Goldschleier für feuchte Beete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Rasen-Schmiele für ruhige Struktur in feuchten Gartenbereichen
Die Rasen-Schmiele ist ein ausdauerndes Ziergras für frische bis feuchte Standorte. Sie bringt feine Halme, goldene Blütenrispen und eine natürliche Wirkung in Beete, Uferzonen und größere Pflanzgefäße.
Die Rasen-Schmiele richtig kennenlernen
Als Deschampsia cespitosa wächst diese Schmiele horstig und leicht ausladend, ohne sich wie ein Rasengras flächig auszubreiten. Sie erreicht etwa 60 cm Höhe und meist 40 bis 50 cm Breite, je nach Bodenfeuchte und Nährstoffversorgung. Das Laub ist schmal, fein strukturiert und in milden Lagen wintergrün bis immergrün.
Von Juni bis August erscheinen lockere, goldfarbene Rispen, die sich über dem Laub bewegen und je nach Witterung leicht duftend wahrgenommen werden können. Der feine Flor unterscheidet die Pflanze von steiferen Arten und passt gut in naturnahe Pflanzungen, ohne unruhig zu wirken.
Wo sie im Garten zuverlässig wächst
Am besten gedeiht die Pflanze an einem sonnigen bis halbschattigen Platz in frischem, humosem oder dauerhaft leicht feuchtem Gartenboden. Im Bereich Gräser ist sie besonders interessant für Uferbereiche, feuchte Staudenbeete, den Beetrand, Einzelstellung oder eine lockere Gruppenpflanzung.
Für trockene Sandböden ist sie weniger geeignet. Nach dem Einwurzeln übersteht sie kurze trockene Phasen, sollte in heißen Sommerwochen aber nicht vollständig austrocknen. Im Kübel ist ein großes Gefäß mit Wasserabzug wichtig, damit die Erde feucht bleibt, ohne dass Staunässe entsteht.
So gelingt die Pflanzung im deutschen Klima
Pflanzen Sie die Rasen-Schmiele vorzugsweise im Frühjahr oder frühen Herbst. So nutzt sie die milden Temperaturen zum Einwurzeln und kommt stabil durch den ersten Winter. Lockern Sie schwere Böden tiefgründig und mischen Sie bei Bedarf reifen Kompost unter.
Pflege der Rasen-Schmiele im Jahreslauf
Die Pflanze ist bis etwa -22 °C winterhart und kommt in den meisten deutschen Regionen gut mit Frost zurecht. Im Beet genügt meist ein Rückschnitt im späten Winter, kurz bevor neue Halme erscheinen. Schneiden Sie dann altes Laub auf etwa 10 bis 15 cm zurück und entfernen Sie vertrocknete Rispen.
Im Frühjahr kann eine dünne Kompostgabe den Austrieb unterstützen. In den ersten ein bis zwei Jahren baut die Schmiele ihren Horst auf, ab dem dritten Standjahr wirkt sie dichter und blütenreicher. Sie gilt als robust gegenüber Krankheiten. Ein realistischer Hinweis bleibt wichtig: Der Pollen kann bei empfindlichen Personen Atemwegsallergien auslösen, besonders während der Blütezeit.
PRO TIPP : Rasen-Schmiele
Ideal sind Frühjahr und früher Herbst. Dann ist der Boden ausreichend warm oder noch mild, und die Pflanze kann vor Sommerhitze oder Winterfrost gut einwurzeln.
Ein Rückschnitt im späten Winter ist sinnvoll. Schneiden Sie alte Halme auf etwa 10 bis 15 cm zurück, bevor der neue Austrieb beginnt.
Sie bevorzugt frische bis feuchte Böden. Kurze Trockenphasen sind nach dem Einwurzeln möglich, dauerhafte Trockenheit schwächt jedoch Wuchs und Blüte.
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