Gelbe Blüten für Trockenlagen
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Nachtkerzen (x2) für sonnige Plätze mit langer Blüte
Die Nachtkerzen (x2) bringen von Juni bis Oktober gelbe Schalenblüten in trockene, helle Gartenbereiche. Sie eignen sich besonders für Gärtner, die eine niedrige, genügsame Staude für durchlässige Böden suchen.
Die Nachtkerzen entwickeln sich niedrig und breit
Oenothera macrocarpa (missouriensis), auch Missouri-Nachtkerze genannt, wächst kompakt bis ausgebreitet. Sie erreicht meist 20 bis 30 cm Höhe und etwa 30 bis 40 cm Breite, wenn der Boden locker und nicht zu nährstoffreich ist.
Das Laub ist in deutschen Wintern überwiegend sommergrün bis halbimmergrün und kann bei strengem Frost zurückgehen. Im Frühjahr treibt die Pflanze wieder aus. Die großen gelben Blüten öffnen sich über viele Wochen und werden gern von bestäubenden Insekten besucht.
Die Entwicklung ist eher langsam. Im ersten Jahr wurzelt die Staude ein, im zweiten Jahr wird der Horst dichter, und ab dem dritten Standjahr wirkt sie als niedriger Flächenfüller im sonnigen Beet.
Wo ein sonniger Standort die Blüte zuverlässig fördert
Wählen Sie einen vollsonnigen Platz mit drainierendem, sandigem oder kalkhaltigem Boden. Nachtkerzen zum Bepflanzen von Steingärten sind besonders sinnvoll, wenn keine Staunässe entsteht. Zwischen niedrigen Staudenblumen, an Beetkanten, in Trögen oder in einem sonnigen Kübel kommen sie gut zur Geltung.
Oenothera macrocarpa verträgt Trockenheit mit Maß
Gut eingewurzelt kommt diese Staude mit trockenen Phasen zurecht. Bei langer Hitze im Kübel oder in sehr flachen Böden braucht sie dennoch Wasser, am besten morgens und direkt an der Erde.
Die Winterhärte liegt bei passendem, trockenem Standort ungefähr bei minus 20 Grad Celsius. Frost ist meist weniger kritisch als nasse, verdichtete Erde. Anders als Oenanthe bevorzugt diese Nachtkerze keinen feuchten Standort, sondern Wärme, Sonne und mineralischen Boden.
Die Pflanze gilt als widerstandsfähig gegenüber vielen Krankheiten. Achten Sie vor allem auf Staunässe und junge Austriebe, die in feuchten Frühjahren gelegentlich von Schnecken kontrolliert werden sollten.
Ein einfacher Pflegeplan durch die Jahreszeiten
Im Frühjahr entfernen Sie vertrocknete Triebe und geben nur wenig reifen Kompost. Zu viel Dünger fördert weiches Wachstum und mindert die Standfestigkeit. Im Sommer können verblühte Blüten regelmäßig ausgeputzt werden, wenn eine ordentliche Beetkante gewünscht ist.
Im Herbst ist eine Pflanzung noch möglich, solange der Boden warm und nicht vernässt ist. Im Winter schützen Sie Topfpflanzen vor durchnässtem Substrat, etwa durch Füßchen unter dem Gefäß. Passende Nachbarn sind Lavendel, Thymian, Sedum, niedrige Gräser und andere robuste Stauden gegen Trockenheit.
PRO TIPP : Nachtkerzen (x2)
Geeignete Pflanzzeiten sind März bis April sowie September bis Oktober. Der Boden sollte frostfrei, locker und gut drainiert sein. Halten Sie 30 bis 40 cm Abstand, damit sich der ausgebreitete Wuchs gut entwickeln kann.
An einem durchlässigen, eher trockenen Standort sind sie in der Regel bis etwa minus 20 Grad Celsius winterhart. Kritisch ist vor allem winterliche Staunässe. In schweren Böden hilft eine Drainageschicht aus Kies oder Sand.
Die Kultur im Topf ist möglich, wenn das Gefäß Abzugslöcher hat und das Substrat mineralisch-locker ist. Gießen Sie mäßig, aber regelmäßig in Trockenphasen, da Kübel schneller austrocknen als Gartenboden.
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