Blaue Blüten für feuchte Beete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Sibirische Schwertlilie für klare Linien und feuchte Gartenplätze
Die Sibirische Schwertlilie ist eine ausdauernde Iris für sonnige bis halbschattige Gartenbereiche mit frischem bis feuchtem Boden. Sie blüht von Mai bis Juli in Blau bis Violett und passt gut in naturnahe Pflanzungen.
Was die Sibirische Schwertlilie im Garten auszeichnet
Iris sibirica wächst aufrecht, elegant und horstbildend, ohne sich aufdringlich auszubreiten. Ihre schmalen, grasartigen Blätter sind sommergrün, bilden eine klare Struktur im Beet und ziehen im Winter ein.
Je nach Standort erreicht die Staude etwa 70 bis 100 cm Höhe und 40 bis 60 cm Breite. Die Blüten stehen über dem Laub, eignen sich auch als Schnittblumen und wirken besonders harmonisch neben feinen Gräsern, Wiesenstauden oder niedrigen Bodendeckern.
Wo sie zuverlässig wächst und gut zur Geltung kommt
Am besten gedeiht sie in humosem, neutralem bis leicht saurem Boden, der gleichmäßig frisch bis feucht bleibt. Sie eignet sich für Beete, Teichränder und Pflanzungen mit Uferpflanzen, ergänzt Wasserpflanzen optisch am Rand, sollte aber nicht dauerhaft im tiefen Wasser stehen.
Ein sonniger Platz fördert die Blüte, Halbschatten ist in vielen Regionen Deutschlands ebenfalls möglich. In trockenen Sommern braucht die Pflanze zusätzliche Wassergaben, besonders im ersten Standjahr und auf leichten Böden.
Iris sibirica sicher pflanzen und anwachsen lassen
Die Pflanzung gelingt von März bis Oktober, solange der Boden frostfrei ist. Lockern Sie den Boden tiefgründig, mischen Sie reifen Kompost ein und setzen Sie den Wurzelballen so, dass seine Oberkante etwa mit dem Bodenniveau abschließt.
Im Kübel ist die Kultur möglich, wenn das Gefäß groß und standfest ist. Achten Sie dort besonders auf regelmäßiges Gießen, denn Topferde trocknet schneller aus als Gartenboden.
Ein einfacher Pflegeplan durch die Jahreszeiten
Die Sibirische Schwertlilie ist bis etwa -28 °C winterhart und kommt mit Frost in Deutschland sehr gut zurecht. Das Laub kann im Herbst nach dem Vergilben oder im zeitigen Frühjahr bodennah entfernt werden. Eine Kompostgabe im Frühjahr unterstützt den Austrieb.
Die Pflanze gilt als robust und wenig anfällig für Krankheiten, wenn der Standort luftig ist und der Boden nicht verschlämmt. Nach zwei bis drei Jahren bildet sie dichtere Horste und blüht meist reicher. Lässt die Blüte später nach, teilen Sie den Horst nach der Blüte oder im Frühherbst und pflanzen kräftige Teilstücke neu ein.
PRO TIPP : Sibirische Schwertlilie
Pflanzen Sie von März bis Oktober in frostfreien Boden. Frühjahr und Frühherbst sind besonders günstig, weil die Staude dann vor Hitze oder Winterruhe gut einwurzeln kann.
Der Boden sollte frisch bis feucht bleiben, aber nicht dauerhaft tief unter Wasser stehen. Bei Trockenheit im Sommer gründlich wässern, vor allem im ersten Jahr und bei Kübelkultur.
Im Beet ist normalerweise kein Winterschutz nötig, da sie bis etwa -28 °C winterhart ist. Kübel sollten bei starkem Frost geschützt stehen, damit der Wurzelballen nicht komplett durchfriert.
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