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Schönaster - Willemse
Kalimeris incisa - Schönaster - Scheinaster
Schönaster - Kalimeris incisa - Willemse

Schönaster Kalimeris incisa

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Merkmale

Ästhetik

Wuchshöhe bei Reife
60 cm
Wuchsform der Pflanze
Strauchig
Blütezeit
Juli - September
Farbe
Weiß

Gartenarbeit

Winterhärte
-28°C (zone 5a)
Bienenfreundlich
Ja

Standort

Standort
Volle Sonne
Bodenart
Trockener Boden, Frischer Boden
Verwendung
Grenzpflanze, Beet

Schönaster – langlebige Staude für naturnahe, pflegeleichte Beete

Was die Schönaster im Garten leistet und worin sie sich von anderen Astern unterscheidet

Als Gartenberater bei Willemse empfehle ich die Schönaster vor allem Gärtnerinnen und Gärtnern, die eine zuverlässige, unaufdringliche Staude für sonnige Staudenbeete suchen. Im Unterschied zu vielen klassischen Herbstastern bleibt die Schönaster meist kompakter, wirkt im Wuchs lockerer und neigt weniger zu Mehltau, wenn Standort und Pflege stimmen. Sie fügt sich harmonisch in naturnahe Pflanzungen ein, ohne zu dominant zu werden.

Die Blüten erinnern an kleine, zierliche Margeriten mit schmalen Zungenblüten und gelber Mitte. Die Farbpalette hängt von der Sorte ab, häufig sind zarte Weiß- oder Violetttöne. Die Wirkung ist nicht aufdringlich, sondern zurückhaltend und fein. Genau das macht diese Staude interessant für alle, die ein lebendiges, aber ruhiges Bild im Beet bevorzugen. Die Schönaster ist kein Solitär-Star, der alles andere in den Schatten stellt, sondern eine verlässliche Begleitstaude, die Lücken schließt und Übergänge gestaltet.

Ein weiterer praktischer Nutzen: Sie gilt im Allgemeinen als robust und schnittverträglich. Abgeblühte Stängel können Sie problemlos entfernen, ohne die Pflanze zu schwächen. Je nach Sorte eignet sich die Schönaster auch für den Schnitt in kleine, lockere Sträuße. Mit ihrem natürlichen Erscheinungsbild passt sie gut in Bauerngärten, Präriebeete und moderne, strukturbetonte Anlagen.

Im Vergleich zu kräftig wuchernden Bodendeckern bleibt die Schönaster meist horstig. Sie breitet sich langsam über kurze Ausläufer oder durch Selbstaussaat aus, ohne rasch ganze Flächen zu überwuchern. Dadurch lässt sie sich gut steuern. Wo sie nicht erwünscht ist, können Sie Jungpflanzen einfach ausstechen oder versetzen.

Wuchsform, Maße und Standortansprüche für eine gelungene Pflanzung

Die Schönaster bildet aufrechte, buschige Horste. Je nach Sorte und Standort liegt die Endhöhe meist zwischen 40 und 80 Zentimetern. In sehr nährstoffreichen Böden oder bei intensiver Düngung können einige Varianten etwas höher werden. Die Breite eines ausgewachsenen Horstes bewegt sich im Durchschnitt bei 35 bis 50 Zentimetern. Planen Sie bei der Pflanzung ausreichend Abstand ein, damit sich die Staude entfalten kann und die Luft gut zirkuliert.

Der ideale Standort ist sonnig bis halbschattig. In voller Sonne zeigt die Schönaster in der Regel die dichteste Blüte, vorausgesetzt, der Boden trocknet nicht vollständig aus. Im lichten Halbschatten bleibt die Blüte etwas verhaltener, dafür wirkt der Gesamteindruck frisch und das Laub bleibt oft länger vital. Ich empfehle einen eher durchlässigen, humosen Gartenboden. Staunässe, besonders im Winter, verträgt sie schlecht. Auf schweren, lehmigen Böden sollten Sie deshalb vor der Pflanzung etwas Sand oder feinen Splitt einarbeiten und organische Substanz wie Kompost untermischen.

Bei der Bodenvorbereitung lohnt sich Sorgfalt. Lockern Sie den Boden mindestens spatentief, entfernen Sie Wurzelunkräuter und mischen Sie reifen Kompost ein. So startet die Staude mit einem gut durchlüfteten, gleichmäßig versorgten Substrat. Setzen Sie die Wurzelballen nicht tiefer, als sie im Topf standen. Drücken Sie die Erde anschließend nur leicht an und wässern Sie gründlich ein, damit Hohlräume schließen.

Für die Pflanzzeit gilt: Im Frühjahr gesetzte Schönastern haben den Sommer über Zeit, ein stabiles Wurzelsystem zu entwickeln. Herbstpflanzungen sind ebenfalls möglich, dann sollten Sie in raueren Lagen ein leichtes Winterschutzpolster aus Laub oder Reisig vorsehen, bis die Staude eingewurzelt ist. In Regionen mit extrem strengen Wintern ist die Frühjahrspflanzung aus meiner Sicht die sicherere Wahl.

Blüte, Laub, Winterhärte und Verhalten bei Frost

Die Schönaster ist vor allem wegen ihrer lang andauernden Blütezeit interessant. Je nach Sorte und Witterung beginnt die Blüte meist im Spätsommer und zieht sich bis in den Herbst hinein. Viele Gartenbesitzer schätzen, dass sie damit eine Lücke zwischen Sommerflor und späten Herbststauden schließt. Die Blüten sind relativ klein, dafür häufig sehr zahlreich, sodass der Horst in der Hauptblütezeit einen feinen Schleier aus Blüten bildet.

Das Laub ist in der Regel schmal bis lanzettlich und sitzt dicht an den aufrechten Stängeln. Es bildet eine ruhige, grüne Basis, auf der die zarten Blütenköpfe gut zur Geltung kommen. In der Vegetationsperiode wirkt die Pflanze insgesamt leicht, aber dennoch stabil. Bei zu nährstoffreicher Versorgung kann sie etwas weicher werden und in Starkregenlagen leicht auseinanderfallen. Das lässt sich durch moderaten Rückschnitt oder eine dezente Stütze verhindern.

Zur Winterhärte lässt sich sagen: Die meisten Schönastern gelten in Mitteleuropa als gut frostverträglich, sofern der Boden nicht dauerhaft staunass ist. In normalen Wintern reicht es, die Pflanze nach dem ersten stärkeren Frost bodennah zurückzuschneiden oder die trockenen Stängel bis zum Frühjahr stehen zu lassen. Letzteres hat ökologischen Nutzen, da die Samenstände Insekten und Vögeln dienen können. In sehr kalten Regionen mit wenig Schneedecke empfehle ich eine leichte Abdeckung mit Laub, insbesondere im ersten Standjahr.

Während des Winters sollten Sie Staunässe konsequent vermeiden. In Senken oder an Stellen mit sehr dichter Erde steigt das Risiko von Wurzelschäden. Wenn Sie solche Bedingungen im Garten haben, ist eine erhöhte Pflanzposition, etwa im leicht aufgeworfenen Beet oder an einer sanften Böschung, sinnvoll. Kübelpflanzen brauchen einen geschützten Platz an der Hauswand und einen isolierenden Untersatz, zum Beispiel eine Holzplatte oder Styropor, damit der Topf nicht durchfriert.

Pflege, Bewässerung und Umgang mit Trockenheit im Jahresverlauf

Der Pflegeaufwand für die Schönaster ist überschaubar, wenn Standort und Boden passen. Im Pflanzjahr sollten Sie auf eine gleichmäßige Wasserversorgung achten. Der Boden darf leicht abtrocknen, sollte aber nicht komplett austrocknen. Einmal gut eingewurzelt, kommt die Staude mit normalen, zeitweiligen Trockenphasen zurecht. Längere Hitzeperioden mit sehr trockenem Boden über mehrere Wochen können allerdings zu reduziertem Wuchs und schwächerer Blüte führen. In solchen Phasen ist ein gründlicher, aber nicht täglicher Gießgang sinnvoll. Wässern Sie durchdringend im Wurzelbereich, statt nur oberflächlich zu sprühen.

Zur Düngung genügt in den meisten Gärten eine Gabe reifen Komposts im Frühjahr. Arbeiten Sie den Kompost leicht in den Boden um die Staude herum ein. Auf stark sandigen, sehr nährstoffarmen Böden kann zusätzlich ein organischer Langzeitdünger sinnvoll sein. Übermäßige Düngung mit schnell löslichen Mineraldüngern führt dagegen leicht zu weichem, instabilem Wuchs und ist nicht empfehlenswert.

Im Jahresverlauf hat es sich bewährt, welke Blüten regelmäßig zu entfernen. Dadurch wirken die Horste gepflegter, und die Pflanze investiert mehr Energie in neue Knospen. Nach der Hauptblüte kann ein leichter Rückschnitt um etwa ein Drittel helfen, die Staude kompakt zu halten. Im Spätjahr, nach dem ersten Frost, schneiden viele Gärtner die Stängel bodennah ab. Wenn Sie Wert auf Insekten und Vögel legen, können Sie einen Teil der Stängel stehen lassen und diese erst im zeitigen Frühjahr entfernen.

Die Schönaster gilt im Allgemeinen als robust gegenüber Krankheiten. Unter ungünstigen Bedingungen, insbesondere in zu dichten Pflanzungen mit wenig Luftzirkulation, kann es aber zu Mehltau oder Blattflecken kommen. Dann hilft es, die Pflanzen auszulichten, auf Überkopfbewässerung zu verzichten und nur im Wurzelbereich zu gießen. Chemische Maßnahmen sind im Hausgarten selten nötig, wenn der Standort angepasst wird. Auf Schädlinge wie Blattläuse oder Schnecken reagiert die Schönaster meist unempfindlich, kann jedoch bei Massenauftreten betroffen sein. In solchen Fällen empfehle ich zunächst mechanische oder biologische Methoden, etwa Absammeln oder den Einsatz von Nützlingen.

Einsatzmöglichkeiten im Beet, in Kombinationen und im Kübel

Im Staudenbeet eignet sich die Schönaster besonders gut, um mittlere Höhenstufen zu füllen. Sie passt vor höhere, strukturstarke Pflanzen wie Ziergräser und hinter niedrigere Bodendecker oder Polsterstauden. In naturnahen Pflanzungen harmoniert sie mit lockeren Gräsern, Purpursonnenhut, niedrigeren Sonnenhut-Arten oder filigranen Salbei-Sorten. Die Kombination mit spätsommerlichen und herbstblühenden Stauden sorgt für einen langen Blühaspekt bis in den Oktober hinein.

Auch in formalen Gärten kann die Schönaster ihren Platz finden, wenn sie in wiederholten Gruppen verwendet wird. Drei bis fünf Pflanzen pro Gruppe ergeben in der Regel ein ruhiges Bild, das sich gut entlang von Wegen oder vor Hecken einfügt. Für den Vordergrund sind niedrigere Varianten gut geeignet, höhere Sorten können an den Rand von Gehölzen gesetzt werden, sofern dort noch ausreichend Licht ankommt.

In Kübeln lässt sich die Schönaster ebenfalls kultivieren, vorausgesetzt, Sie wählen ein ausreichend großes Gefäß mit gutem Wasserabzug. Eine Schicht aus Blähton oder grobem Kies am Topfboden schützt vor Staunässe. Verwenden Sie eine hochwertige, strukturstabile Kübelpflanzenerde und mischen Sie etwas Sand oder feinen Splitt bei. Im Topf trocknet das Substrat schneller aus als im Beet, daher ist eine regelmäßige Kontrolle nötig. Gießen Sie lieber seltener und dafür durchdringend, bis Wasser aus dem Abzugsloch läuft.

Für die langfristige Entwicklung über mehrere Jahre empfehle ich, die Horste etwa alle fünf bis sieben Jahre zu teilen. Das erfolgt idealerweise im Frühjahr. Stechen Sie den Horst aus, teilen Sie ihn mit einem scharfen Spaten oder Messer in mehrere Stücke und pflanzen Sie die vitalen Randbereiche neu. So bleibt die Staude blühfreudig, und Sie können zusätzliche Flächen bestücken oder Pflanzen an Freunde weitergeben.

Wenn Sie sich generell für feingliedrige, dauerblühende Stauden interessieren, lohnt auch ein Blick auf nah verwandte Formen wie Kalimeris, die ähnlich vielseitig einsetzbar sind und sich gut mit Schönastern kombinieren lassen, um ein stabiles, insektenfreundliches Staudenbild zu schaffen.

Artikel-Nr.: 025885
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