreicht in Deutschland meist etwa 2 m Höhe und 1,5 bis 2 m Breite. Der buschige Wuchs bleibt kompakt, besonders bei einem sonnigen bis halbschattigen Standort und ohne starken Rückschnitt.
Die Hauptblüte liegt meist im März und April, je nach Region und Witterung. In milden Jahren kann im August oder September eine schwache Nachblüte erscheinen. Spätfrost kann einzelne Knospen schädigen.
Sie wächst moderat. Rechnen Sie mit einem ruhigen Aufbau über mehrere Jahre, nicht mit raschem Höhenzuwachs. Nach 2 bis 3 Jahren am passenden Standort wird der Wuchs dichter und die Blüte zuverlässiger.
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