Sicherer Halt, rotes Herbstlaub
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Selbstkletternde Jungfernrebe 'Engelmannii' für natürlich begrünte Wände
Diese selbsthaftende Kletterpflanze begrünt Mauern, Zäune und Pergolen mit wenig Technik. Sie eignet sich für Gärtner, die eine robuste, schnell wachsende Begrünung mit deutlicher Herbstfärbung suchen.
Was die Jungfernrebe 'Engelmannii' im Garten leistet
Parthenocissus quinquefolia 'Engelmannii' wächst aufrecht kletternd und flächig haftend. An einem tragfähigen Untergrund erreicht sie mit den Jahren etwa 8 bis 12 m Höhe und, je nach Schnitt, 3 bis 5 m Breite. Das Laub ist sommergrün, fünfzählig und im Sommer frischgrün, bevor es sich im Herbst rot färbt.
Im Juni erscheinen kleine gelbliche Blüten, später folgen blau bereifte Früchte, die für Vögel interessant sind. Die Beeren sind nicht zum Verzehr geeignet. Als Wilder Wein ist diese Sorte besonders wertvoll, wenn eine Wand rasch begrünt werden soll, ohne dass eine klassische Rankhilfe nötig ist.
Wo sie zuverlässig haftet und gut wächst
Unter den Kletterpflanzen ist sie eine gute Wahl für Sonne, Halbschatten und auch schattige Standorte. Die Herbstfärbung wird an hellen Plätzen meist kräftiger. Ein normaler Gartenboden genügt, sofern er nicht dauerhaft staunass ist; sandige, lehmige oder neutrale Böden werden gut angenommen, wenn sie ausreichend drainieren.
Setzen Sie die Pflanze an Mauern, Garagen, stabilen Zäunen oder Pergolen ein. Auf beschädigtem Putz, unter Dachrinnen und an empfindlichen Fassaden ist Vorsicht sinnvoll, da die Haftscheiben fest anliegen. Für Kübel ist sie nur mit großem Gefäß, regelmäßiger Wasserversorgung und konsequentem Schnitt zu empfehlen.
So gelingt die Pflanzung im Frühjahr oder Herbst
Die besten Pflanzzeiten liegen in Deutschland bei frostfreiem Boden im März und April oder im Oktober und November. In den ersten Wochen entscheidet eine gleichmäßige Feuchtigkeit über das sichere Anwachsen.
Planen Sie für eine dichte Wandbegrünung ausreichend Platz ein. Ein Abstand von etwa 1,5 bis 2 m zur nächsten kräftigen Kletterpflanze ist in der Praxis sinnvoll, damit sich die Triebe gut entwickeln können.
Parthenocissus quinquefolia 'Engelmannii' langfristig pflegen
Die Sorte ist bis etwa -28 °C winterhart und damit für viele Regionen Deutschlands, auch kühlere Lagen, geeignet. Strenger Frost schadet eingewachsenen Pflanzen kaum; Spätfrost kann junge Austriebe bräunen, die Pflanze treibt in der Regel wieder nach.
Gießen Sie im ersten und zweiten Standjahr bei längerer Trockenheit durchdringend. Danach kommt die Jungfernrebe mit kurzen Trockenphasen gut zurecht, braucht bei Hitze an trockenen Standorten aber weiterhin Wasser. Schneiden Sie im Spätwinter oder nach Bedarf im Sommer Triebe zurück, die Fenster, Dachrinnen oder Wege erreichen.
Die Pflanze gilt als widerstandsfähig gegen viele Krankheiten. Ein luftiger Standort, kein dauernd nasser Boden und regelmäßige Kontrolle der Haftstellen unterstützen eine gesunde Entwicklung. So wächst die Begrünung über die ersten drei Jahre vom Anwachsen zur geschlossenen Fläche und begleitet die Freude am Garten Saison für Saison.
PRO TIPP : Selbstkletternde Jungfernrebe 'Engelmannii'
Geeignet sind frostfreie Phasen im März und April oder im Oktober und November. Wässern Sie den Ballen vor dem Pflanzen gründlich und halten Sie den Boden in den ersten Wochen gleichmäßig feucht.
An rauen, stabilen Mauern haftet sie mit Haftscheiben selbst. Junge Triebe sollten anfangs in die gewünschte Richtung geführt werden. Auf glatten Flächen oder beschädigtem Putz ist die Haftung unsicher oder unerwünscht.
Schneiden Sie jährlich Triebe zurück, die Fenster, Dachrinnen, Dächer oder Wege erreichen. Ein Formschnitt im Spätwinter und ein Korrekturschnitt im Sommer halten die Pflanze kontrollierbar.
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