Rosa Duft für den Schatten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Maiglöckchen ‘Rosea’ für duftende Akzente im Schatten
Diese rosa blühende Form der Maiglöckchen passt gut in halbschattige und schattige Gartenbereiche. Sie bleibt niedrig, duftet angenehm und begleitet den Garten zuverlässig über viele Jahre.
Convallaria majalis Rosea bringt zarte Farbe in den lichten Schatten
Convallaria majalis Rosea bildet einen niedrigen, aufrechten Austrieb mit schmalen Blütenstielen und frischem, grünen Laub. Die Blätter sind sommergrün und ziehen nach der Saison ein. Zur Blütezeit im Mai und Juni erscheinen kleine, rosafarbene Glöckchen mit feinem Duft, die sich auch für kleine Schnittsträuße eignen.
Mit etwa 20 cm Höhe bleibt die Pflanze kompakt. In der Breite entwickelt sie sich über Rhizome langsam weiter und kann nach einigen Jahren einen ruhigen Teppich bilden. Zwischen anderen Stauden wirkt sie besonders stimmig am Beetrand, unter lichten Gehölzen, im schattigen Kübel oder als einzelne Pflanze in einem kleinen Topf.
Wo der Standort die Blüte zuverlässig unterstützt
Für deutsche Gärten empfiehlt sich ein halbschattiger bis schattiger Platz, zum Beispiel an der Nord- oder Ostseite des Hauses, unter laubabwerfenden Sträuchern oder am Rand eines Gehölzbeetes. Der Boden sollte neutral, humos, frisch bis feucht und gut durchlässig sein. Staunässe ist zu vermeiden, weil die Rhizome sonst leiden können.
Die Sorte ist sehr winterhart und verträgt Frost bis etwa -30 °C. Im Winter verschwindet das Laub, die Wurzeln überdauern im Boden und treiben im Frühjahr wieder aus. Kurze Trockenphasen werden besser vertragen, wenn die Pflanze eingewachsen ist, doch anhaltende Sommerdürre mindert Blüte und Laubqualität.
Gute Pflanzschritte für Maiglöckchen ‘Rosea’
Die beste Pflanzzeit liegt im September und Oktober, wenn der Boden noch etwas Wärme hält. Setzen Sie die Rhizome flach, etwa 2 bis 3 cm tief, und halten Sie rund 5 cm Abstand. Nach dem Pflanzen wird mäßig angegossen, damit Erde und Wurzeln gut Kontakt bekommen.
Pflege im Jahreslauf und Entwicklung der Pflanze
Im Frühjahr genügt es, altes Laub zu entfernen und bei Trockenheit maßvoll zu wässern. Nach der Blüte bleiben die Blätter stehen, bis sie von selbst vergilben, denn sie stärken die Rhizome für das nächste Jahr. Eine dünne Kompostgabe im Frühjahr unterstützt ein gleichmäßiges Wachstum.
Im ersten Jahr steht die Einwurzelung im Vordergrund. Im zweiten und dritten Jahr werden die Horste dichter und blühfreudiger, sofern der Boden frisch bleibt. Wird der Bestand zu breit, kann er nach der Blüte oder im Herbst vorsichtig geteilt werden. Die Pflanze gilt als robust gegenüber Krankheiten; problematisch sind vor allem Staunässe, zu trockener Boden und volle Mittagssonne. Alle Pflanzenteile sind giftig, daher sollte sie von Haustieren und kleinen Kindern ferngehalten werden.
PRO TIPP : Maiglöckchen ‘Rosea’
Die Pflanzung gelingt am besten im September oder Oktober. Setzen Sie die Rhizome 2 bis 3 cm tief in frischen, humosen Boden und gießen Sie anschließend mäßig an.
Die Kultur im Topf ist möglich, wenn das Gefäß ein Abzugsloch hat und halbschattig steht. Halten Sie die Erde gleichmäßig frisch und schützen Sie den Topf im Winter vor starkem Durchfrieren.
Lassen Sie das Laub stehen, bis es vergilbt. So speichert die Pflanze Kraft für das nächste Jahr. Entfernen Sie alte Blätter im Frühjahr und wässern Sie nur bei längerer Trockenheit.
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