Robuste Rosetten für Sonne
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Spinnweb-Hauswurz für trockene Sonnenplätze mit feiner Struktur
Die Spinnweb-Hauswurz ist eine sehr winterharte Sukkulente für sonnige, steinige Pflanzplätze. Ihre kleinen Rosetten tragen silbrig weiße Fäden, die wie ein feines Netz wirken, und bleiben das ganze Jahr über ansprechend.
Spinnweb-Hauswurz für sonnige Steingärten richtig wählen
Sempervivum arachnoideum wächst niedrig, teppichbildend und kompakt. Die Pflanze erreicht meist bis etwa 15 cm Höhe während der Blüte; die Polster werden mit den Jahren, je nach Platz und Boden, etwa 20 bis 30 cm breit. Das immergrüne, fleischige Laub speichert Wasser und zeigt im Winter oft festere Farbtöne.
Im Juni, Juli und August erscheinen rosafarbene Blüten über den Rosetten. Nach der Blüte stirbt die blühende Rosette ab, doch Tochterrosetten schließen die Lücke. Innerhalb der Kategorie Hauswurz - Sempervivum fällt diese Art besonders durch die spinnwebartigen Fäden und ihre gute Eignung für kleine Flächen auf.
Der passende Standort entscheidet über dauerhaften Erfolg
Für die Kultur in Deutschland ist ein vollsonniger Platz mit sehr gutem Wasserabzug entscheidend. Geeignet sind Steingarten, Kiesbeet, Trockenmauer, Dachgarten, flache Schale oder Balkonkasten. Wenn Sie Hauswurz für Steingarten pflanzen, setzen Sie sie am besten in sandige, kiesige oder steinige Erde, nicht in schwere nasse Gartenerde.
Sie passt gut zu niedrigen Stauden mit ähnlichem Wasserbedarf, zu Sedum, Thymian oder kleinen Ziergräsern. In Töpfen ist ein Abzugsloch Pflicht; eine dünne Kiesschicht auf der Oberfläche hält die Rosetten sauber und reduziert Fäulnisrisiken.
So pflanzen und pflegen Sie die Rosetten sicher
Die Spinnweb-Hauswurz braucht nur wenig Wasser, sobald sie eingewurzelt ist. Bei Topfkultur sollte sie in langen Hitzephasen dennoch kontrolliert werden, denn sehr kleine Gefäße trocknen vollständig aus. Düngen Sie sparsam; zu nährstoffreiche Erde macht die Rosetten weich und weniger frostfest.
Wie sich Sempervivum arachnoideum im Garten entwickelt
Im ersten Jahr bildet die Pflanze vor allem Wurzeln und erste Ableger. Ab dem zweiten bis dritten Standjahr entsteht ein dichter, bodendeckender Teppich, der Fugen, Schalen und kleine Vordergrundflächen natürlich füllt. Die Vermehrung gelingt einfach, indem Sie bewurzelte Tochterrosetten abnehmen und in trockenes, mineralisches Substrat setzen.
Die Sorte ist bis etwa -28 °C winterhart und verträgt Frost in den meisten deutschen Regionen sehr gut. Kritisch ist weniger Kälte als winterliche Staunässe. Gegen Krankheiten ist diese robuste Sukkulente meist unempfindlich; Fäulnis entsteht vor allem bei Schatten, Überdüngung oder verdichtetem Boden. So begleitet sie den Gartenerfolg zuverlässig und bietet Freude Saison für Saison.
PRO TIPP : Spinnweb-Hauswurz
Am besten im Frühjahr oder frühen Herbst. Dann wurzeln die Rosetten vor starker Sommerhitze oder vor dauerhaft nassem Winterwetter ein. Wichtig ist ein sonniger Platz mit sehr durchlässigem Boden.
Nach dem Pflanzen einmal gut angießen. Danach nur bei längerer Trockenheit oder in kleinen Töpfen wässern, wenn das Substrat trocken ist. Staunässe ist deutlich riskanter als kurze Trockenheit.
Sie ist bis etwa -28 °C frosthart und eignet sich für viele deutsche Regionen. Im Winter braucht sie vor allem Schutz vor dauernder Nässe, besonders in Gefäßen und schweren Böden.
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