Silberlaub für trockene Plätze
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Silberwinde mit silbrigem Laub für sonnige Plätze
Die Silberwinde ist eine mediterrane, immergrüne Pflanze für helle Gartenbereiche, Kübel und trockene Beete. Ihr silbrig behaartes Laub bleibt das ganze Jahr präsent und bringt Struktur in Pflanzungen, auch außerhalb der Blütezeit.
Silberwinde richtig einordnen und auswählen
Convolvulus cneorum wächst buschig bis flach ausgebreitet und erreicht bei guten Bedingungen etwa 60 cm Höhe und 60 bis 90 cm Breite. Von April bis Juli erscheinen schlichte weiße Blüten, die von Insekten besucht werden. Der langsame bis mäßige Wuchs macht die Pflanze gut planbar.
Als mediterraner Halbstrauch ergänzt sie Bodendecker-Stauden ebenso wie niedrige Stauden in sonnigen Pflanzungen. Sie eignet sich für Beetränder, Steingärten, Böschungen, ein trockenes Blumenbeet oder als silbriger Akzent im Topf auf Balkon und Terrasse.
Der passende Standort für sonnige Lagen
Am besten wächst die Silberwinde an einem vollsonnigen, warmen Platz. Der Boden sollte durchlässig, eher sandig, steinig oder mit Kies verbessert sein. In schwerer, nasser Gartenerde leidet die Pflanze besonders im Winter, daher ist eine Drainageschicht im Kübel sinnvoll.
In milden Regionen Deutschlands, besonders in geschützten Weinbau- und Küstenlagen, kommt sie gut zurecht und verträgt kurze Trockenphasen sowie Wind recht zuverlässig. Ihre Frosthärte liegt etwa bei -8 °C. Bei strengem Frost oder anhaltender Winternässe braucht sie Schutz, im Topf besser einen hellen, kühlen Platz nahe der Hauswand.
Pflanzung der Convolvulus cneorum im Garten und im Topf
Gepflanzt wird bevorzugt im März, April, Mai oder wieder im September und Oktober. Im Frühjahr hat die Pflanze ausreichend Zeit, vor dem Winter einzuwurzeln. Setzen Sie sie nicht zu tief und lockern Sie verdichtete Erde vorab gründlich.
Im Kübel sollte das Gefäß Abzugslöcher haben. Eine mineralische Substratmischung unterstützt gesunde Wurzeln und vermindert das Risiko von Fäulnis.
Pflege im Jahreslauf für dauerhafte Pflanzen
Die Silberwinde ist bei trockenem, gut drainiertem Standort pflegeleicht und zeigt eine gute Widerstandskraft gegen viele typische Krankheiten. Problematisch werden vor allem Staunässe, zu nährstoffreiche Erde und ein kalter, nasser Winter. Dann können Wurzelschäden oder Pilzbefall auftreten.
Im Frühjahr entfernen Sie erfrorene oder vertrocknete Triebe und kürzen die Pflanze bei Bedarf leicht ein. Nach der Blüte kann ein behutsamer Formschnitt den kompakten Aufbau fördern. Im Sommer reicht sparsames Gießen, besonders im Beet. Im ersten Jahr steht das Anwachsen im Vordergrund, ab dem zweiten bis dritten Jahr bildet sich ein dichter, silbriger Pflanzenkörper für Freude saison après saison.
PRO TIPP : Silberwinde
Ideal sind März bis Mai oder September bis Oktober. Im Frühjahr wurzelt die Pflanze vor dem ersten Winter gut ein. In rauen Regionen ist eine Frühjahrspflanzung sicherer, damit sie kräftiger in die kalte Jahreszeit geht.
Nach dem Anwachsen genügt meist wenig Wasser. Gießen Sie nur bei längerer Trockenheit und lassen Sie den Boden dazwischen abtrocknen. Dauerhaft nasse Erde schadet mehr als kurze Trockenphasen.
Sie verträgt etwa -8 °C, braucht aber Schutz vor strengem Frost und Winternässe. Im Beet helfen ein geschützter Standort und drainierter Boden. Kübelpflanzen stehen im Winter besser hell, kühl und regenarm.
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