Duftrose für lange Blüte
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Rose ‘Tahiti’ für duftende Schnittblüten im Garten
Die Rose ‘Tahiti’ verbindet eine lange Blütezeit mit mehrfarbigen, duftenden Blüten, die sich gut für Sträuße schneiden lassen. Sie ist eine passende Wahl für Gärtner, die einen verlässlichen Rosenstrauch für Beet, Rabatte oder großen Kübel suchen.
Rose ‘Tahiti’ richtig einordnen und auswählen
Rosa tahiti wächst buschig und aufrecht, ohne zu ausladend zu werden. Sie erreicht nach einigen Jahren etwa 100 cm Höhe und je nach Schnitt sowie Standort ungefähr 60 bis 80 cm Breite. Das sommergrüne Laub treibt im Frühjahr frisch aus, bildet einen ruhigen Hintergrund für die Blüten und fällt im Herbst ab.
Von Juni bis Oktober erscheinen die mehrfarbigen Blüten in Wellen, sofern Verblühtes regelmäßig entfernt wird. Unter den Buschrosen ist sie besonders interessant, wenn Duft, Schnittblumeneignung und eine lange Gartensaison zusammenkommen sollen. Die Blüten werden zudem von Insekten besucht.
Der passende Standort für verlässliche Blüten
Wählen Sie in Deutschland einen sonnigen, warmen und luftigen Platz. In kühleren Regionen ist eine geschützte Lage vor einer Süd- oder Westwand hilfreich, solange sich keine Hitze staut. Der Boden sollte nährstoffreich, neutral bis schwach lehmig und gut drainiert sein.
Staunässe schwächt Rosen deutlich und kann Wurzelschäden fördern. Ein luftiger Stand lässt das Laub nach Regen schneller abtrocknen und senkt den Druck durch typische Rosenkrankheiten wie Sternrußtau oder Mehltau. Für mehrere Rosenstöcke planen Sie 40 bis 50 cm Abstand ein, damit jede Pflanze genügend Licht und Luft erhält.
So gelingt die Pflanzung im deutschen Garten
Die beste Pflanzzeit liegt bei frostfreiem Boden von November bis März. In rauen Lagen empfiehlt sich die Pflanzung im zeitigen Frühjahr, damit die veredelte Rose vor dem ersten Winter gut einwurzelt. Im Kübel braucht sie ein großes Gefäß mit Abzugslöchern und strukturstabile Rosenerde.
Im ersten Jahr steht das Anwachsen im Vordergrund. Gießen Sie lieber seltener, dafür durchdringend, damit die Wurzeln tiefer wachsen. Eine moderate Trockenheit wird später besser vertragen, längere Sommerhitze verlangt jedoch zusätzliche Wassergaben.
Pflege über das Jahr für gesunde Triebe
Im Frühjahr schneiden Sie schwache, abgestorbene und nach innen wachsende Triebe heraus. Kräftige Triebe werden auf einige gut platzierte Augen eingekürzt. Eine Rosendüngung zum Austrieb und eine zweite, maßvolle Gabe nach der ersten Blüte unterstützen die Nachblüte bis in den Herbst.
Entfernen Sie Verblühtes regelmäßig bis zum nächsten kräftigen Blatt, besonders wenn Sie viele Schnittblumen wünschen. Ab Spätsommer nicht mehr stickstoffbetont düngen, damit die Triebe ausreifen. Die Sorte ist bis etwa -19 °C winterhart; frisch gepflanzte Rosen und Kübelpflanzen sollten bei strengem Frost mit Erde angehäufelt und mit Reisig geschützt werden.
PRO TIPP : Rose ‘Tahiti’
Bei frostfreiem Boden eignet sich November bis März besonders gut. In kalten Lagen besser im zeitigen Frühjahr pflanzen, damit die Rose vor dem ersten Winter gut einwurzelt.
Nach dem Pflanzen regelmäßig durchdringend wässern, dann maßvoll nach Bedarf. Der Boden soll leicht feucht bleiben, aber nicht nass. Im Kübel häufiger kontrollieren, besonders im Sommer.
Die duftenden Blüten eignen sich gut als Schnittblumen. Schneiden Sie morgens knapp über einem kräftigen Blatt und entfernen Sie Laub, das später im Vasenwasser stehen würde.
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