Große Blätter für feuchte Plätze
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Schildblatt für eindrucksvolle Blätter an feuchten Gartenplätzen
Das Schildblatt ist eine langlebige Staude für halbschattige, frische bis feuchte Bereiche im Garten. Mit ausgewählten Pflanzen von Willemse gelingt die Begrünung am Teichrand oder in feuchten Beeten Schritt für Schritt und mit verlässlichen Pflegeregeln.
Darmera peltata richtig auswählen und einordnen
Darmera peltata unterscheidet sich durch ihre großen, rundlichen Blätter, die nach der Blüte erscheinen und dem Garten eine ruhige, klare Struktur geben. Die Staude wächst aufrecht bis horstig, später leicht ausladend, und erreicht bei guten Bedingungen etwa 80 bis 100 cm Höhe sowie ungefähr 80 cm Breite.
Im April und Mai erscheinen zarte rosa Blütenstände oft vor dem Laubaustrieb. Das Laub ist sommergrün, kräftig und dekorativ, zieht im Winter ein und treibt im Frühjahr wieder aus. Die Pflanze ist in vielen Regionen Deutschlands winterhart bis etwa minus 20 °C, junge Austriebe können bei Spätfrost jedoch leiden.
Wo gelingt die Pflanzung am Teichrand am besten
Unter den Uferpflanzen eignet sich das Schildblatt besonders für halbschattige Plätze mit dauerhaft feuchtem, humosem und zugleich drainierendem Boden. Als Begleiter zu Wasserpflanzen steht es ideal am Rand, nicht dauerhaft tief im Wasser, damit die Rhizome gesund bleiben und ausreichend Sauerstoff erhalten.
Schildblatt pflegen im Rhythmus der Jahreszeiten
Im Frühjahr entfernen Sie altes Laub und geben eine dünne Schicht reifen Kompost. Im Sommer braucht die Staude bei Trockenphasen regelmäßig Wasser, besonders in Kübeln oder an sonnigeren Rändern. Kurze Trockenheit wird nur toleriert, wenn der Boden tiefgründig feucht bleibt.
Im Herbst kann das einziehende Laub als leichter Schutz liegen bleiben oder nach dem Vergilben entfernt werden. Die Pflanze gilt als robust und wenig krankheitsanfällig. Achten Sie vor allem auf ausreichende Bodenfeuchte, Schnecken an jungen Blättern und Schutz der frischen Triebe bei angekündigtem Spätfrost.
Wie entwickelt sich die Staude im Garten
Das Schildblatt wächst eher langsam und wird von Jahr zu Jahr wirkungsvoller. Im ersten Standjahr bildet es vor allem Wurzeln, ab dem zweiten Jahr werden Blätter und Blüten kräftiger, nach drei Jahren entsteht ein stabiler Horst mit guter Fernwirkung.
Sehr passend ist die Staude am Teichrand, in feuchten Staudenbeeten, als ruhiger Solitär oder in einem großen Kübel, der nie austrocknen darf. Gute Partner sind Farne, Astilben, Funkien und Sumpfprimeln, die ähnliche Bedingungen schätzen und den halbschattigen Garten über die Saison ausgewogen begleiten.
PRO TIPP : Schildblatt
Schildblatt treibt meist im Frühjahr aus, oft nach der Blütezeit im April und Mai. In kühlen Regionen Deutschlands kann der Laubaustrieb etwas später erfolgen. Junge Triebe bei Spätfrost vorsorglich schützen.
Schildblatt ist eine winterharte, sommergrüne Staude mit großen, rundlichen Blättern. Botanisch heißt sie Darmera peltata. Sie eignet sich für halbschattige, feuchte Standorte, besonders am Teichrand.
Am besten wächst Schildblatt im Halbschatten auf humosem, dauerhaft feuchtem und drainierendem Boden. Der Platz darf frisch bis nass sein, sollte aber nicht dauerhaft tief unter Wasser stehen.
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