Purpurlaub für den Halbschatten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Purpur-Wolfsmilch als ruhiger Strukturgeber für halbschattige Beete
Diese wintergrüne Gartenstaude verbindet purpurrote Blätter mit einer grünlichen Frühjahrsblüte von März bis Mai. Sie wächst aufrecht bis locker ausgebreitet und bleibt mit etwa 50 cm Höhe sowie rund 40 bis 50 cm Breite gut planbar.
Ein strukturstarker Begleiter für halbschattige Beete
Innerhalb der Gattung Wolfsmilch fällt sie durch ihr dunkles, ganzjähriges Laub und ihren frühen Austrieb auf. Die kleinen grünen Blüten wirken zurückhaltend, sind aber für frühe Insekten wertvoll und geben dem Beet schon im Frühjahr Kontur.
Sie eignet sich für Bordüren, Gehölzränder, halbschattige Beete und kleine Flächen, die dauerhaft begrünt werden sollen. Unter den langlebigen Stauden ist sie besonders interessant, wenn auch im Winter eine klare Blattstruktur gewünscht ist.
Euphorbia amygdaloides purpurea richtig pflanzen
Euphorbia amygdaloides purpurea wird am besten von März bis Mai oder im September und Oktober gepflanzt. Wählen Sie einen halbschattigen Platz mit frischer, durchlässiger Gartenerde. Staunässe ist ungünstig, volle Mittagssonne auf trockenem Boden ebenfalls.
Pflege im Jahreslauf mit wenig Aufwand
Nach dem Anwachsen kommt die Pflanze mit wenig Wasser aus. In längeren Trockenperioden, besonders unter Gehölzen, hilft ein gründlicher Wassergang pro Woche. Eine dünne Mulchschicht hält den Boden frisch, sollte aber nicht direkt an den Trieben anliegen.
Die Sorte ist bis etwa -19 °C winterhart und passt damit gut in viele Regionen Deutschlands. Bei Kahlfrost können einzelne Blätter leiden, der Wurzelstock treibt im Frühjahr meist wieder zuverlässig aus. Entfernen Sie verblühte Triebe nach der Blüte mit Handschuhen und lassen Sie junge Austriebe stehen.
Sichere Verwendung und passende Partner im Garten
Der milchige Pflanzensaft kann Haut und Augen reizen. Tragen Sie beim Schneiden Handschuhe, vermeiden Sie Augenkontakt und halten Sie Haustiere fern, da die Pflanze bei Verzehr giftig sein kann. Schnittgut gehört nicht auf Flächen, die von Tieren genutzt werden.
In den ersten ein bis drei Jahren bildet sich ein dichter, ruhiger Horst, der kaum krankheitsanfällig ist, wenn der Boden gut drainiert bleibt. Kombinieren Sie sie mit Farnen, Purpurglöckchen, Seggen, Lenzrosen oder Funkien. Auch im großen Kübel ist sie möglich, sofern Wasser gut ablaufen kann und der Topf im Winter geschützt steht.
PRO TIPP : Purpur-Wolfsmilch
Günstig sind März bis Mai sowie September und Oktober. Pflanzen Sie in durchlässige, frische Gartenerde im Halbschatten und gießen Sie nach dem Setzen gründlich an.
Im ersten Jahr sollte der Boden nicht austrocknen. Danach reicht meist wenig Wasser. Bei längerer Trockenheit, besonders unter Gehölzen, einmal pro Woche gründlich gießen.
Die Pflanze ist für Tiere giftig und ihr Milchsaft kann Haut und Augen reizen. Pflanzen Sie sie nicht an stark genutzte Tierbereiche und tragen Sie beim Schneiden Handschuhe.
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