Natürlicher weicher Horst
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Schmiele - Rasen-Schmiele - Deschampsia cespitosa
Rasen-Schmiele - Willemse
Deschampsia cespitosa - Rasen-Schmiele - Schmiele
Rasen-Schmiele - Deschampsia cespitosa - Willemse
Verkauf Rasen-Schmiele - Deschampsia cespitosa

Rasen-Schmiele Deschampsia cespitosa

Natürlicher weicher Horst

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Merkmale

Ästhetik

Wuchshöhe bei Reife
60 cm
Blätter das ganze Jahr über
Ja
Wuchsform der Pflanze
Ausgebreitet
Blütezeit
Juni - August
Duftend
Ja
Farbe
Gold

Gartenarbeit

Winterhärte
-22°C (zone 6a)
Bewässerungshäufigkeit
Mäßig
Vorsichtsmaßnahmen
Kann durch Pollen Atemwegsallergien verursachen

Standort

Standort
Volle Sonne, Halber Schatten
Bodenart
Feuchter Boden, Trockener Boden, Frischer Boden

Rasen-Schmiele – feine Struktur und robuste Eleganz für Ihren Garten

Was Rasen-Schmiele im Garten leisten kann

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich Rasen-Schmiele vor allem dann, wenn Sie ein pflegeleichtes, zurückhaltendes Ziergras suchen, das Beete optisch zusammenführt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Dieses Gras bildet dichte Horste mit feinen, meist frischgrünen bis leicht graugrünen Blättern. Dadurch wirkt es wie ein weicher Teppich, der Lücken im Staudenbeet schließt und Übergänge zu Wegen, Steinen oder Rasenflächen sanft gestaltet.

Der Nutzen dieses Grases liegt in seiner klaren, ruhigen Wirkung. Während viele Gräser sehr hoch werden und starke Akzente setzen, bleibt die Rasen-Schmiele vergleichsweise niedrig und kompakt. Sie begleitet andere Pflanzen, statt mit ihnen zu konkurrieren. Das ist ideal, wenn Sie Stauden oder Blühsträucher betonen möchten und lediglich eine strukturgebende, grüne Basis brauchen.

Je nach Sorte und Standort erreicht dieses Gras im ausgewachsenen Zustand in der Regel eine Höhe von etwa 30 bis 60 Zentimetern, mit Blütenrispen auch etwas darüber. Die Breite eines Horstes liegt meist zwischen 30 und 40 Zentimetern, mit der Zeit können sich nebeneinander gesetzte Pflanzen zu einer fast geschlossenen Fläche verbinden. Die Blätter sind schmal, leicht überhängend und bilden eine sanft wogende Oberfläche, die besonders im leichten Wind gut zur Geltung kommt.

Optisch unterscheidet sich Rasen-Schmiele von vielen anderen Ziergräsern durch ihren eher feinen, gleichmäßigen Wuchs. Sie wirkt weniger streng als zum Beispiel Seggen und weniger raumgreifend als hohe Miscanthus-Sorten. Damit eignet sie sich sowohl für moderne, klare Gartengestaltungen als auch für naturnahe Pflanzungen. Wenn Sie einen harmonischen, ruhigen Hintergrund für farbige Stauden wünschen, ist dieses Gras eine sinnvolle Wahl.

Falls Sie unsicher sind, ob Rasen-Schmiele die passende Art für Ihr Beet ist, empfiehlt es sich, zunächst einige wenige Exemplare zu setzen und deren Entwicklung über zwei bis drei Jahre zu beobachten. So sehen Sie, wie sich das Gras unter Ihren konkreten Boden- und Lichtbedingungen verhält, ohne sich direkt auf eine größere Fläche festzulegen.

Standort, Boden und Pflanzung: so gelingt der Start

Für eine dauerhaft gesunde Entwicklung braucht Rasen-Schmiele einen Standort mit mindestens hellerem Halbschatten. Viele Sorten kommen mit voller Sonne zurecht, sofern der Boden nicht extrem trocken und nährstoffarm ist. In tiefem Schatten verdichtet sich der Horst weniger gut, und das Gras kann lückig wirken. Ideal sind Bereiche mit Morgensonne und leichter Absonnung am Nachmittag oder ein ganztägig heller Platz ohne direkte Mittagshitze.

Beim Boden zeigt sich dieses Gras anpassungsfähig, bevorzugt aber frische, durchlässige Gartenböden ohne Staunässe. Ein normaler, humoser Lehmboden ist meist gut geeignet. Sehr sandige Böden sollten Sie vor der Pflanzung mit Kompost oder gut verrottetem, unkrautfreiem organischem Material verbessern. In schweren, tonigen Böden ist eine lockere Drainageschicht oder zumindest gründliches Auftiefen sinnvoll, damit das Wasser nach Regen zügig abfließen kann.

Setzen Sie die Jungpflanzen am besten im Frühjahr oder frühen Herbst, wenn der Boden ausreichend feucht ist und die Temperaturen moderat sind. Bei Frühjahrspflanzung können sich die Horste bis zum Winter gut etablieren. Im Herbst sollten zwischen Pflanztermin und den ersten stärkeren Frösten noch einige Wochen liegen, damit sich neue Wurzeln bilden. Halten Sie bei Einzelpflanzungen einen Abstand von etwa 30 bis 40 Zentimetern ein. Für flächige Pflanzungen können Sie dichter gehen, damit sich schneller eine geschlossene Decke aus Blattwerk entwickelt.

Die Pflanzgrube sollte etwas breiter als der Topf sein. Lockern Sie den Boden im Umkreis gut, setzen Sie die Rasen-Schmiele auf das gleiche Niveau wie im Topf und füllen Sie mit der ausgehobenen Erde auf. Anschließend treten Sie die Erde vorsichtig an, um Hohlräume zu vermeiden, und wässern gründlich. In den ersten Wochen nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen wichtig, besonders bei sonnigem, trockenem Wetter. So regt man eine tiefe Wurzelbildung an, die später die Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit erhöht.

Pflege im Jahresverlauf, Wasserbedarf und Winterhärte

Die Pflege einer etablierten Rasen-Schmiele ist überschaubar. Im Frühjahr, bevor der neue Austrieb startet, schneiden Sie das abgestorbene Laub und alte Blütenhalme bodennah zurück. Nutzen Sie dafür eine scharfe Schere oder – bei größeren Flächen – eine Heckenschere. Achten Sie darauf, den neuen, bereits sichtbaren Austrieb nicht zu verletzen. Dieser Pflegeschnitt einmal im Jahr reicht in den meisten Gärten aus, um das Gras vital und ansehnlich zu halten.

Beim Wasserbedarf zeigt sich dieses Ziergras recht robust. Kurzfristige Trockenphasen verkraftet es in der Regel, vor allem wenn der Boden zuvor gut vorbereitet wurde und ausreichend Humus enthält. Längere Hitzeperioden ohne Regen führen jedoch zu Stress. Die Blätter können dann einziehen oder verbräunen. In solchen Phasen sollten Sie tiefgründig gießen, anstatt nur oberflächlich zu wässern. Besser ist ein seltener, aber durchdringender Guss, damit das Wasser bis in die tieferen Wurzelzonen gelangt.

Hinsichtlich Frost ist Rasen-Schmiele in Mitteleuropa im Allgemeinen winterhart. In besonders rauen Lagen mit starkem, austrocknendem Wind und wenig Schneebedeckung kann ein leichter Schutz sinnvoll sein, vor allem im ersten Winter nach der Pflanzung. Eine dünne Schicht aus Laub oder Tannenzweigen rund um den Horst schützt die Basis der Pflanze vor extremen Temperaturschwankungen. Sobald die stärksten Fröste vorüber sind, entfernen Sie diesen Schutz wieder, damit der neue Austrieb genügend Licht erhält.

Eine regelmäßige Düngung ist nicht zwingend erforderlich, solange Ihr Boden nicht deutlich nährstoffarm ist. Einmal jährlich im Frühjahr etwas reifer Kompost rund um den Wurzelbereich eingearbeitet genügt. Übermäßige Stickstoffgaben führen eher zu weicheren, lageranfälligeren Trieben und bringen keinen echten Vorteil. Wenn Sie unsicher sind, beobachten Sie zunächst das Wachstum. Bleibt es vital und bildet die Pflanze ausreichend Blattmasse, können Sie auf zusätzliche Düngung verzichten.

Blüte, Erscheinungsbild über die Jahreszeiten und Kombinationen

Im Laufe des Jahres verändert sich der Charakter der Rasen-Schmiele spürbar. Im Frühjahr treibt sie frischgrün aus und bildet zunächst kompakte Horste. Im Frühsommer erscheinen zarte Blütenrispen, die sich leicht über den Blattschopf erheben. Diese Rispen sind in der Regel eher unauffällig, bilden aber eine feine Struktur, die im Gegenlicht gut zur Geltung kommt. Mit zunehmender Reife nehmen die Blütenstände eine hellere, trockene Färbung an und bleiben oft bis in den Winter hinein dekorativ.

Im Sommer wirkt das Gras als ruhiges, grünes Polster zwischen farbigen Stauden und Blütensträuchern. Im Herbst sorgt das trockene Laub zusammen mit den verbliebenen Rispen für eine dezente, strukturierte Oberfläche, die vor allem in Kombination mit Herbststauden und Gräsern interessant ist. In vielen Gärten lohnt es sich, die alten Halme bis zum zeitigen Frühjahr stehen zu lassen, da sie nicht nur optisch, sondern auch für Insekten und Kleintiere einen gewissen Nutzen haben.

Für Kombinationen eignet sich Rasen-Schmiele besonders mit Stauden, die klare Farbflächen bilden: etwa Geranium-Arten, Purpursonnenhut, Storchschnabel oder niedrige Astern. Auch in Verbindung mit niedrigeren Sträuchern wie Lavendel oder Zwerg-Spiere entstehen harmonische Bilder. In naturnahen Pflanzungen kann dieses Gras als verbindendes Element zwischen blühenden Staudeninseln und locker gesetzten Gehölzen dienen.

Auch im Kübel lässt sich dieses Gras einsetzen, zum Beispiel als ruhiger Begleiter zu saisonalen Blühern. Wichtig ist dabei eine gute Drainage im Topf und ein Substrat, das nicht zu nass bleibt. Achten Sie darauf, dass Kübelpflanzen im Winter empfindlicher auf Frost reagieren als Exemplare im Freiland. Stellen Sie Gefäße an eine geschützte Hauswand und schützen Sie Topf und Wurzelbereich mit isolierendem Material, wenn anhaltende Kälteperioden angekündigt sind.

Gesundheit, Widerstandskraft und sinnvolle Verwendung im Gartenkonzept

Nach meiner Erfahrung zeigt sich Rasen-Schmiele bei passendem Standort insgesamt widerstandsfähig. Ernsthafte Krankheiten oder Schädlinge treten selten auf. Bei dauerhaft zu nassem Boden können jedoch Wurzelfäulnis oder Blattverfärbungen auftreten. In diesem Fall ist es wichtig, zuerst die Ursache zu klären: Stehendes Wasser, verdichteter Boden oder zu häufiges Gießen begünstigen solche Probleme. Bessern Sie die Bodenstruktur nach Möglichkeit nach und passen Sie die Wassergaben an.

Steht das Gras zu dunkel oder ist der Boden sehr nährstoffarm, kann der Horst mit der Zeit lückig werden und an Kraft verlieren. Hier helfen ein etwas hellerer Standort und eine behutsame Bodenverbesserung mit Kompost. Chemische Pflanzenschutzmittel sind in der Regel nicht erforderlich. Ein klarer, gut vorbereiteter Standort ist die wichtigste Grundlage für gesunde Bestände.

Im Gartenkonzept lässt sich Rasen-Schmiele vielseitig einsetzen. Als flächiger Begleiter eignet sie sich zur Gestaltung von Beeträndern, zur Auflockerung entlang von Wegen und zur sanften Einbindung von Steinen oder Gartenobjekten. In Rabatten dient sie als ruhiger Hintergrund, auf dem einzelne Blütenpflanzen deutlich hervortreten. Als flacher Rand vor höheren Gräsern entsteht ein abgestufter Aufbau, der Beeten mehr Tiefe verleiht.

Eine dichte Pflanzung kann zudem zur teilweisen Bodenbedeckung beitragen, Unkrautdruck reduzieren und offene Bodenflächen schließen. Für sehr stark betretbare Flächen ist dieses Gras jedoch nicht gedacht. Wenn Sie eine trittfeste Alternative zum klassischen Rasen suchen, ist eine gezielte Beratung sinnvoll, da andere Arten besser geeignet sein können. Die Schmiele erfüllt ihre Stärke eher in optisch ruhigen, wenig beanspruchten Bereichen.

Wer im Garten Wert auf klare Strukturen, eine gut kontrollierbare Wuchshöhe und überschaubare Pflege legt, findet in Rasen-Schmiele eine zuverlässige Option. Mit einem passenden Standort, einem einmaligen Pflegeschnitt pro Jahr und angepasster Wasserversorgung entwickelt sich dieses Ziergras über viele Jahre zu einem stabilen, dezenten Gerüst Ihres Beetes. So unterstützt es eine durchdachte Bepflanzung, ohne selbst zu dominant zu werden.

Artikel-Nr.: 026754
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