Dunkle Blüten für hohe Beete
Merkmale
Ästhetik
Gartenarbeit
Standort
Stockrose schwarz für hohe Akzente im sonnigen Garten
Die Stockrose schwarz bringt mit fast schwarzen, dunkelrot schimmernden Blüten eine ruhige Tiefe in Beete, Bauerngärten und an Zäune. Sie ist bienenfreundlich, essbar und lässt sich mit wenigen, regelmäßigen Handgriffen zuverlässig begleiten.
Stockrose schwarz setzt klare Höhenpunkte
Alcea rosea nigra wächst aufrecht und bildet kräftige Blütenstiele, die in Deutschland meist bis etwa 200 cm hoch werden; in der Breite sollten Sie 40 bis 60 cm einplanen. Das Laub ist sommergrün, leicht rau und groß genug, um der Pflanze schon vor der Blüte Präsenz zu geben. Die Blüten erscheinen von Juni bis September, in milden Lagen auch bis Oktober oder vereinzelt November, und zeigen ein sehr dunkles Weinrot bis nahezu Schwarz.
Im Sortiment Stockrose - Alcea eignet sie sich besonders für den Hintergrund von Rabatten, für Hauswände, Zäune und größere Kübel. Ihr Wuchs ist nicht kompakt, sondern schlank und hoch, daher wirkt sie am besten in kleinen Gruppen oder zwischen niedrigeren Stauden, Gräsern und Kräutern.
Der richtige Platz für sicheren Anwuchs
Wählen Sie einen vollsonnigen, warmen Standort mit guter Luftbewegung. Die Pflanze kommt mit kalkhaltigen, steinigen oder lehmigen Böden zurecht, wenn Staunässe vermieden wird. In schwerem Boden hilft eingearbeiteter Sand oder reifer Kompost, damit junge Wurzeln leichter in die Tiefe gehen.
So bleibt die Alcea rosea nigra gesund
Nach dem Anwachsen zeigt sich die schwarze Stockrose recht trockenheitsverträglich, doch bei längeren Trockenphasen braucht sie Wasser, besonders im Kübel. Gießen Sie möglichst morgens direkt an den Boden und nicht über die Blätter. Das senkt das Risiko für Pilzkrankheiten.
Die Sorte gilt als robust, kann aber wie viele Malvengewächse Malvenrost bekommen. Entfernen Sie befallene Blätter früh, entsorgen Sie diese nicht auf dem Kompost und schneiden Sie abgeblühte Stiele im Herbst bodennah zurück, wenn keine Selbstaussaat gewünscht ist. An windoffenen Plätzen gibt ein Stab den hohen Trieben zusätzliche Sicherheit.
Entwicklung, Verwendung und Ernte der Blüten
Im ersten Jahr bildet die Pflanze oft vor allem eine Blattrosette; ab dem zweiten Standjahr entwickeln sich die hohen Blütenkerzen. Sie ist in den meisten Regionen Deutschlands winterhart bis etwa minus 20 Grad, wobei das oberirdische Laub bei Frost einzieht und die Basis im Boden überdauert. Junge Pflanzen schützt eine leichte Lage Laub oder Reisig im ersten Winter.
Die Blütenblätter sind essbar, sofern die Pflanze unbehandelt kultiviert wurde. Sie schmecken mild und eignen sich zum Färben von Tee, Sirup, Desserts oder Kräuterbutter in dunklen Rot- bis Violetttönen. Lassen Sie einige Samenstände stehen, kann sich die Pflanze an passenden Stellen selbst erhalten und sorgt so für Freude Saison für Saison.
PRO TIPP : Stockrose schwarz
Die Blüten geben je nach Säuregrad rote bis violettschwarze Farbtöne ab. Für Tee, Sirup oder natürliche Färbung nur unbehandelte Blütenblätter verwenden; ein Spritzer Zitrone verändert den Ton meist rötlicher.
Günstig sind frostfreie Tage von Juni bis November. Der Boden sollte gelockert und leicht feucht sein. Bei später Pflanzung hilft im ersten Winter eine dünne Schicht Laub oder Reisig.
Pflanzen Sie mit 40 bis 60 cm Abstand, gießen Sie bodennah und entfernen Sie befallene Blätter sofort. Ein luftiger Standort lässt das Laub schneller abtrocknen und senkt den Krankheitsdruck.
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