Straffe Struktur, wenig Pflege
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Reitgras Karl Förster für klare Linien im Garten
Dieses robuste Ziergras bringt Höhe, Rhythmus und eine ruhige Struktur in Beete, Vorgärten und große Kübel. Es eignet sich für Gärtner, die eine verlässliche Pflanze mit wenig Pflegeaufwand suchen.
Reitgras Karl Förster wächst aufrecht und zuverlässig
Das Reitgras Karl Förster bildet einen straff aufrechten Horst und bleibt dabei schmal. Es erreicht ausgewachsen etwa 130 cm Höhe und meist 40 bis 60 cm Breite, sodass es auch in kleineren Beeten gut planbar bleibt. Die Halme stehen stabil und knicken bei normaler Witterung nur selten um.
Botanisch gehört diese Sorte zu Calamagrostis und überzeugt durch rasches Anwachsen. Ab Juni erscheinen braune, feine Blütenähren, die bis in den September Struktur geben und sich auch für den Schnitt eignen. Das Laub bleibt lange erhalten, verfärbt sich im Winter strohfarben und schützt den Horst bis zum Rückschnitt.
Der richtige Standort für eine dichte Entwicklung
Setzen Sie die Pflanze an einen sonnigen Platz in normaler, frischer Gartenerde. Der Boden sollte gut drainieren, denn dauerhafte Staunässe schwächt die Wurzeln. In Deutschland kommt dieses Reitgras mit gemäßigtem Klima sehr gut zurecht und ist bis etwa -28 °C winterhart.
Zwischen Stauden, Rosen und Gräser setzt es ruhige senkrechte Akzente. Es passt in den modernen Garten, in ein gemischtes Staudenbeet, als lockere niedrige Sichtlinie, im Kübel auf der Terrasse oder als Solitär vor dunklem Laub. In sehr trockenen Sommern bleibt es widerstandsfähig, braucht dann aber gelegentlich tiefes Wässern.
So gelingt die Pflanzung im Beet oder Kübel
Die besten Pflanzzeiten sind März bis Mai sowie September und Oktober. Nach ein bis drei Jahren ist der Horst gut eingewachsen, wird dichter und zeigt seine typische klare Silhouette. Für den Kübel wählen Sie ein hohes Gefäß mit Abzugslöchern und einer stabilen Erde.
Reitgras Karl Förster richtig überwintern und schneiden
Lassen Sie die Halme über Winter stehen. Sie schützen das Herz der Pflanze vor Frost, geben dem Garten Struktur und bieten kleinen Tieren Deckung. Der Austrieb erfolgt im Frühjahr aus der Basis; schneiden Sie die alten Halme im Februar oder März auf etwa 10 bis 15 cm zurück, bevor neue Spitzen sichtbar werden.
Die Pflege bleibt überschaubar: im Frühjahr etwas Kompost einarbeiten, im Sommer nur bei längerer Trockenheit gießen und im Kübel den Wasserbedarf regelmäßiger prüfen. Krankheiten treten selten auf, wenn der Standort luftig ist. Achten Sie vor allem auf Staunässe und zu viel Stickstoff, weil beides die Standfestigkeit mindern kann.
PRO TIPP : Reitgras Karl Förster
Geeignet sind März bis Mai sowie September und Oktober. Pflanzen Sie in gelockerte, drainierte Gartenerde und gießen Sie nach dem Setzen gründlich an. Im ersten Jahr sollte der Boden nicht völlig austrocknen.
Der Rückschnitt erfolgt besser im Februar oder März. Die trockenen Halme schützen den Horst im Winter vor Frost und Nässe. Schneiden Sie vor dem Neuaustrieb auf etwa 10 bis 15 cm zurück.
Ein großer, standfester Kübel mit Abzugslöchern ist geeignet. Verwenden Sie strukturstabile Erde, vermeiden Sie Staunässe und kontrollieren Sie im Sommer regelmäßiger die Feuchtigkeit als im Beet.
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