Immergrün mit roten Beeren
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Späte Zwergmispel als immergrüner Begleiter für Hecke und Beet
Mit Cotoneaster lacteus wählen Sie einen ausdauernden Strauch, der Struktur, Blüte und rote Früchte in den Garten bringt. Er passt gut zu gemäßigten Lagen in Deutschland und begleitet den Garten verlässlich durch die Jahreszeiten.
Warum die Späte Zwergmispel im Garten zuverlässig wirkt
Als robuste Zwergmispel unterscheidet sie sich durch ihr immergrünes, ledrig wirkendes Laub, den buschigen und leicht ausladenden Wuchs sowie den langen Fruchtschmuck. Im Mai und Juni erscheinen schlichte weiße, nektarreiche Blüten. Danach entwickeln sich rote Beeren, die bis in den Winter haften können.
Bei guten Bedingungen erreicht Cotoneaster lacteus etwa 2,5 bis 3 m Höhe und annähernd ebenso viel Breite. Der Wuchs ist moderat, sodass sich die Pflanze in den ersten zwei bis drei Jahren gleichmäßig aufbaut, ohne ständig geschnitten werden zu müssen.
Wo ein immergrüner Strauch am besten wächst
Ein sonniger bis halbschattiger Standort fördert dichtes Laub und einen guten Fruchtansatz. Sträucher wie Cotoneaster lacteus gedeihen in normaler Gartenerde, wenn der Boden neutral bis leicht durchlässig ist. Staunässe sollte vermieden werden, besonders in schweren Lehmböden.
Die Pflanze eignet sich für gemischte Beete, frei wachsende Hecken, die Einzelstellung und große Kübel. Wer eine immergrüne Hecke pflanzen möchte, setzt sie mit etwa 70 cm Abstand. In naturnahen Gärten bieten die roten Beeren im Winter Nahrung für viele Vögel, auch wenn sie nicht zum Verzehr gedacht sind.
Pflanzung mit guten Startbedingungen
Gepflanzt wird vorzugsweise im November und Dezember oder im Februar und März, solange der Boden frostfrei ist. In kälteren Regionen Deutschlands ist eine Frühjahrspflanzung sinnvoll, wenn der Standort windoffen liegt. So hat der Wurzelballen Zeit, vor dem nächsten Winter einzuwachsen.
Pflege im Jahreslauf und realistische Hinweise
Nach dem Anwachsen kommt Cotoneaster lacteus mit wenig Wasser aus. Bei längerer Sommerdürre, besonders im Kübel, sollte dennoch durchdringend gegossen werden. Eine Mulchschicht schützt den Boden vor Austrocknung, darf aber nicht direkt am Stamm anliegen.
Die Pflanze ist bis etwa -19 °C winterhart. In strengen Wintern können einzelne Blätter durch Frost und trockenen Ostwind leiden, treiben aber meist wieder nach. Ein leichter Formschnitt nach der Blüte oder am Ende des Winters hält den Aufbau dicht. Die Art gilt allgemein als widerstandsfähig gegen viele Krankheiten, reagiert jedoch empfindlich auf dauerhafte Nässe. Die Früchte sind für Haustiere giftig, daher sollte der Standort mit Bedacht gewählt werden.
PRO TIPP : Späte Zwergmispel
Günstig sind frostfreie Tage im November und Dezember oder im Februar und März. In rauen Lagen ist das Frühjahr sicherer, damit die Wurzeln vor dem ersten Winter gut einwachsen.
Im ersten Jahr regelmäßig gießen, sobald die obere Erde abtrocknet. Eingewachsene Pflanzen vertragen kurze Trockenphasen, brauchen bei anhaltender Sommerhitze oder im Kübel aber durchdringendes Wasser.
Die roten Früchte sind für Tiere giftig. Pflanzen Sie den Strauch nicht an Stellen, an denen Hunde oder Katzen häufig knabbern, und entfernen Sie abgefallene Beeren bei Bedarf regelmäßig.
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