Aromatische Cassis aus dem Garten
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Schwarze Johannisbeere Titania für aromatische Ernten im Hausgarten
Diese robuste Cassis-Sorte verbindet kräftigen Wuchs mit gut planbarer Ernte und eignet sich für Garten, Naschhecke und größere Kübel. Als fachkundiger Begleiter empfiehlt Willemse sie für alle, die aromatische Beeren mit verlässlichen Gartengesten kultivieren möchten.
Titania bringt verlässliche Cassis Ernten in kleine und große Gärten
Ribes nigrum 'Titania' wächst aufrecht, dicht verzweigt und erreicht bei guter Versorgung etwa 150 cm Höhe sowie ungefähr 120 bis 150 cm Breite. Das sommergrüne Laub treibt frisch aus, beschattet die Früchte leicht und fällt im Herbst ab.
Im April erscheinen unauffällige grünliche Blüten, die für Bienen und andere Bestäuber wertvoll sind. Die Sorte ist selbstfruchtbar und bildet im Juli bis August schwarze, kräftig aromatische Beeren, die sich gut für Saft, Gelee, Konfitüre und Likör eignen.
Der passende Standort schützt Blüte und Wurzelwerk
Ein sonniger bis halbschattiger Platz in frischer, tiefgründiger Gartenerde ist ideal. Leicht saure bis neutrale Böden passen gut; schwere Böden sollten vor dem Pflanzen mit reifem Kompost gelockert werden. Unter den Obstbäume und Sträucher findet dieser Strauch besonders dort seinen Platz, wo Ertrag und einfache Pflege zusammenkommen.
Die Winterhärte liegt ungefähr bei -28 °C, damit ist die Pflanze für viele Regionen Deutschlands geeignet, auch in kühleren Lagen. Spätfröste können Blüten dennoch belasten. Nach dem Einwurzeln verträgt der Strauch kurze Trockenphasen, während Blüte, Fruchtansatz und Beerenreife aber gleichmäßige Feuchtigkeit brauchen.
Ribes nigrum 'Titania' richtig pflanzen und gut anwachsen lassen
Gepflanzt wird am besten im März, April, Oktober oder November, solange der Boden offen ist. Für eine kleine fruchttragende Hecke sind etwa 1 bis 1,5 m Abstand sinnvoll, damit Luft zirkuliert und die Triebe gut ausreifen.
Schnitt und Pflege folgen dem natürlichen Jahresrhythmus
Im Frühjahr reicht eine Gabe Kompost oder Beerendünger. Nach der Ernte werden ältere, schwache oder nach innen wachsende Triebe bodennah entfernt. So bleiben junge Fruchttriebe vital, und die Ernte wird von Jahr zu Jahr leichter zu erreichen.
Die Sorte zeigt im Hausgarten meist eine gute Widerstandskraft gegen typische Krankheiten, wenn sie luftig steht und nicht dauerhaft nass bleibt. Im ersten Jahr baut sie Wurzeln auf, im zweiten Jahr liefert sie spürbar mehr Beeren, ab dem dritten Jahr zeigt sie ihr volles Potenzial. Gute Partner sind Stachelbeeren, Himbeeren oder niedrige Kräuter am Rand, solange keine starke Wurzelkonkurrenz entsteht.
PRO TIPP : Schwarze Johannisbeere Titania
Ideal sind März und April oder Oktober und November, solange der Boden frostfrei ist. Eine Herbstpflanzung fördert die Wurzelbildung vor dem Austrieb im Frühjahr.
Die Sorte ist selbstfruchtbar und trägt auch allein. Eine weitere Johannisbeere in der Nähe kann den Fruchtansatz unterstützen, ist aber nicht zwingend nötig.
Nach der Ernte ältere, schwache und nach innen wachsende Triebe bodennah entfernen. Junge kräftige Triebe stehen lassen, denn sie tragen in den Folgejahren zuverlässig.
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